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Rote Schluchten, Hochgebirgsseen und Dinosaurierknochen – mit dem Camper durch die Uinta Mountains, Flaming Gorge und das Dinosaur National Monument

Von Salt Lake City über den 3.260 Meter hohen Bald Mountain Pass zum roten Stausee von Flaming Gorge und weiter zur Knochenwand von Vernal – eine Route für Camper, die Höhenluft, Elche und Stille suchen.

Entfernung
510 km (317 mi)
Fahrzeit
5 h 40 min
Empfohlene Tage
5
Stopps
10
Bundesstaaten
UT, WY, CO
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 5-tägiger Roadtrip über etwa 510 km (317 mi) mit 10 Stopps, von Salt Lake City nach Harpers Corner. Insgesamt etwa 5 h 40 min Fahrzeit.

Weitere Roadtrips: Utah, Wyoming, Colorado

Reiseführer · CampingSpirit

Von Salt Lake City über den 3.260 Meter hohen Bald Mountain Pass zum roten Stausee von Flaming Gorge und weiter zur Knochenwand von Vernal – eine Route für Camper, die Höhenluft, Elche und Stille suchen.

Der Spirit der Route

Hinter Kamas verschwindet das Wasatch-Tal im Rückspiegel, und die Mirror Lake Highway schraubt sich durch Fichtenwald hinauf in die Uinta Mountains, die einzige große Gebirgskette der USA, die von Ost nach West verläuft. Oben, auf gut 3.000 Metern, liegen Dutzende kleiner Seen wie zerstreute Spiegelscherben zwischen Granitkuppen, abends riecht es nach Harz und Kälte, und aus der offenen Schiebetür sieht man Elche am Ufer. Dann fällt die Landschaft ab: Auf dem Wyoming-Plateau weitet sich der Himmel, und bei Manila zeigt sich der Flaming Gorge Reservoir, ein Stausee, der sich wie ein türkisfarbenes Band durch rote Sandsteinwände zieht. Die US-191 führt über Dutch John und den Staudamm hinunter nach Vernal, wo die Wüste beginnt. Im Dinosaur National Monument liegen 150 Millionen Jahre alte Knochen offen in einer Felswand, am Harpers Corner fällt der Blick rund 760 Meter tief auf Green River und Yampa. Eine Route der Gegensätze: Hochgebirge, Hochplateau, Canyonland.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Salt Lake City nach Mirror Lake (Uinta Mountains) (ca. 135 km)

