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395

Granit, Salzsee und Geisterstadt – mit dem Camper über den US-395 durch die Eastern Sierra

Von den Filmkulissen der Alabama Hills bis zu den Tuffsteintürmen des Mono Lake: 400 Kilometer unter der steilen Ostwand der Sierra Nevada, mit Stellplätzen auf 2.000 bis 2.800 Metern.

Entfernung
298 km (185 mi)
Fahrzeit
3 h 19 min
Empfohlene Tage
5
Stopps
11
Bundesstaaten
CA
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 5-tägiger Roadtrip über etwa 298 km (185 mi) mit 11 Stopps, von Lone Pine nach Bridgeport. Insgesamt etwa 3 h 19 min Fahrzeit.

Weitere Roadtrips: California

Reiseführer · CampingSpirit

Von den Filmkulissen der Alabama Hills bis zu den Tuffsteintürmen des Mono Lake: 400 Kilometer unter der steilen Ostwand der Sierra Nevada, mit Stellplätzen auf 2.000 bis 2.800 Metern.

Der Spirit der Route

Der US-395 ist die ruhige Seite der Sierra. Im Westen steigt die Ostwand der Sierra Nevada fast unvermittelt auf über 4.000 Meter, im Osten liegt das Owens Valley, trocken, weit und von Beifuß duftend. Wer in den Alabama Hills die Schiebetür öffnet, sieht Mount Whitney im ersten Licht glühen, während die Rundfelsen noch im Schatten liegen. Weiter nördlich wechseln Wüstenstaub und Schneefelder, heiße Quellen und Espenhaine, Obstgärten und Vulkankrater. Am Mono Lake stehen weiße Tuffsteintürme im Wasser, am Abend färbt sich der See violett. Die Strecke ist kurz, doch die Höhenlage zwischen 1.100 und 2.800 Metern verlangt Gewöhnung: nachts wird es selbst im Sommer kalt, im Herbst fällt manchmal früh Schnee. Wer langsam fährt, bekommt Stellplätze mit Blick auf Gipfel, die kein Hotel bieten kann.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Lone Pine nach Alabama Hills und Whitney Portal (Rundtour ab Lone Pine) (ca. 45 km)

Die Strecke
Ab Lone Pine führt die Whitney Portal Road westlich in die Berge: breit und gut ausgebaut, dann in Kehren hinauf auf etwa 2.550 Meter (8.360 ft), insgesamt rund 13 Meilen (21 km) pro Richtung. Für große Wohnmobile und Gespanne sind die oberen Kehren und der enge Parkplatz am Portal eine Herausforderung; Länge des Fahrzeugs und Wetter vorher prüfen. Die Movie Road durch die Alabama Hills ist gut befahrbar, aber unbefestigt und bei Nässe rutschig. Mobilfunk ist in Lone Pine meist vorhanden, am Portal nicht. Reine Fahrzeit nur wenige Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag.
Highlights & Must-Sees
  • Alabama Hills Recreation Area: Granitrundlinge, vor denen unzählige Western gedreht wurden, mit Mount Whitney (4.421 m) als Kulisse. Der Mobius Arch Loop (etwa 0,6 Meilen, rund 1 km) ist ein kurzer Rundweg zu einem Felsbogen, am besten bei Sonnenaufgang. Die Movie Road ist eine unbefestigte Piste durch die Felslandschaft.
  • Whitney Portal: Ausgangspunkt des Mount Whitney Trail. Für Tageswanderungen und Übernachtungen auf dem Trail ist eine Genehmigung nötig, die per Lotterie (Recreation.gov) vergeben wird; wer nur zum Portal fährt, braucht keine. Der Whitney Portal Store am Ende der Straße ist saisonal geöffnet.
  • Museum of Western Film History in Lone Pine: ein kleines Museum zur Filmgeschichte der Alabama Hills; Öffnungszeiten vor dem Besuch prüfen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Lone Pine Campground und Whitney Portal Campground (beide Inyo National Forest) liegen an der Whitney Portal Road im Hochgebirge und sind saisonal geöffnet; Reservierung über Recreation.gov, Längenbegrenzungen laut Forest Service beachten. Tuttle Creek Campground (BLM) liegt am Fuß der Sierra südwestlich von Lone Pine mit einfacher Ausstattung, Öffnungszeiten und Gebühren beim BLM Bishop Field Office prüfen. Für Wohnmobile mit Strom bleiben private RV-Parks in Lone Pine.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Alabama Hills: Auf dem BLM-Land nahe Lone Pine ist Camping nur auf ausgewiesenen Stellen erlaubt und erfordert ein kostenloses Camping-Permit (online über sierraforever.org, im Eastern Sierra Visitor Center in Lone Pine oder bei BLM-Rangern); es gilt first come, first served, das Permit garantiert keinen Platz. Lagerfeuer nur in bestehenden Feuerringen und mit California Campfire Permit, bei Feuerverboten gar nicht. Es gibt kein Wasser und nur wenige Toiletten an einzelnen Parkplätzen, Müll und Abwasser müssen mit. Zufahrt über Whitney Portal Road und Movie Road; Zustand der Pisten vorher prüfen. Das Gelände ist bei Fotografen beliebt, früh ankommen.

