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Goldrausch, Eichenhügel und Sierra-Schluchten – mit dem Camper über den Highway 49 – green grass field near mountain under blue sky during daytime📷 Photo by DEMETRIO TOMAZIO on Unsplash
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Goldrausch, Eichenhügel und Sierra-Schluchten – mit dem Camper über den Highway 49

Rund 370 Kilometer durch die Sierra Foothills: von den Minenstädtchen Sonora und Columbia über Coloma, wo 1848 das Gold gefunden wurde, bis in die Yuba-Schlucht bei Downieville.

Entfernung
250 km (155 mi)
Fahrzeit
2 h 46 min
Empfohlene Tage
6
Stopps
11
Bundesstaaten
CA
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 6-tägiger Roadtrip über etwa 250 km (155 mi) mit 11 Stopps, von Sonora nach Downieville. Insgesamt etwa 2 h 46 min Fahrzeit.

Weitere Roadtrips: California

Reiseführer · CampingSpirit

Rund 370 Kilometer durch die Sierra Foothills: von den Minenstädtchen Sonora und Columbia über Coloma, wo 1848 das Gold gefunden wurde, bis in die Yuba-Schlucht bei Downieville.

Der Spirit der Route

Der Highway 49 ist keine Autobahn, sondern ein Faden, der Goldgräbersiedlungen auf den Hügeln der westlichen Sierra Nevada verbindet. Im Herbst liegt Eichenlaub auf den Straßen, im Sommer flimmert das Gras goldgelb, und aus der Schiebetür sieht man Schindelhäuser mit Holzveranden, Backsteinfassaden und Haldenreste aus der Zeit des Goldrauschs. In Columbia fahren Postkutschen über Kopfsteinpflaster, in Coloma steht die Nachbildung von Sutters Sägemühle am Fluss, in Nevada City brennen abends Gaslaternen. Weiter nördlich wird die Landschaft rauer: Der Yuba River fließt grün durch tiefe Schluchten, Kiefern und Felsen rücken an die Straße. Die Route belohnt Gelassenheit; Orte wie Jackson, Sutter Creek und Grass Valley wollen zu Fuß erkundet werden, die Zwischenstücke eng und kurvig mit dem Camper bewältigt.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Sonora nach Angels Camp (ca. 45 km)

Die Strecke
Von Sonora auf dem Highway 49 nach Süden bis Columbia, dann zurück und weiter nach Westen, am Südrand der Mother-Lode-Region durch Eichenwälder und Weideland. Zweispurig, kurvig, meist 45–55 mph, in den Ortschaften 25. Parkplätze für Wohnmobile sind in Columbia und Angels Camp begrenzt. Reine Fahrzeit etwa 1 Stunde, mit Stopps ein ganzer Tag. Tankstellen und Supermärkte gibt es in Sonora und Angels Camp.
Highlights & Must-Sees
  • Columbia State Historic Park: Goldgräberstadt mit erhaltenen Gebäuden, Postkutschen und Museum; die Hauptstraße ist autofrei, der Park gut zu Fuß zu erkunden. Parken am Rand, Wohnmobile vorher nach Platz und Höhe prüfen.
  • Moaning Cavern oder Black Chasm Cavern bei Vallecito und Volcano: Tropfsteinhöhlen im Kalkstein; Öffnungszeiten, Touren und Preise sind privat und vorher zu erfragen.
  • Angels Camp: Geburtsstadt der Geschichte von Mark Twains Springfrosch (Calaveras Jumping Frog Jubilee im Mai); Stadtbummel auf der Main Street.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: New Melones Lake: Tuttletown Recreation Area (Bureau of Reclamation) zwischen Sonora und Angels Camp mit einfachen Plätzen und einer gebührenpflichtigen Dump Station; Ausstattung (Duschen, Anschlüsse), Fahrzeuglängen, Status und Reservierung vorher bei Recreation.gov klären. Der Lake ist im Sommer warm und beliebt, im Spätsommer sinkt der Pegel.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Auf Straßen und Parkplätzen der Ortschaften ist Übernachten im Fahrzeug verboten. In der Nähe liegt der Stanislaus National Forest östlich von Sonora (Highway 108): dispersed camping ist grundsätzlich erlaubt, im Sommer gelten Feuerverbote und Sperrungen; aktuelle Auflagen beim Forest Service prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Vor der Abfahrt in Sonora tanken und einkaufen. In Columbia und Sonora sind die Straßen eng; Hauptparkplätze der State Parks sind für Wohnmobile nutzbar, Höhenbegrenzungen in Garagen vorher beachten. Im Sommer ist es im Tal über 35 °C heiß, Kühlschrank und Wasserbedarf einplanen.