Die Strecke
Von Salt Lake City über I-80 und UT-248 nach Kamas, ab dort auf der Mirror Lake Highway (UT-150), einem National Scenic Byway: gut ausgebaute, kurvige Bergstraße, die sich in Serpentinen und langen Rampen auf rund 3.260 m Höhe am Bald Mountain Pass hinaufzieht. Reine Fahrzeit etwa 2,5 Stunden, mit Stopps ein halber bis ganzer Tag. Die Straße ist saisonal und wird bei Schnee geschlossen, meist von Spätherbst bis Frühsommer; Termine variieren, daher Status bei UDOT (Traffic) und beim Uinta-Wasatch-Cache National Forest prüfen. Tankstellen gibt es nur in Kamas und Salt Lake City, an der Straße selbst keine. Für den Korridor der Mirror Lake Highway gilt eine Recreation-Fee-Pflicht (Pass bei den Gebührenstationen oder America the Beautiful Pass, Beträge vor Ort prüfen).
Highlights & Must-Sees
  • Bald Mountain Pass: höchster Punkt der Straße, Parkplatz mit Aussicht auf die Hochkämme der Uintas; ein kurzer, steiler Aufstieg führt auf den Bald Mountain. Wegen Höhe und Wind eine Jacke und ausreichend Wasser mitnehmen.
  • Provo River Falls: kleiner Wasserfall direkt an der Mirror Lake Highway oberhalb von Kamas, kurze Pause lohnt auch ohne Wanderschuhe.
  • Mirror Lake und die Seen rund um Trial Lake und Moosehorn: Seeufer, Granit und Fichten; bei Dämmerung stehen oft Elche am Rand, Abstand halten. Beste Zeit für Farben ist Mitte bis Ende September.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Mehrere Plätze des Uinta-Wasatch-Cache National Forest liegen direkt an der Straße, etwa Soapstone, Mirror Lake, Moosehorn und Trial Lake; Reservierung teils über Recreation.gov. Die meisten Anlagen sind einfach (Toiletten, Wasser teils nur an Hydranten, keine Anschlüsse) und schließen nach dem Labor-Day-Wochenende bzw. im Laufe des Septembers; Saisonende, Wasserstatus und Längenbegrenzungen vorab beim Forest Service prüfen. In der Übergangszeit lieber mit Plan B in Kamas rechnen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Dispersed Camping ist im Uinta-Wasatch-Cache National Forest grundsätzlich erlaubt, in der Regel bis zu 14 Tage, aber nicht in ausgewiesenen Day-Use-Bereichen und mit Abstand zu Gewässern und Straße. An der Mirror Lake Highway gibt es lokale Einschränkungen; Beschilderung beachten. Feuerverbote sind in trockenen Jahren häufig, Feuerstatus bei der Forest-Service-Behörde prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Auf 3.000 Metern Höhe nachts oft Frost, selbst im Sommer; Truma-Heizung und Wasserleitungen auf Frostschutz prüfen. Wer von Salt Lake kommt, tankt und füllt Wasser in Kamas voll. Höhenanpassung: erste Nacht nicht höher als nötig, Trinkmenge hoch halten.

2Etappe 2: Mirror Lake nach Manila (Flaming Gorge) (ca. 175 km)

Die Strecke
Die Mirror Lake Highway fällt auf der Ostseite sanft nach Evanston in Wyoming ab, danach geht es auf WY-414 und UT-43 über Mountain View und Lonetree nach Manila am Flaming Gorge Reservoir. Meist zweispurige Highways mit Weidezäunen und Ranchland, Tempo 55–65 mph. Fahrzeit rund 3 Stunden, mit Aussichtspunkten ein halber Tag. Evanston hat Tankstellen und Supermärkte, Manila kleine Läden; zwischen Evanston und Manila nichts Größeres.
Highlights & Must-Sees
  • Evanston, Wyoming: Union-Pacific-Bahnstadt, praktischer Versorgungsstopp mit Supermarkt, Tankstellen und Propan.
  • Flaming Gorge Reservoir bei Manila: erster Blick auf den Stausee, der sich 91 Meilen durch rote Canyons zieht (Flaming Gorge National Recreation Area, Ashley National Forest); kostenlose Aussichtspunkte an der Straße.
  • Sheep Creek Geological Loop (Utah): 13 Meilen lange Rundstrecke durch eine aufgebrochene Gesteinsschichtung, Aussichtspunkte und im Spätsommer oft Kokanee-Lachse im Bach; schmal, saisonal, für große Wohnmobile ungeeignet, Zustand und Öffnung beim Forest Service prüfen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Flaming Gorge National Recreation Area (Ashley National Forest): bei Manila zum Beispiel Lucerne Valley Campground am See und Antelope Flat Campground; Ausstattung (Strom, Wasser, Dump Station) variiert je Loop, reservierbar teils über Recreation.gov. Antelope Flat ist laut Forest Service von Mai bis September geöffnet (mit Dump Station, Trinkwasser nur etwa Mitte Mai bis Mitte September); auch andere Plätze schließen meist im September oder Oktober. Saisonende und Längenbegrenzungen vorher beim Forest Service prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In der Flaming Gorge NRA ist Dispersed Camping auf Ashley-National-Forest-Flächen außerhalb der Uferplätze und Schutzgebiete möglich (meist maximal 14 Tage), Seeufer-Bereiche und Marina-Zonen sind teils ausgeschlossen. Karte des Forest Service (MVUM) prüfen, auf Wegen bleiben.