Insider-Tipp für Camper
In Lone Pine vor der Fahrt hinauf tanken, Wasser füllen und den Camper entleeren; oben gibt es keine Versorgung. Wer auf 2.500 m übernachtet, plant ein: Gasheizung funktioniert, aber nachts sinken die Temperaturen auch im Sommer auf wenige Grad über Null. Vor der Abfahrt Wetter und Wind prüfen; im Frühjahr und Herbst kann Schnee die Straße schließen.

2Etappe 2: Lone Pine nach Bishop (ca. 95 km)

Die Strecke
Fast schnurgerade nordwärts auf dem US-395, meist zwei Spuren, Tempo 55–65 mph (88–105 km/h), mit Überholspuren in Steigungen. Westlich die Sierra, östlich die White Mountains und die Inyo Mountains. Reine Fahrzeit gut 1,5 Stunden, mit Stopps ein halber bis ganzer Tag. Tankstellen in Lone Pine, Independence, Big Pine und Bishop, dazwischen wenig.
Highlights & Must-Sees
  • Manzanar National Historic Site bei Independence: Gedenkstätte für das Lager, in dem im Zweiten Weltkrieg mehr als 10.000 japanisch-amerikanische Menschen interniert waren; das Besucherzentrum bietet eine Ausstellung, außerdem gibt es eine Autorundfahrt auf einer unbefestigten Schleife. Eintritt frei, mindestens eine Stunde einplanen.
  • Ancient Bristlecone Pine Forest (Schulman Grove) östlich von Big Pine: Grannenkiefern auf rund 3.000 m Höhe, einige älter als 4.800 Jahre. Die Anfahrt über Hwy 168 und die White Mountain Road ist steil und kurvig, Fahrzeuglänge und Straßenzustand vorher beim Forest Service prüfen; das Besucherzentrum ist nur saisonal geöffnet. Eintritt wird am Schulman Grove erhoben.
  • Owens River bei Big Pine und Bishop: ruhige Angelstellen, Vogelbeobachtung, kurze Spaziergänge; als Pause mit Blick auf die Sierra gut geeignet.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Brown’s Town Campground (BLM, Bishop) und die Campgrounds im Inyo National Forest entlang der Zufahrten zur Sierra (z. B. Big Pine Creek, Bishop Creek) sind Optionen mit teils einfacher Ausstattung; Längen, Öffnungszeiten und Reservierung vorher bei Recreation.gov bzw. Forest Service prüfen. Alternativ liegen in Bishop private RV-Parks mit Strom und Entsorgung.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): BLM-Land östlich und nördlich von Bishop (u. a. Buttermilk Country, Volcanic Tableland) erlaubt dispersed camping, meist bis zu 14 Tage; Pisten sind sandig und können nach Regen unpassierbar sein. Im Inyo National Forest gilt dispersed camping abseits von Campgrounds, mit California Campfire Permit für Kocher und Feuer. Vor Ort auf Zugangsbeschränkungen und Feuerverbote achten.

Insider-Tipp für Camper
Bishop ist die Versorgungsbasis der Route: Supermärkte, Wäscherei, Propan und Werkstätten. Hier einkaufen und tanken, bevor es nach Norden in dünner besiedelte Gebiete geht. Das Mule Days Festival und der Wanderverkehr im Sommer füllen die Plätze, im Herbst (Laubfärbung in den Seitentälern) ebenfalls.