2Etappe 2: Angels Camp nach Placerville (ca. 95 km)

Die Strecke
Auf dem Highway 49 über Mokelumne Hill, Jackson und Sutter Creek nach Plymouth und El Dorado, dann nach Placerville. Der Highway 49 verläuft hier zwischen Eichenhügeln, in Jackson und Sutter Creek mit Stop-and-go, auf freien Strecken bis 55 mph. Reine Fahrzeit etwa 2 Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag. Tanken in Jackson und Placerville.
Highlights & Must-Sees
  • Sutter Creek und Jackson: Altstädte mit Backsteinhäusern, Cafés und Antiquitätenläden; Kennedy Gold Mine in Jackson mit Förderturm und Tafeln zur Geschichte. Besichtigung nur nach Terminen und Betreiberangaben vorher klären.
  • Amador County Weinbau: Zinfandel-Reben in den Foothills um Plymouth; Weingüter an der Shenandoah Road mit kurzen Verkostungen (nach der Fahrt, nicht davor).
  • Gold Discovery: Placerville war früher Hangtown; Hangman’s Tree und Altstadt sind kurz zu Fuß erkundbar, Parken in der Innenstadt für große Fahrzeuge schwierig.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Camanche Reservoir (East Bay Municipal Utility District) südwestlich von Jackson: Camanche North Shore und South Shore mit Stellplätzen, teils mit Anschlüssen, Duschen und Dump Station; Fahrzeuglängen und Konditionen beim Betreiber prüfen. Auf der Placerville-Seite liegt der Eldorado National Forest mit einfachen Plätzen (Status und Zufahrt auf Recreation.gov prüfen).

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Eldorado National Forest ist dispersed camping grundsätzlich erlaubt, meist bis zu 14 Tage; Zufahrten sind steil und schmal, in Waldbrandjahren gelten Sperrungen und Feuerverbote. Ein California Campfire Permit kann für Gaskocher nötig sein; Regeln vorher prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Die Highway-49-Stücke zwischen Jackson und Sutter Creek sind eng, Parkplätze in den Altstädten knapp: Das Fahrzeug an den Ortsrand stellen und zu Fuß gehen. Wasser und Dump Station an Camanche oder in einem RV-Park nutzen, bevor es in die kleineren Orte geht.

3Etappe 3: Placerville nach Auburn (ca. 60 km)

Die Strecke
Von Placerville über Coloma nach Cool und weiter nach Auburn. Der Highway 49 ist hier zweispurig, kurvig und fällt zum American River ab; in Coloma ist die Straße schmal und die Zufahrt zum Park eng. Reine Fahrzeit etwa 1 Stunde 15 Minuten. Tankstellen in Placerville und Auburn, dazwischen kaum Stationen.
Highlights & Must-Sees
  • Marshall Gold Discovery State Historic Park in Coloma: Nachbildung von Sutters Sägemühle, Museum und Gedenkstätte für James Marshall, der hier am 24. Januar 1848 Gold fand; Eintritt und Öffnungszeiten vorher prüfen.
  • American River bei Coloma: Rafting- und Kajak-Anbieter bieten im Sommer Touren (privat, vorher buchen), Uferwege laden zu kurzen Spaziergängen ein.
  • Auburn State Recreation Area: Schluchten des North und Middle Fork American River, Wanderwege wie der Western States Trail; Zufahrten teils schmal.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Folsom Lake State Recreation Area: Beal’s Point Campground am Westufer mit Stellplätzen (teils mit Anschlüssen), Duschen und Dump Station; Fahrzeuge bis rund 31 ft, Status bei ReserveCalifornia prüfen. Im Auburn State Recreation Area gibt es einfache Plätze wie Mineral Bar, aber eher für Zelte und kleine Fahrzeuge. Reservierung bis zu sechs Monate im Voraus.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In den Foothills und am American River ist Freistehen auf Parkplätzen und Straßen verboten; BLM- und Forest-Flächen liegen weiter östlich. Eldorado National Forest: dispersed camping mit Auflagen, Zufahrten und Sperrungen prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Coloma im Sommer früh besuchen, denn die Parkplätze am Park und bei den Rafting-Anbietern füllen sich bis mittags. Den Highway 49 zwischen Coloma und Cool nicht mit langen Gespannen befahren, wenn die Straße frisch gesperrt wurde; Caltrans QuickMap vorher prüfen.