Insider-Tipp für Camper
Seit 1964 staut der Flaming Gorge Dam den Green River; der See hat über 360 Meilen Ufer, deshalb sind Sonnenuntergänge am Wasser reichlich. Nach Regen sind unbefestigte Zufahrten zu Uferplätzen schnell glatt; Reifen und Auffahrkeile bereithalten.

3Etappe 3: Manila nach Vernal (ca. 125 km)

Die Strecke
Auf der US-191, der Flaming Gorge–Uintas National Scenic Byway, geht es entlang des Sees nach Dutch John am Staudamm, danach zieht sich die Straße durch Kiefernwald und über lange Gefällestrecken hinunter nach Vernal. Breite Kehren, Warnschilder für Lkw und Gespanne; Motorbremse nutzen. Reine Fahrzeit rund 2 Stunden, mit Stopps ein halber Tag. Tankstellen in Manila, Dutch John und Vernal.
Highlights & Must-Sees
  • Flaming Gorge Dam und Dutch John: Staumauer und Besucherzentrum (Öffnungszeiten und Führungen vorher prüfen), unterhalb beliebte Angelstrecke am Green River.
  • Red Canyon Overlook (Red Canyon Rim): Aussichtspunkt rund 1.300 Fuß (etwa 400 m) über dem See; hier kommt der rote Sandstein am besten zur Geltung, am schönsten bei Abendlicht.
  • Red Fleet State Park bei Vernal: Dinosaurierspuren im roten Sandstein am See, erreichbar über einen Wanderweg; je nach Seestand ist der Zugang unterschiedlich leicht, Hinweise des Parks beachten.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Utah State Parks bei Vernal: Steinaker State Park und Red Fleet State Park mit einfachen Campgrounds, Ausstattung und Längenlimits laut Utah State Parks Reservierungssystem; Frischwasser und Dump Station teils nur in der Saison. Alternativ Lodgepole Campground (Forest Service, an der US-191 rund 26 Meilen nördlich von Vernal, laut Forest Service Mai bis September, mit Dump Station gegen Gebühr). Vorher Saisonende prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Ashley National Forest erlaubt Dispersed Camping auf vielen Forststraßen, meist bis 14 Tage. Nähe Vernal gibt es BLM-Flächen (Vernal Field Office) mit Dispersed Camping; offizielle Regelungen und Zufahrten vorher prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Utah State Parks erlauben Wohnmobil-Zufahrt oft bis zu einer Maximallänge, die variiert; vor Ankunft bei Reservierung prüfen. In Vernal gibt es eine Wasserstelle am Stadtrand und mehrere Dump Stations; Supermärkte in der Stadt, nicht zwischen Dutch John und Vernal.

4Etappe 4: Vernal nach Dinosaur National Monument (Quarry, Utah) (ca. 50 km)

