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Bögen, Türme und Schluchten – mit dem Camper durch Moab, Arches und Canyonlands

Delicate Arch im Abendlicht, Mesa-Rand am Dead Horse Point und die Nadeln von Needles: ein Basislager in Moab, drei völlig verschiedene Landschaften.

Entfernung
346 km (215 mi)
Fahrzeit
3 h 51 min
Empfohlene Tage
5
Stopps
9
Bundesstaaten
UT
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 5-tägige Rundreise über etwa 346 km (215 mi) mit 9 Stopps, Start und Ziel in Moab. Insgesamt etwa 3 h 51 min Fahrzeit.

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Reiseführer · CampingSpirit

Delicate Arch im Abendlicht, Mesa-Rand am Dead Horse Point und die Nadeln von Needles: ein Basislager in Moab, drei völlig verschiedene Landschaften.

Der Spirit der Route

Moab riecht nach Beifuß, Staub und Kaffee. Wer morgens die Schiebetür öffnet, sieht rote Wände, auf denen der erste Sonnenstrahl wie ein Scheinwerfer wandert, und hört nur Raben und der Colorado in der Ferne. Im Arches National Park stehen mehr als 2.000 natürliche Steinbögen in einer Fläche, die man in zwei Tagen kaum ausschreitet; am Delicate Arch wartet man mit hundert anderen auf das Abendlicht und ist doch still. Auf der Mesa von Dead Horse Point liegt der Colorado in einer Schleife tief unten, im Island in the Sky ragen die Mesas über Stufen aus weißem und rotem Gestein hinaus, und weiter südlich im Needles District stehen Felsnadeln im roten Sand wie eine versteinerte Stadt. Die Route belohnt frühe Starts, ein Auge für Hitze und Wasser und den Willen, den Camper auch einmal stehen zu lassen: Viele der schönsten Plätze liegen am Ende kurzer Wanderwege.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Moab nach Arches National Park (ca. 40 km)

Die Strecke
Ab Moab auf dem US-191 nach Norden, dann rechts in den Park und auf der Parkstraße (ca. 29 km asphaltiert) in Serpentinen bis zum Devils Garden. Gefälle und Steigungen mäßig, enge Kurven, Tempo 15–45 mph; im Park Geduld mit Fotografen und Reisebussen. Reine Fahrzeit rund eine Stunde, mit Stopps und Wanderungen ein ganzer Tag. Im Jahr 2026 verlangt der NPS für Arches keine Zeitfenster-Reservierung (timed entry); Reservierungen gelten weiterhin für Devils Garden Campground und Fiery-Furnace-Wanderungen. Status und mögliche Änderungen vor der Reise auf nps.gov prüfen.
Highlights & Must-Sees
  • Delicate Arch: Wanderweg von etwa 4,8 km hin und zurück mit 150 Höhenmetern über Slickrock, ohne Schatten; zum Sonnenuntergang mit Stirnlampe und Wasser starten. Für wenig Zeit gibt es den Delicate Arch Viewpoint mit kurzem Weg.
  • The Windows Section und Double Arch: Ein kurzer Spaziergang zu mehreren Bögen, Parkplätze für lange Fahrzeuge knapp; morgens am ruhigsten.
  • Devils Garden mit Landscape Arch: etwa 3 km hin und zurück bis zum Landscape Arch, einer der längsten Naturbögen der Welt; die Fortsetzung zum Double O Arch ist Schwindelfreien vorbehalten.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Devils Garden Campground im Arches National Park: rund 50 Plätze zwischen Felsen, ohne Anschlüsse, mit Toiletten und Wasser (saisonal); Reservierung über Recreation.gov, Fahrzeuglängen auf der Buchungsseite prüfen. In Moab selbst: private RV-Parks mit Anschlüssen. Für große Fahrzeuge empfiehlt sich ein Platz im Ort und die Tagesfahrt in den Park.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Nationalpark nur auf Plätzen. Rund um Moab ist dispersed camping auf BLM-Land nur teilweise erlaubt, häufig in ausgewiesenen Gebieten wie Willow Springs Road, Mill Canyon Road und weiteren Korridoren; Karte und aktuelle Regeln beim BLM Moab Field Office oder Grand County prüfen, Feuer- und Toilettenregeln beachten.