4Etappe 4: Auburn nach Nevada City (ca. 55 km)

Die Strecke
Von Auburn über Highway 49 nach Grass Valley, dann weiter nach Nevada City. Der Highway ist hier teils vierspurig, teils zweispurig, mit Ampeln und Kurven in Grass Valley. Reine Fahrzeit etwa 1 Stunde. Tankstellen und Supermärkte in Auburn, Grass Valley und Nevada City.
Highlights & Must-Sees
  • Empire Mine State Historic Park in Grass Valley: einer der größten und ältesten Goldbergbaubetriebe Kaliforniens, mit Bergwerksgebäuden, Wanderwegen und Museum; Öffnungszeiten und Führungen vorher prüfen.
  • Nevada City: viktorianische Innenstadt am Hang mit Gaslaternen, Läden und Cafés; Parken für Wohnmobile am Ortsrand, innen eng.
  • Malakoff Diggins State Historic Park bei North Bloomfield: Bergbau-Krater, Ghost Town und Wanderwege; die Zufahrt von Highway 49 über Nebenstraßen (unter anderem Tyler Foote Crossing Road) ist lang, schmal und für große Fahrzeuge schwierig.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Scotts Flat Lake Recreation Area (Nevada Irrigation District) bei Nevada City: Stellplätze am See, Duschen und Dump Station; Fahrzeuglängen und Reservierung beim Betreiber prüfen. Malakoff Diggins State Historic Park hat Campgrounds, die Zufahrt eignet sich eher für kleine Fahrzeuge.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Rund um Grass Valley und Nevada City ist Übernachten auf Straßen und Parkplätzen verboten. Der Tahoe National Forest nördlich erlaubt dispersed camping mit Auflagen; Zufahrten sind teils steil, Feuerverbote prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Nevada City ist an Wochenenden und zu Festen (Dezember und Sommer) sehr voll, Parkplätze für Wohnmobile selten: früh ankommen oder ein Taxi vom Platz nehmen. Frisch tanken und Wasser füllen vor der Weiterfahrt in die Berge.

5Etappe 5: Nevada City nach Downieville (ca. 75 km)

Die Strecke
Von Nevada City über Highway 49 nach Norden, durch Camptonville und Goodyears Bar zum Yuba River; ab Camptonville wird die Straße schmaler, kurvig und steigt und fällt entlang des Flusses bis Downieville und Sierra City. Mobilfunk bricht ab. Reine Fahrzeit etwa 1 Stunde 45 Minuten, für lange Fahrzeuge länger. Tankstellen nur in Nevada City und Downieville (Zeiten prüfen).
Highlights & Must-Sees
  • Yuba River bei Downieville: Flusswege und Badestellen; Downieville gilt als Mountainbike-Ort (Downieville Downhill), die Altstadt ist klein und gut zu Fuß zu erkunden.
  • Sierra Buttes bei Sierra City: Felsgipfel über dem Tal mit Wanderwegen; Sardine Lakes liegen unterhalb, die Zufahrt über die Gold Lake Road ist schmal.
  • Bullards Bar Reservoir bei Camptonville: See mit Brücke, Bootsverleih und Campgrounds, im Sommer warm; Zufahrt aus Highway 49.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Tahoe National Forest: Union Flat Campground rund 6 Meilen nördlich von Downieville am Highway 49 mit einfachen Plätzen am Yuba River; Fahrzeuglängen, Wasserversorgung und Status vorher beim Forest Service prüfen. Am Bullards Bar Reservoir (Yuba Water Agency) liegen mehrere Campgrounds, teils für kleinere Fahrzeuge; Straßen- und Platzstatus vorher klären. Reservierung über Recreation.gov, wenn möglich.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Tahoe National Forest ist dispersed camping grundsätzlich erlaubt, meist bis zu 14 Tage; Campfire Permit und Feuerverbote beachten. Zufahrten sind eng und teils unbefestigt, für große Wohnmobile ungeeignet.

Insider-Tipp für Camper
Auf dem Abschnitt zwischen Camptonville und Downieville nicht in Eile sein: Die Straße ist schmal, mit wenigen Ausweichstellen. Vor der Fahrt tanken, Wasser füllen und Offline-Karten laden. Im Winter sind Ketten und Schneefall auf dem Highway 49 möglich, Caltrans QuickMap prüfen.