Die Strecke
Auf der US-40 ostwärts nach Jensen, dort auf der UT-149 nordwärts zum Quarry Visitor Center des Dinosaur National Monument. Gut ausgebaute Straße, kaum Kurven. Fahrzeit etwa 45 Minuten, der Rest des Tages gehört dem Park. Tankstellen in Vernal und Jensen.
Highlights & Must-Sees
  • Quarry Exhibit Hall: Eine Felswand mit rund 1.500 Dinosaurierknochen aus dem Jura (Morrison Formation), die man in situ sieht; im Sommer fährt wegen knapper Parkplätze ein kostenloser Shuttle vom Visitor Center zur Halle, sonst fährt man selbst hin (etwa 3 Minuten) oder geht den Fossil Discovery Trail (1,2 Meilen einfach); Öffnungszeiten und Straßenzugang beim NPS prüfen.
  • Journey Through Time Scenic Drive (Cub Creek Road): rund 10 Meilen einfach (die ersten 8 asphaltiert, die letzten 2 unbefestigt) entlang von Fremont-Petroglyphen, Schluchten und der Josie-Morris-Ranch; Längenbegrenzungen für Wohnmobile beachten, die Straße ist teils eng.
  • Utah Field House of Natural History State Park in Vernal: Museum mit Dinosaurier-Rekonstruktionen im Stadtzentrum, gut für einen Regentag.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Green River Campground (National Park Service) im Utah-Teil des Monuments, in Pappel- und Weidenbäumen am Fluss: einfache Plätze, Spültoiletten und Trinkwasser, keine Anschlüsse am Platz; laut NPS bis Mitte Oktober geöffnet, Loop C ohne Reservierung, Loops A und B bis 1. Oktober über Recreation.gov, danach ebenfalls first-come, first-served; Längenlimits laut NPS prüfen. Ausweichmöglichkeit Steinaker oder Red Fleet State Park.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Monument selbst nur Plätze und Backcountry mit Permit; auf BLM-Flächen und Forstland nördlich von Vernal ist Dispersed Camping möglich. Die Grenze zwischen NPS und BLM ist ausgeschildert, nicht wild im Monument übernachten.

Insider-Tipp für Camper
Für US-Nationalparks gelten für Besucher ohne US-Wohnsitz seit 2026 teils höhere Gebühren oder Zuschläge; aktuelle Beträge auf nps.gov prüfen. Der America the Beautiful Pass lohnt sich, wenn mehrere Parks auf dem Programm stehen. Hitze im Sommer, Spätherbst nachts kalt.

5Etappe 5: Dinosaur National Monument (Quarry) nach Harpers Corner (Colorado) (ca. 120 km)

Die Strecke
Zurück über Jensen auf die US-40, dann etwa 30 Meilen bis Dinosaur, Colorado, am Canyon Visitor Center beginnt die Harpers Corner Scenic Drive: 31 Meilen asphaltierte Straße über die Hochfläche des Colorado-Plateaus. Fahrzeit mit Stopps rund 4 Stunden; Rückweg auf derselben Straße. Tanken in Vernal oder Rangely, an der Straße gibt es nichts.
Highlights & Must-Sees
  • Harpers Corner Trail: 2 Meilen Hin- und Rückweg, wenig Steigung, am Ende ein Abgrund von rund 2.500 Fuß (etwa 760 m) auf Green River und Yampa; Aussicht bei Abendlicht am schönsten.
  • Plug Hat Butte, Iron Springs Overlook und Echo Park Overlook entlang der Scenic Drive; Pullouts mit Info-Tafeln.
  • Echo Park Road: unbefestigt und für Wohnmobile ungeeignet, nach Regen unpassierbar; nur für geländetaugliche Fahrzeuge und nur mit Wetterlage und NPS-Auskunft; laut NPS (Stand 30. September 2026) ist sie ab Chew Ranch bis zum Echo Park Campground nach Sturmschäden unpassierbar.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Für Wohnmobile im Colorado-Teil: Der Ort Dinosaur bietet einfache Möglichkeiten; im Monument liegen Deerlodge Park (ohne Trinkwasser, first-come, first-served) und Echo Park Campground an unbefestigten Zufahrten; die Zufahrt nach Echo Park ist laut NPS derzeit unpassierbar, die Rainbow Park Road seit 25. September 2026 wegen Sturmschäden gesperrt. Wer ein großes Fahrzeug fährt, kehrt besser zum Green River Campground oder nach Vernal zurück. Alle Angaben zu Straße, Plätzen und Saison vorher beim NPS prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Dispersed Camping außerhalb des Monuments auf BLM-Flächen bei Rangely oder Maybell (Colorado) möglich; Fahrzeugregeln und Straßenzustand prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Schwarze Gewitterwolken am Nachmittag ernst nehmen: Flash Floods in den Schluchten und glatte Lehmstraßen. Wasser und Proviant für die ganze Fahrt mitnehmen, Mobilfunk bricht ab.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • Dispersed Camping ist auf National-Forest- und BLM-Flächen in Utah, Wyoming und Colorado grundsätzlich erlaubt, in der Regel für bis zu 14 Tage an einem Ort; Flächen mit Schutzstatus (Wilderness, Day-Use-Areas, Uferzonen) sind ausgeschlossen. Zufahrten bleiben auf vorhandenen Wegen.
  • Feuerverbote sind in Utah und Colorado nach trockenen Sommern häufig (Stage 1 oder 2); Gasflammen können erlaubt sein, Verbote und Strafen beim Forest Service oder der Gemeinde prüfen. Lagerfeuer nur in vorhandenen Feuerringen und nie unbeaufsichtigt.
  • Wildtiere: Schwarzbären, Elche und Pumas leben in den Uintas; Lebensmittel und Gerüche verschließen, Abstand zu Elchen mindestens etwa 25 Yards (etwa 23 m), zu Bären deutlich mehr. Bärenspray ist in der Backcountry üblich.
  • Apps und Karten: iOverlander, Campendium, The Dyrt; Recreation.gov für Bundesflächen und Utah State Parks Reservierung für State Parks; MVUM-Karten des Forest Service für erlaubte Straßen.
  • Höhe: Mirror Lake und Bald Mountain liegen über 3.000 m, Höhenanpassung und Wetterumschwung mit Gewittern am Nachmittag beachten.