Insider-Tipp für Camper
Delicate Arch am späten Nachmittag mit Stirnlampe, damit der Rückweg bei Dunkelheit sicher ist. Eintrittsgebühren für Nicht-US-Bürger: aktuelle Beträge auf nps.gov prüfen. Wasser vor dem Park in Moab füllen und im Camper mehr als nötig einplanen: Es gibt im Park nur wenige Wasserstellen.

2Etappe 2: Moab nach Dead Horse Point und Island in the Sky (ca. 65 km)

Die Strecke
Auf dem US-191 nach Norden bis zur UT-313, dann etwa 35 Meilen (ca. 55 km) auf der Straße in die Hochebene: erst lange Steigung auf die Mesa, dann flaches Hochplateau mit weiten Ausblicken. Die UT-313 ist asphaltiert, gut ausgebaut, Tempo bis 65 mph. Reine Fahrzeit etwa eine Stunde 15 Minuten bis Dead Horse Point, 1,5 Stunden bis Island in the Sky. Keine Tankstelle auf der Mesa, vorher in Moab tanken.
Highlights & Must-Sees
  • Dead Horse Point State Park: der Blick auf die Goosenecks des Colorado 600 m tiefer, auch bei Gegenlicht lohnend; kurze Wege am Rand, Eintritt Utah State Park.
  • Island in the Sky, Mesa Arch: etwa 1 km Rundweg, die Sonne am Morgen leuchtet durch den Bogen; früh kommen, der Parkplatz füllt sich vor Sonnenaufgang.
  • Grand View Point Overlook: Blick über das White Rim, den Colorado und die Needles in der Ferne; kurzer Zugang vom Parkplatz.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Kayenta Campground im Dead Horse Point State Park: Plätze teils mit Stromanschluss, Wasser an der Anlage; Längen- und Ausstattungsangaben auf der Utah-State-Parks-Seite prüfen, Reservierung dringend empfohlen. Willow Flat Campground im Canyonlands National Park (Island in the Sky): einfache Plätze ohne Wasser, nach NPS-Angaben first come, first served; nur trocken und einfach. Für Wohnmobile mit Anschlüssen eignen sich private Plätze in Moab.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Auf dem Plateau im State Park und im Nationalpark gilt Campingverbot außerhalb der Plätze. BLM-Land außerhalb der Parkgrenzen an der UT-313 (Mineral Bottom Road, Highway 313) bietet dispersed camping mit Sichtschutz und Wind; Zufahrten sind teils sandig oder schlammig, Karte prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Auf der Mesa wehen oft starke Winde, besonders abends: Markisen einrollen. Wasser und Tank in Moab füllen, im Park gibt es kaum Versorgung. Dead Horse Point und Mesa Arch lassen sich gut in einer Nacht verbinden: abends Dead Horse Point, morgens früh zum Mesa Arch.

3Etappe 3: Moab nach Fisher Towers und Highway 128 (ca. 50 km)

Die Strecke
Von Moab auf der UT-128 am Colorado River nach Osten: eine der schönsten Flussstraßen Utahs, mit Felswänden direkt am Wasser, Tempo 35–55 mph, einigen engen Kurven und Brücken. Reine Fahrzeit 45 Minuten bis Fisher Towers, ein ganzer Tag mit Wanderung und Badestopps. Keine Tankstelle auf der gesamten Strecke, in Moab tanken.
Highlights & Must-Sees
  • Fisher Towers: Felsentürme von über 250 m Höhe; Wanderweg von 7 km hin und zurück mit Aufstiegen, im Sommer früh starten. Aussicht und Parkplatz lohnen auch ohne Wanderung.
  • Castle Valley und Castleton Tower: Aussichtspunkte an der Zufahrt zum kleinen Tal, Zufahrt über die La Sal Mountain Loop Road nur für kurze Fahrzeuge.
  • Colorado River an der UT-128: Wassersport (Rafting-Anbieter in Moab), Baden an ruhigen Stellen, vor allem im Sommer; Strömung und Temperatur beachten.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Entlang der UT-128 bieten BLM-Campgrounds einfache Plätze direkt am Fluss, darunter Goose Island, Hal Canyon, Oak Grove und Big Bend (Plätze unterschiedlich groß, Fahrzeuglängen oft begrenzt, Toiletten, teils Wasser). Sand Flats Recreation Area oberhalb von Moab: Gemeindeplätze mit Toiletten, aber für lange Fahrzeuge nur bedingt geeignet. Status und Reservierung bei Recreation.gov und Grand County prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Dispersed camping entlang der UT-128 ist an vielen Stellen erlaubt, aber stark eingeschränkt: Camping nur auf ausgewiesenen Flächen; Müll und Toilettenabfälle mitnehmen, kein Feuer in der Wüste ohne Feuerring. Karte der BLM-Verwaltung beachten.