3Etappe 3: Bishop nach Mammoth Lakes (ca. 65 km)

Die Strecke
Von Bishop zuerst nordwärts auf dem US-395, dann über den Sherwin Grade hinauf auf etwa 2.130 m (7.000 ft). Der Anstieg hat eine Kriechspur; Gespanne sollten die Motorbremse nutzen. In Mammoth Lakes liegt die Stadt auf 2.400 m, die Seitenstraßen zum Basin sind steil und kurvig. Reine Fahrzeit rund eine Stunde, mit Stopps ein ganzer Tag.
Highlights & Must-Sees
  • Hot Creek Geological Site: Fumarolen und heiße Becken im Tal des Hot Creek; das Baden ist wegen schwankender Temperaturen und Gasen gesperrt. Der Zugang ist unbefestigt; Zufahrtsstatus beim Forest Service prüfen.
  • Devils Postpile National Monument und Rainbow Falls: Basaltsäulen und ein 101 ft (31 m) hoher Wasserfall. Im Sommer verkehrt ein Pflichtshuttle von Mammoth Mountain (Adventure Center); Campgrounds im Tal erlauben die Zufahrt mit Genehmigung. Betriebszeiten und Ausnahmen beim Park prüfen.
  • Lake Mary und das Mammoth Lakes Basin: Bergseen unter dem Mammoth Mountain, mit kurzen Rundwegen und Angelstellen; Straßen im Basin sind für sehr große Fahrzeuge eng.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Sherwin Creek Campground, Twin Lakes Campground und Lake Mary Campground (Inyo National Forest) sind klassische Plätze rund um Mammoth Lakes, mit Frischwasser und Toiletten, aber ohne Anschlüsse; Längen, Öffnungszeiten und Reservierung vorher bei Recreation.gov prüfen. Convict Lake Campground liegt weiter südlich unter steilen Felswänden. Wer Strom und Entsorgung braucht, findet in Mammoth Lakes private RV-Parks.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Inyo National Forest rund um Mammoth Lakes gelten Regeln für dispersed camping (meist 14 Tage, nicht in Sichtweite von Campgrounds oder Gewässerufern); einige Gebiete, etwa im Mammoth Lakes Basin, sind ausgeschlossen. Aktuelle Regeln und die Motor Vehicle Use Map beim Mammoth Lakes Welcome Center oder auf fs.usda.gov besorgen. Bärensichere Aufbewahrung von Lebensmitteln ist Pflicht.

Insider-Tipp für Camper
Höhenanpassung: Wer von Meereshöhe kommt, sollte die erste Nacht auf mittlerer Höhe verbringen und viel trinken. Parkplätze im Ort sind für Wohnmobile eng; der Bus-Shuttle der Stadt verbindet Dorf und Basin. Bärenkisten und Mülleimer sind verschlossen zu halten.

4Etappe 4: Mammoth Lakes nach Lee Vining (Mono Lake) (ca. 45 km)

Die Strecke
Auf dem US-395 nordwärts über den Deadman Summit (etwa 2.500 m), vorbei am Abzweig zum June Lake Loop (Hwy 158) und den Obsidiankegeln der Mono Craters. Bei Lee Vining liegt der Mono Lake direkt östlich der Straße; Conway Summit (2.480 m) folgt nördlich. Der June Lake Loop ist eine kurvenreiche Schleife (etwa 16 Meilen) durch Espenwälder; große Gespanne sollten das Fahrzeug vorab prüfen. Reine Fahrzeit etwa eine Stunde, mit dem Loop und Stopps ein ganzer Tag.
Highlights & Must-Sees
  • June Lake Loop: vier Seen (June, Gull, Silver, Grant) unter steilen Felswänden; im Oktober leuchtet das Espenlaub, im Winter ist die Schleife teilweise geschlossen.
  • Mono Lake Tufa State Natural Reserve (South Tufa): Salzsee mit Tuffsteintürmen, die entstanden, als kalziumhaltiges Quellwasser unter dem See auf das karbonatreiche Seewasser traf; ein ausgeschilderter Uferweg führt hindurch. Eintritt wird erhoben, aktuelle Gebühr vor Ort prüfen. Am besten bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.
  • Tioga Pass (Hwy 120, 3.031 m): Zufahrt zum Osteingang von Yosemite; die Straße ist im Winter in der Regel gesperrt, der Öffnungstermin schwankt von Mai bis Juni, und im Herbst kann Schnee sie früh schließen. Status beim NPS prüfen; mit Wohnmobil ist die Auffahrt steil.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Lower Lee Vining Creek Campground und die Plätze entlang des Hwy 120 (Ellery Lake, Junction, Tioga Lake; Inyo National Forest) liegen in Hochgebirgstälern und sind saisonal geöffnet; Längenbegrenzungen und Reservierungspflicht vorher auf Recreation.gov prüfen. Am June Lake gibt es mehrere Forest-Service-Plätze (u. a. Oh! Ridge, Gull Lake). In Lee Vining und June Lake bieten private Plätze Strom und Entsorgung.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Rund um den Mono Lake dispersed camping auf Inyo-National-Forest- und BLM-Land östlich und nördlich des Sees, meist bis zu 14 Tage; im Mono Lake Tufa State Natural Reserve selbst und am Seeufer darf nicht übernachtet werden. Wegen Vogelbrutzeiten und Feuerverbot Regeln vor Ort prüfen. Stellplätze mit freiem Blick auf den See liegen an Forststraßen nördlich von Lee Vining; viele Pisten sind sandig.