Entsorgung & Versorgung

  • Frischwasser: Trinkwasser an den State Parks und größeren Campgrounds, an der Mirror Lake Highway teils nur an Hydranten und erst ab Saisonbeginn; Kanister bereithalten.
  • Dump Stations: an den Utah State Parks und teils gegen Gebühr bei Tankstellen in Vernal, Evanston und Kamas; Karten bei sanidumps.com prüfen.
  • Treibstoff: Salt Lake City, Kamas, Evanston, Manila, Dutch John, Vernal, Jensen; zwischen den Orten teils lange Strecken ohne Tankstelle.
  • Propan in Vernal, Evanston und Salt Lake City; europäische Flaschen brauchen Adapter, Mietmobile haben fest verbaute US-Tanks.
  • Einkaufen: größere Supermärkte in Salt Lake City, Evanston und Vernal; Manila und Dutch John haben nur kleine Läden.
  • Strom: Plätze mit Anschluss bieten 30 oder 50 A, einfache Forest-Service-Plätze keinen Anschluss; Bordbatterie und Solar helfen.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits in mph: Autobahn bis 65–80 (Utah teils 80 mph auf I-80), Landstraße 55–65, Bergstraßen deutlich niedriger. Gespanne und Lkw haben teils niedrigere Limits, Beschilderung beachten.
  • Gebühren: Recreation Fees für Flaming Gorge NRA und die Mirror Lake Highway; America the Beautiful Pass wird akzeptiert, Beträge vor Ort prüfen. Für Besucher ohne US-Wohnsitz gelten seit 2026 in manchen NPS-Gebieten höhere Gebühren, aktuelle Beträge auf nps.gov prüfen.
  • Maße und Längen: Forest-Service-Plätze in den Uintas haben teils enge Zufahrten und Längenbegrenzungen; legale Maximalhöhe in Utah etwa 14 ft. Vor Abfahrt Längen- und Höhenangaben der Plätze prüfen.
  • Saison: Mirror Lake Highway meist von Spätfrühling bis Herbst offen, Winterschließung bei Schnee; Flaming Gorge Plätze meist Mai bis Oktober. Straßenstatus bei UDOT und Wyoming WYDOT prüfen.
  • Verkehrsrecht: Rechtsabbiegen bei Rot nach Halt erlaubt außer bei Verbot; offene Alkoholbehälter im Fahrzeug verboten; Handy nur freihändig. Deutscher Führerschein genügt für Touristen, ein internationaler wird oft empfohlen.
  • Zeit: Utah, Wyoming und Colorado liegen in der Mountain Time und stellen im Sommer auf Daylight Saving um; die Sommerzeit endet am ersten Sonntag im November.
  • Notfall: 911; Mobilfunk bricht in den Uintas und im Monument ab, Offline-Karten laden.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Warme Schichten, Mütze und Handschuhe: Auf den Pässen der Uintas friert es nachts auch im Sommer, die Hochgebirgsseen liegen auf über 3.000 m.
  • Fernglas für Elche, Weißkopfseeadler und Dickhornschafe am Flaming Gorge; im Dinosaur National Monument zusätzlich eine Lupe oder Taschenlampe für die Knochenwand.
  • Auffahrkeile Stufe 2–3 und Reifenfüller: Forest-Service-Plätze sind oft schräg, nach Regen glatt.
  • Frischwasserkanister 20 l und Wasserfilter für Plätze ohne Trinkwasser sowie als Reserve bei geschlossenen Hydranten.
  • Offline-Karten und Papierkarte: Im Monument und in den Uintas bricht Mobilfunk ab; Verkehrsstatus von UDOT vorher abrufen.
  • Bärensichere Aufbewahrung (Dosen, Beutel) und Bärenspray für Wanderungen in den Uintas.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Salt Lake City