Insider-Tipp für Camper
Am Fluss ist es ab Mittag heiß; Wanderungen morgens oder spätnachmittags planen. Ein Gewitter in den La Sal Mountains kann auf der UT-128 zu Steinschlag und Schlammlawinen führen: Wetter prüfen, Straßenzustand über UDOT Traffic. Trinkwasser nicht aus dem Colorado River nehmen.

4Etappe 4: Moab nach Needles District (Canyonlands) (ca. 130 km)

Die Strecke
Auf dem US-191 nach Süden bis kurz vor Monticello, dann auf der UT-211 etwa 35 Meilen (56 km) nach Westen in den Needles District: weite Täler, rote Wände, Indian Creek, am Ende asphaltiert bis in den Park. Kurven mäßig, Steigungen gering, Tempo 55–65 mph, später enger. Reine Fahrzeit rund 2 Stunden. Keine Tankstelle im Park: in Moab oder Monticello tanken.
Highlights & Must-Sees
  • Newspaper Rock: Felsbilder an der UT-211, kurzer Halt direkt an der Straße, historische Petroglyphen aus mehreren Jahrhunderten.
  • Cave Spring Trail und Pothole Point: kurze Wege (1–1,5 km) mit Leitern, Kuhhirtenhütte und Felsmulden; für alle, die nur eine Stunde haben.
  • Chesler Park Viewpoint: Wanderweg von der Elephant Hill Trailhead (ca. 10 km hin und zurück) in ein Tal mit Felsnadeln; der Weg ist anspruchsvoll, Wasser und Karte nötig.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Squaw Flat Campground im Needles District: 26 Plätze in zwei Loops zwischen Felsen, ohne Anschlüsse, mit Toiletten und Wasser nach Saison; ein Teil der Plätze (Loop A) in der Hauptsaison über Recreation.gov reservierbar, der Rest first come, first served; Fahrzeuglängen auf der Buchungsseite prüfen. Weitere Möglichkeiten: private Plätze bei Needles Outpost außerhalb des Parks und in Monticello (RV-Parks mit Anschlüssen).

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Dispersed camping auf BLM-Land entlang der UT-211 ist erlaubt (Indian Creek Corridor), zum Teil mit Reservierungs- oder Permitpflicht an Kletterzonen; Lage und Regeln beim BLM Moab oder Monticello Field Office prüfen. Im Nationalpark selbst nur auf ausgewiesenen Plätzen.

Insider-Tipp für Camper
Die Zufahrt zum Needles District ist weit abgelegen und mit Camper gut machbar, die Piste zum Elephant Hill Trailhead ist es nicht: kurzes, leichtes Fahrzeug nur bis zum Parkplatz. Vor dem Aufbruch Wasser (4 l pro Person), Sonnenschutz und Karte einpacken. Im Needles District gibt es kaum Mobilfunk.