6Etappe 6: Downieville nach Sierra City und zurück (ca. 45 km)

Die Strecke
Abschlussstrecke: Von Downieville auf dem Highway 49 nach Osten bis Sierra City und Yuba Pass, dann wahlweise zurück oder weiter nach Truckee beziehungsweise Reno. Die Straße ist kurvig, die Höhe steigt bis zum Yuba Pass auf rund 2.000 m; im Sommer gut befahrbar, im Winter Schnee und Ketten möglich. Reine Fahrzeit nach Sierra City etwa 30 Minuten.
Highlights & Must-Sees
  • Sierra City: kleiner Ort unter den Sierra Buttes, mit Bergbaumuseum und Zugang zu Wanderwegen zu den Lakes Basin.
  • Yuba Pass: Passhöhe mit Blick in die Sierra, im Sommer Picknickplätze, im Winter Skilanglauf.
  • Lakes Basin Recreation Area: Seen und Wanderwege in der Hochsierra; Straßen oft nur im Sommer offen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Tahoe National Forest rund um Sierra City und Lakes Basin: mehrere einfache Campgrounds mit Toiletten, teils ohne Trinkwasser; Längenlimits und Öffnungszeiten vorher beim Forest Service prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Dispersed camping im Tahoe National Forest ist grundsätzlich erlaubt, Zufahrten oft steil und unbefestigt; im Sommer gelten Feuerverbote.

Insider-Tipp für Camper
Diese Etappe ist ein Abstecher: Wer nach Reno will, nimmt Highway 49 über den Yuba Pass und Highway 89 nach Truckee. Wasser und Vorräte vorher füllen, die Hochsierra hat kaum Läden.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • In Kalifornien ist Übernachten im Fahrzeug außerhalb ausgewiesener Plätze meist verboten; Ortschaften und Countys kontrollieren Straßen und Parkplätze, Bußgelder liegen oft im dreistelligen Dollarbereich.
  • Dispersed Camping ist auf National-Forest- und BLM-Flächen erlaubt, meist bis zu 14 Tage an einem Ort; in den Foothills gilt dies im Eldorado, Stanislaus und Tahoe National Forest, Zufahrten oft steil und schmal. In der Waldbrandsaison sind Lagerfeuer eingeschränkt, ein California Campfire Permit kann für Gaskocher nötig sein; Sperrungen vor der Abfahrt prüfen.
  • Harvest Hosts und ähnliche Mitgliedschaftsprogramme erlauben Übernachten bei Weingütern, Farmen und kleinen Betrieben; Voranmeldung und Regeln des Gastgebers beachten.
  • Viele Supermarkt-Parkplätze (Walmart, Raley’s) untersagen Übernachten; vorher fragen. Rastplätze von Caltrans erlauben nur begrenztes Parken.
  • Wildtiere: Schwarzbären sind in der Sierra möglich, ebenso Klapperschlangen und Pumas in den Hügeln; Lebensmittel nachts im Fahrzeug einschließen. Poison Oak und Zecken kommen in den Foothills häufig vor.
  • Apps und Seiten: iOverlander, Campendium, The Dyrt, dazu Recreation.gov für Forest-Service-Plätze und ReserveCalifornia für State Parks. Straßenzustand über Caltrans QuickMap, Feuerstatus bei Cal Fire.
  • Wer keinen Platz bekommt, weicht auf County-Parks, private RV-Parks (Sonora, Jackson, Auburn, Grass Valley) oder Stauseen wie Camanche und New Melones aus.