Insider-Tipp für Camper
Das Mono Lake Committee Visitor Center in Lee Vining informiert über Straßenzustände, Vogelzüge und Wanderungen. In Lee Vining gibt es Tankstellen, trotzdem den Tank vorher in Mammoth Lakes füllen. Wind kann am Nachmittag stark werden, Staubstürme auf den Pisten sind möglich.

5Etappe 5: Lee Vining nach Bodie und Bridgeport (ca. 100 km)

Die Strecke
Von Lee Vining nordwärts über den Conway Summit (2.480 m) mit weitem Blick zurück auf den Mono Lake, dann Abzweig Hwy 270 zum Bodie State Historic Park (rund 13 Meilen, die letzten etwa 3 Meilen unbefestigt, mit Waschbrett). Zurück auf dem US-395 weiter nach Bridgeport. Im Winter ist die Zufahrt nach Bodie eingeschränkt oder gesperrt. Reine Fahrzeit rund 2,5 Stunden mit dem Abstecher, mit Rundgang ein ganzer Tag.
Highlights & Must-Sees
  • Bodie State Historic Park: Goldgräber-Geisterstadt auf etwa 2.575 m, im Zustand „arrested decay“ erhalten; rund 100 Gebäude, Eintritt wird erhoben, Öffnungszeiten und Zufahrt vorher beim Park prüfen. Taschenlampen und warme Kleidung mitnehmen, auch im Sommer.
  • Travertine Hot Springs bei Bridgeport: natürliche heiße Becken mit Blick auf die Sierra, über einen kurzen Zugangsweg erreichbar. Zugangsregeln und Zeiten beim Mono County prüfen.
  • Bridgeport Reservoir und Twin Lakes: Seen mit Angelmöglichkeit, kurze Spaziergänge; die Zufahrt zu Twin Lakes führt auf schmaler Straße in die Berge.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Honeymoon Flat Campground am Bridgeport Reservoir und Robinson Creek Campground bei Twin Lakes (Humboldt-Toiyabe National Forest) sind Optionen mit einfacher Ausstattung; Öffnungszeiten und Längenbegrenzungen vor Buchung prüfen. In Bridgeport gibt es private RV-Parks mit Strom und Entsorgung.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): BLM-Land in den Bodie Hills und rund um das Bridgeport Reservoir erlaubt dispersed camping an schon genutzten Stellen, meist bis zu 14 Tage; die Zufahrten sind teils sandig oder steinig. Im Bodie State Historic Park selbst ist Übernachten nicht erlaubt. Lagerfeuer und Kocher je nach Feuerstufe prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Auf der Bodie-Straße das Tempo drosseln und Abstand zu Steinen halten; die unbefestigte Strecke ist für die meisten Wohnmobile machbar, aber der Waschbrettbelag belastet Schränke und Tanks. Wer nach Norden weiterfährt, tankt in Bridgeport; die nächsten Orte liegen in Nevada und am Lake Tahoe.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • Freistehen ist auf BLM-Land und in den National Forests der Eastern Sierra weitgehend erlaubt: meist bis zu 14 Tage an einem Ort, an schon genutzten Stellen, mit Abstand zu Gewässern und Campgrounds. Das gilt nicht in Nationalparks, State Parks, im Mono Lake Tufa State Natural Reserve und innerhalb der Siedlungen. Kontrollen erfolgen durch Forest Service, BLM und Sheriff; Verstöße kosten Bußgeld.
  • Feuerregeln: In Kalifornien braucht man für Gas- und Benzinkocher sowie Feuer außerhalb von Campgrounds das kostenlose California Campfire Permit (online). Bei hoher Waldbrandgefahr gelten Feuerverbote, oft ganzjährig außer in Feuerringen von Campgrounds. Aktuellen Stand beim Inyo National Forest erfragen.
  • Wildtiere: Schwarzbären leben in den Wäldern um Mammoth Lakes, Bishop und June Lake; Lebensmittel in bärensicheren Behältern oder im geschlossenen Fahrzeug lagern. Klapperschlangen in den Alabama Hills und im Owens Valley; Hunde anleinen und Wege nicht verlassen.
  • Apps und Karten: iOverlander, Campendium und The Dyrt für Stellplätze; Recreation.gov für Plätze der Forest Service; Caltrans QuickMap für Straßenzustand, besonders Tioga Pass und Hwy 120. Offline-Karten laden, Mobilfunk ist in vielen Tälern nicht vorhanden.
  • Anwohner: Das Parken über Nacht auf Dorfstraßen oder an Supermärkten ist in Mammoth Lakes, Bishop und Lone Pine meist verboten oder nicht gern gesehen; im Zweifel nachfragen. Auf Privatland ist die Erlaubnis des Eigentümers nötig.