5Etappe 5: Needles District nach Moab (ca. 120 km)

Die Strecke
Auf der UT-211 zurück zum US-191, dann nach Norden über Church Rock und Wilson Arch zurück nach Moab: weite Hochebene, gerade Strecken, später Serpentinen am Moab-Tal. Tempo 65 mph, in der Stadt 25–35. Reine Fahrzeit etwa 2 Stunden. Tanken in Monticello oder Moab.
Highlights & Must-Sees
  • Wilson Arch: Naturbogen direkt am US-191, Parkplatz und kurzer Zugang; guter Fotostopp im Gegenlicht.
  • Hole N’ the Rock: Wohnhaus im Fels, privat betriebene Attraktion an der Strecke; Öffnungszeiten vorher prüfen.
  • Moab Museum und Stadtbummel: Läden, Cafés, Bäckereien; ein Ruhetag zwischen den Parks.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Ken’s Lake Campground (BLM Moab Field Office) etwa 16 km südlich von Moab: einfache Plätze am See, Toiletten, kein Trinkwasser und kein Strom; Loop A (größere Fahrzeuge) nur saisonal, Loop B klein und für große Wohnmobile schwer zu wenden; Status vorher prüfen. Alternativ private RV-Parks in Moab mit Anschlüssen, Duschen, Wäsche und Entsorgung; für Hochsaison früh buchen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Rund um Moab ist dispersed camping eingeschränkt: Viele BLM-Flächen verlangen Camping in ausgewiesenen Bereichen. Wer keinen Platz hat, weicht auf Monticello oder Green River aus, wo es mehr Möglichkeiten gibt.

Insider-Tipp für Camper
Vor der Abgabe oder Weiterreise in Moab Dump Station, Frischwasser und Einkäufe erledigen. Die Hauptstraße von Moab ist bei Wochenend-Staus langsam; sonntags früh starten. Wer Zeit hat, ergänzt mit einer Rafting-Tour auf dem Colorado oder einer Jeep-Fahrt auf der Shafer Trail (ohne eigenen Camper).

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • Utah kennt kein Jedermannsrecht: Übernachten ist legal auf BLM-Land und in National Forests (dispersed camping), meist bis 14 Tage an einem Ort und nur auf bereits genutzten Stellplätzen nahe der Zufahrt, nicht auf Privatland, Staatsland (SITLA) oder in Nationalpark- und State-Park-Gebieten außerhalb ausgewiesener Plätze. Rangern gegenüber freundlich bleiben, bei Verstößen drohen Bußgelder im dreistelligen Bereich.
  • In mehreren BLM-Gebieten (besonders rund um Moab) gelten Sonderregeln: ausgewiesene Camping-Korridore, Feuerverbote, Pflicht zur Mitnahme von Toilettensystemen. Aktuelle Karte und Regeln beim jeweiligen BLM Field Office oder der Gemeinde prüfen, bevor man sich auf eine Stelle verlässt.
  • Wild campen entlang von Highways, auf Rastplätzen und Walmart-Parkplätzen ist nicht überall geduldet; in Städten wie Moab, Kanab und Springdale wird nachts kontrolliert. Wer unterwegs ankommt, ohne Platz zu haben, fragt am besten bei einem Campground-Betreiber nach kurzfristig freien Plätzen.
  • Waldbrand- und Feuerverordnungen gelten im Sommer fast jedes Jahr; Gaskocher sind meist weiter erlaubt, offenes Feuer nicht. Nie ein Feuer unbeaufsichtigt lassen und nur in Feuerringen entfachen; Status bei BLM, Forest Service und utah.gov/fire prüfen.
  • Wasser ist der Engpass: Bäche und Seen im Hochland nur filtern oder abkochen, in der Wüste gibt es oft kein Wasser an den Plätzen. Wüstenböden sind empfindlich: auf felsigen oder bereits genutzten Flächen bleiben, keine Biokrusten (dunkle, knubbelige Bodenkrusten) betreten.
  • Apps und Seiten: Recreation.gov (NPS, BLM, Forest Service), Utah State Parks Reservation (stateparks.utah.gov), iOverlander, Campendium, The Dyrt, Gaia GPS mit BLM-Layer. Straßenzustand über UDOT Traffic (udottraffic.utah.gov oder 511).
  • Moab ist ein stark frequentiertes Zentrum: Es gelten Camping-Korridore, Gebühren auf einigen BLM-Flächen und teils Reservierungspflicht; ohne vorherige Planung im Frühjahr und Herbst oft ausgebucht.