    UT
    Start
  2. 2

    Kamas

    UT
    64 km
  3. 3

    Mirror Lake

    UT
    40 km
  4. 4

    Evanston

    WY
    77 km
  5. 5

    Manila

    UT
    130 km
  6. 6

    Dutch John

    UT
    34 km
  7. 7

    Vernal

    UT
    66 km
  8. 8

    Dinosaur National Monument (Quarry)

    UT
    23 km
  9. 9

    Dinosaur

    CO
    39 km
  10. 10

    Harpers Corner

    CO
    37 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist Mai und September–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: April und Juni. Heiß: Juli–August. Kalt und kurze Tage: Dezember–Februar. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Diese Reise im Planer öffnen

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Rote Schluchten, Hochgebirgsseen und Dinosaurierknochen – mit dem Camper durch die Uinta Mountains, Flaming Gorge und das Dinosaur National Monument»?

5-tägiger Roadtrip über etwa 510 km (317 mi) mit 10 Stopps, von Salt Lake City nach Harpers Corner. Insgesamt etwa 5 h 40 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Rote Schluchten, Hochgebirgsseen und Dinosaurierknochen – mit dem Camper durch die Uinta Mountains, Flaming Gorge und das Dinosaur National Monument»?

Wir empfehlen 5 Tage: etwa 5 h 40 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Rote Schluchten, Hochgebirgsseen und Dinosaurierknochen – mit dem Camper durch die Uinta Mountains, Flaming Gorge und das Dinosaur National Monument»?

Sie beginnt in Salt Lake City und endet in Harpers Corner.

Durch welche Bundesstaaten führt «Rote Schluchten, Hochgebirgsseen und Dinosaurierknochen – mit dem Camper durch die Uinta Mountains, Flaming Gorge und das Dinosaur National Monument»?

Utah, Wyoming und Colorado.

Wo kann man entlang «Rote Schluchten, Hochgebirgsseen und Dinosaurierknochen – mit dem Camper durch die Uinta Mountains, Flaming Gorge und das Dinosaur National Monument» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 268 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 30 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Salt Lake City KOA Holiday, Pony Express RV Resort und Cherry Hill Campground.

Wann ist die beste Reisezeit für Rote Schluchten, Hochgebirgsseen und Dinosaurierknochen – mit dem Camper durch die Uinta Mountains, Flaming Gorge und das Dinosaur National Monument?

Am angenehmsten sind meist Mai und September–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: April und Juni. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)