Entsorgung & Versorgung

  • Entsorgung: Dump Stations gibt es in Bishop und Mammoth Lakes sowie auf privaten RV-Parks; sanidumps.com liefert Standorte. Chemietoiletten nur dort entleeren, Grauwasser niemals in die Natur ablassen.
  • Trinkwasser: Leitungswasser in Lone Pine, Bishop, Mammoth Lakes und Lee Vining ist trinkbar; auf Forest-Service-Plätzen gibt es teils Pumpen oder Hähne, teils nur Bachwasser, das gefiltert oder abgekocht werden muss. Kanister mit 20 Litern einplanen.
  • Treibstoff: Tankstellen in Lone Pine, Independence, Big Pine, Bishop, Mammoth Lakes, Lee Vining und Bridgeport. Preise sind in Lee Vining und Mammoth höher; zwischen den Orten gibt es keine Tankstellen.
  • Einkauf: Supermärkte in Lone Pine, Bishop (große Auswahl) und Mammoth Lakes; Lee Vining und Bridgeport nur kleine Läden. Propan an Tankstellen und bei Händlern in Bishop und Mammoth Lakes. Europäische Gasflaschen brauchen einen Adapter und werden meist nicht befüllt.
  • Strom und Wärme: Wer ohne Anschluss auf 2.000–2.800 m übernachtet, braucht Bordbatterie und Heizung; Generatoren sind auf Campgrounds zeitlich beschränkt. Nächte unter 0 °C sind auch im Spätsommer möglich.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits in mph: auf dem US-395 meist 55–65, in Ortschaften 25–45; mit Anhänger gilt in Kalifornien höchstens 55 mph (CVC 22406), ebenso für Lkw mit drei oder mehr Achsen. Langsame Fahrzeuge müssen nach CVC 21656 Ausweichbuchten nutzen, sobald fünf oder mehr Fahrzeuge folgen.
  • Höhe und Gewicht: legale Maximalhöhe 14 ft (4,27 m); es gibt keine Tunnel auf dem US-395. Auf der Whitney Portal Road, am Bristlecone Pine Forest, am June Lake Loop und der Bodie-Straße gelten Längen- und Zustandsbeschränkungen; vorab beim Forest Service bzw. State Parks prüfen.
  • Gebühren: Eintritt für Mono Lake South Tufa, Bodie und Manzanar (kostenlos); Campgrounds des Inyo National Forest kosten meist zweistellige Dollarbeträge pro Nacht. Der America the Beautiful Pass gilt auf Bundesflächen, nicht in State Parks. Besucher ohne US-Wohnsitz: in einigen Nationalparks (etwa Yosemite) gelten Zuschläge, aktuelle Beträge auf nps.gov prüfen.
  • Saison: Tioga Pass und die Straßen zu Whitney Portal und Bristlecone Pine Forest sind im Winter eingeschränkt oder gesperrt; der US-395 selbst bleibt ganzjährig offen, aber Schnee ist von November bis April möglich. Beste Zeit für Camper: Juni bis Anfang Oktober, im Herbst Laubfärbung. Gewitter im Hochsommer, Waldbrandrauch möglich.
  • Höhenkrankheit: Ab 2.500 m können Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten; langsam aufsteigen, viel trinken, Alkohol meiden. Bei starken Symptomen absteigen.
  • Notfall: 911; Mobilfunk fällt in vielen Tälern aus. Bei Wanderungen Karte, Wasser und warme Kleidung mitnehmen und Route hinterlassen.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Warme Schlafsäcke oder Daunendecken: Die Plätze liegen auf bis zu 2.800 m, nachts sind Temperaturen unter 5 °C auch im Juli üblich.
  • Kanister (20 l) und Wasserfilter: Viele Plätze und alle dispersed-camping-Flächen haben kein Trinkwasser.
  • Bärensichere Behälter oder zuverlässig schließbare Fahrzeugstaufächer: Schwarzbären sind um Mammoth Lakes und June Lake aktiv.
  • Stirnlampen und feste Schuhe für Bodie, die Bristlecone-Wege und Lavafelder.
  • Offline-Karten und ausgedruckte Reservierungen sowie das California Campfire Permit: Mobilfunk fällt in den Tälern aus.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Lone Pine