Entsorgung & Versorgung

  • Dump Stations und Frischwasser gibt es nicht in allen Parks: In den Städten (Moab, Kanab, Bluff, Escalante, Torrey) gegen Gebühr an Tankstellen oder privaten Plätzen, in einigen State Parks für Gäste. Grauwasser nie auf den Boden oder in Bäche ablassen. sanidumps.com listet Standorte.
  • Trinkwasser: Leitungswasser ist in Utah trinkbar. In Nationalparks gibt es Wasserstellen an den Besucherzentren und Campgrounds mit Wasser; in der Wüste und auf BLM-Plätzen Kanister (mindestens 4 l pro Person und Tag) mitnehmen.
  • Propan bei Tankstellen und Händlern in Moab, Kanab, Cedar City, Blanding und St. George; europäische Flaschen brauchen Adapter und werden meist nicht befüllt, Mietmobile nutzen fest verbaute US-Tanks.
  • Treibstoff: Strecken zwischen den Orten sind lang und es gibt viele Funklöcher. Vor jedem Abschnitt volltanken; in kleinen Orten sind Tankstellen teurer und schließen früh.
  • Einkaufen: größere Supermärkte in Moab, Kanab, Cedar City, St. George und Blanding; in kleinen Orten (Boulder, Torrey, Escalante, Mexican Hat) kleine Läden mit begrenzter Auswahl. Eis und Frisches vorher bunkern.
  • Strom: Plätze mit Anschlüssen haben 30 und 50 A (120 V); Mietmobile bringen die passenden US-Kabel mit. Auf Plätzen ohne Strom Bordbatterie und Solar nutzen; Generatoren sind in Parks nur zu festgelegten Zeiten erlaubt.
  • Moab hat mehrere Dump Stations gegen Gebühr, Wäschereien, Supermärkte und Propanhändler; im Needles District und auf der Mesa gibt es keine Versorgung, deshalb Tank, Wasser und Lebensmittel vorher füllen.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits in mph: Interstates 75–80, Highways 55–65, in Ortschaften 25–35. Gespanne und größere Wohnmobile fahren nach Beschilderung, auf Bergstrecken wegen Steigungen langsamer. Ausweichbuchten nutzen, wenn sich Fahrzeuge hinter dem Camper sammeln.
  • Maße: Legale Maximalhöhe 14 ft (4,27 m), Breite 8,5 ft (2,59 m). Tunnel, Felsüberhänge und enge Kurven in Parks beachten; Parkplätze an Sehenswürdigkeiten sind oft klein und für Fahrzeuge über 25–30 ft eng.
  • Nationalparks: Seit 2026 gelten für Besucher ohne US-Wohnsitz in stark besuchten Parks teils höhere Gebühren oder Zuschläge; aktuelle Beträge auf nps.gov prüfen. Der America the Beautiful Pass gilt in NPS- und BLM-Gebieten, nicht in Utah State Parks.
  • Reservierung: Campgrounds in Nationalparks und Forest Service über Recreation.gov (bis zu sechs Monate vorher), State Parks über das Utah-State-Parks-System; manche Plätze nur first come, first served. In Hochsaison (April–Mai, September–Oktober) ist Vorplanung sinnvoll.
  • Wetter: Frühling bis Frühherbst heiß in tiefen Lagen (über 35 °C), in Höhenlagen (Bryce, Boulder Mountain) nachts Frost bis Mai und ab September. Gewitter und Sturzfluten (flash floods) in Canyons von Juli bis September: nie in Slot Canyons bei Regenrisiko, Wetterbericht am Vortag prüfen.
  • Verkehrsrecht: Rechtsabbiegen bei Rot nach vollständigem Halt, außer wo verboten; an Stoppschildern gilt Reihenfolge der Ankunft. Offene Alkoholbehälter im Fahrzeug verboten, Handy nur freihändig. Deutscher Führerschein genügt, ein internationaler wird empfohlen. Kindersitz- und Gurtpflicht gelten auch im Wohnmobil.
  • Notfall: 911. Mobilfunk bricht in Canyon-Gebieten häufig ab; Fahrzeug nicht verlassen, wenn eine Panne abseits der Straße passiert, und Route vorab jemandem mitteilen. Wasservorrat im Fahrzeug immer größer planen als nötig.
  • Arches und Canyonlands: Parkstraßen mit engen Kurven und teils steilen Abschnitten; Parkplätze an Delicate Arch, Windows und Mesa Arch sind für lange Fahrzeuge knapp. Pisten wie Elephant Hill, Shafer Trail und White Rim Road sind nur für geländetaugliche Fahrzeuge, nicht für Camper.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Wasserkanister (20 l) und Trinksystem: In Arches und Canyonlands gibt es kaum Trinkwasser abseits der Besucherzentren, Sommer über 35 °C.
  • Stirnlampe: Delicate Arch und Mesa Arch lohnen bei Sonnenaufgang bzw. -untergang, der Rückweg erfolgt im Dunkeln.
  • Auffahrkeile und Sandbleche: weiche Böden an Zufahrten, besonders auf BLM-Flächen.
  • Sonnenschutz, Hut, Wanderschuhe mit guter Sohle: Slickrock heizt sich auf, Schatten fehlt fast überall.
  • Offline-Karten (Gaia GPS) und BLM-Karte der Moab-Region: Mobilfunk bricht in Needles und im Canyon ab.
  • Feldstecher und Kamera mit Stativ für Sonnenaufgangs- und Sternenhimmelaufnahmen: Moab und Arches haben dunklen Himmel.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Moab