    CA
    Start
  2. 2

    Alabama Hills

    NaturLone Pine, CA

    Runde Felsblöcke und Bögen unterhalb des Sierra-Kamms, Drehort für Hunderte von Western. Ein kurzer Rundweg führt zum Mobius Arch, der den Mount Whitney einrahmt; die Movie Road ist eine planierte Schotterstraße, gut befahrbar mit dem Auto.

    7 km
  3. 3

    Manzanar

    CA
    16 km
  4. 4

    Big Pine

    CA
    60 km
  5. 5

    Bishop

    CA
    29 km
  6. 6

    Mammoth Lakes

    CA
    72 km
  7. 7

    June Lake

    CA
    20 km
  8. 8

    Lee Vining

    CA
    25 km
  9. 9

    Mono Lake South Tufa

    CA
    10 km
  10. 10

    Bodie

    CA
    36 km
  11. 11

    Bridgeport

    CA
    24 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Mai und September. Heiß: Juli–August. Die Bergpässe auf dieser Route sind meist Juli–Oktober geöffnet. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Praktisches für unterwegs

  • Tioga Pass (CA-120) (3.031 m). Meist von Juli–Oktober offen; außerhalb dieser Zeit kann die Straße wegen Schnee gesperrt sein. Alternative: Überqueren Sie die Sierra auf der CA-108 oder weiter nördlich.

Verkehrsregeln und Gebühren ändern sich. Prüfen Sie vor der Reise offizielle Quellen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Granit, Salzsee und Geisterstadt – mit dem Camper über den US-395 durch die Eastern Sierra»?

5-tägiger Roadtrip über etwa 298 km (185 mi) mit 11 Stopps, von Lone Pine nach Bridgeport. Insgesamt etwa 3 h 19 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Granit, Salzsee und Geisterstadt – mit dem Camper über den US-395 durch die Eastern Sierra»?

Wir empfehlen 5 Tage: etwa 3 h 19 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Granit, Salzsee und Geisterstadt – mit dem Camper über den US-395 durch die Eastern Sierra»?

Sie beginnt in Lone Pine und endet in Bridgeport.

Durch welche Bundesstaaten führt «Granit, Salzsee und Geisterstadt – mit dem Camper über den US-395 durch die Eastern Sierra»?

California.

Wo kann man entlang «Granit, Salzsee und Geisterstadt – mit dem Camper über den US-395 durch die Eastern Sierra» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 155 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 30 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Oh! Ridge Campground, Mono Vista RV Park und Boulder Creek RV Resort.

Wann ist die beste Reisezeit für Granit, Salzsee und Geisterstadt – mit dem Camper über den US-395 durch die Eastern Sierra?

Am angenehmsten sind meist Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Mai und September. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)