    UT
    Start
  2. 2

    Arches National Park

    NaturMoab, UT

    Über 2.000 natürliche Steinbögen. In der Hochsaison ist oft eine Zeitfenster-Reservierung nötig, prüfen Sie das vor der Reise.

    22 km
  3. 3

    Dead Horse Point

    UT
    37 km
  4. 4

    Island in the Sky

    UT
    9 km
  5. 5

    Fisher Towers

    NaturMoab, UT

    Dunkelrote Türme aus Schlamm- und Sandstein, bis zu 275 m hoch, die sich an der Utah 128 über den Colorado River erheben. Ein Weg windet sich 3,5 km zwischen den Türmen hindurch; die letzten 3 km der Zufahrt sind planierte Schotterpiste, gut befahrbar für Autos.

    64 km
  6. 6

    Newspaper Rock

    GeschichteMonticello, UT

    Eine Sandsteinwand voller Hunderter Felszeichnungen, die über rund 2.000 Jahre eingeritzt wurden, direkt an der Utah 211 auf dem Weg zum Needles District. Parkplatz und Aussichtsplattform sind kostenlos, der Halt dauert zehn Minuten.

    101 km
  7. 7

    Needles District

    UT
    33 km
  8. 8

    Wilson Arch

    UT
    39 km
  9. 9

    Moab

    UT
    42 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist Mai und September–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: April und Juni. Heiß: Juli–August. Kalt und kurze Tage: Dezember–Februar. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

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Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Bögen, Türme und Schluchten – mit dem Camper durch Moab, Arches und Canyonlands»?

5-tägige Rundreise über etwa 346 km (215 mi) mit 9 Stopps, Start und Ziel in Moab. Insgesamt etwa 3 h 51 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Bögen, Türme und Schluchten – mit dem Camper durch Moab, Arches und Canyonlands»?

Wir empfehlen 5 Tage: etwa 3 h 51 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Bögen, Türme und Schluchten – mit dem Camper durch Moab, Arches und Canyonlands»?

Es ist eine Rundreise mit Start und Ziel in Moab.

Durch welche Bundesstaaten führt «Bögen, Türme und Schluchten – mit dem Camper durch Moab, Arches und Canyonlands»?

Utah.

Wo kann man entlang «Bögen, Türme und Schluchten – mit dem Camper durch Moab, Arches und Canyonlands» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 139 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 30 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Sun Outdoors North Moab, Sun Outdoors Arches Gateway und Red Desert RV Park.

Wann ist die beste Reisezeit für Bögen, Türme und Schluchten – mit dem Camper durch Moab, Arches und Canyonlands?

Am angenehmsten sind meist Mai und September–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: April und Juni. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)