Entsorgung & Versorgung

  • Dump Stations: New Melones, Camanche, Folsom Lake SRA und private RV-Parks bieten Entsorgung, oft gegen Gebühr auch für Nicht-Gäste; sanidumps.com listet Stationen.
  • Leitungswasser ist trinkbar; an Seen und in Forest-Service-Plätzen steht teils kein Trinkwasser bereit, Kanister und Schlauch mitnehmen. Bäche vor dem Trinken filtern.
  • Grauwasser nie ins Gelände ablassen; Chemietoiletten nur an Dump Stations leeren. Strom auf wenigen Plätzen mit 30 oder 50 A.
  • Propan bei Tankstellen, Baumärkten und Gashändlern in Sonora, Jackson, Placerville, Auburn und Grass Valley. Europäische Gasflaschen werden meist nicht befüllt.
  • Einkaufen: Supermärkte in Sonora, Angels Camp, Jackson, Placerville, Auburn, Grass Valley und Nevada City; ab Camptonville kaum Läden.
  • Treibstoff: Tankstellen in den Städten; Highway 49 nördlich von Nevada City hat nur wenige und teure Stationen.
  • Wäsche und Müll: Münzwäschereien in den größeren Orten; Campgrounds haben Müll- und Recyclingcontainer, teils wildtiersicher.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits in mph: Highway 49 meist 45 bis 55, in Orten 25 bis 35; mit Anhänger gilt nach CVC 22406 höchstens 55 mph. Langsame Fahrzeuge müssen nach CVC 21656 ausweichen, sobald fünf oder mehr Fahrzeuge folgen.
  • Maut und Gebühren: Auf der Route fällt keine Maut an. Day-use-Gebühren in State Parks meist 5 bis 10 USD je Fahrzeug; aktuelle Beträge vorher prüfen. Der America the Beautiful Pass gilt nur auf Bundesflächen, nicht in State Parks.
  • Maße und Längen: Viele Plätze sind auf rund 27 bis 35 ft begrenzt; Längenangaben vor der Buchung bei ReserveCalifornia oder Recreation.gov prüfen. Höhe maximal 14 ft (4,27 m); Parkhäuser und Unterführungen haben oft Begrenzungen um 2 m.
  • Reservierung: State Parks bis zu sechs Monate im Voraus über ReserveCalifornia, Army-Corps- und Forest-Service-Plätze über Recreation.gov. Im Hochsommer und an Feiertagen Wochen vorher buchen.
  • Wetter und Saison: Foothills im Sommer heiß (oft über 35 °C), Herbst mild und trocken, Winter regnerisch, ab Nevada City Schnee und Ketten möglich. Waldbrandsaison etwa Juli bis November, Rauch und Sperrungen sind möglich.
  • Verkehrsrecht: Rechtsabbiegen bei Rot nach vollem Halt erlaubt, wo kein Schild es verbietet; Handy am Steuer nur freihändig; offene Alkoholbehälter im Fahrzeug sind verboten. Ein deutscher Führerschein genügt für Touristen, ein internationaler wird oft empfohlen.
  • Stellplatzregeln: Ruhezeiten meist 22 bis 6 Uhr, Generatoren nur zu festgelegten Zeiten, Feuer nur in Feuerringen. Fahrzeug- und Anhängerlänge werden bei der Ankunft kontrolliert.
  • Notfall: 911. In der Sierra fällt der Mobilfunk häufig aus; Offline-Karte und Papierkarte nutzen. Bei Hitze ausreichend Wasser, im Fluss Strömung und Kälte nicht unterschätzen.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Offline-Karten und Papierkarte – im Yuba-Tal und zwischen Camptonville und Sierra City fällt der Mobilfunk großflächig aus.
  • Hitzeschutz: Sonnenschirm oder Reflexionsfolie für Fenster, Ventilator und viel Trinkwasser für Sommertage im Foothills-Tal.
  • Schlauch in Trinkwasserqualität und 20-Liter-Kanister für Plätze ohne Anschluss.
  • Auffahrkeile für schräge Waldplätze, Klappspaten und Handschuhe für Fahrspuren auf Forststraßen.
  • Bärensichere Behälter oder Verschluss für Lebensmittel, Mülltüten und Stirnlampe für Nächte in der Sierra.
  • Kleingeld und 1-Dollar-Scheine für Münzduschen, Parkautomaten und Dump Stations.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Sonora

    CA
    Start
  2. 2

    Columbia

    CA
    7 km
  3. 3

    Angels Camp

    CA
    15 km
  4. 4

    Jackson

    CA
    45 km
  5. 5

    Sutter Creek

    CA
    7 km
  6. 6

    Placerville

    CA
    45 km
  7. 7

    Coloma

    CA
    14 km
  8. 8

    Auburn

    CA
    23 km
  9. 9

    Grass Valley

    CA
    43 km
  10. 10

    Nevada City

    CA
    7 km
  11. 11

    Downieville

    CA
    44 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist April–Mai und Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: März, Juni, September und November. Heiß: Juli–August. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Themen

Diese Reise im Planer öffnen

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Goldrausch, Eichenhügel und Sierra-Schluchten – mit dem Camper über den Highway 49»?

6-tägiger Roadtrip über etwa 250 km (155 mi) mit 11 Stopps, von Sonora nach Downieville. Insgesamt etwa 2 h 46 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Goldrausch, Eichenhügel und Sierra-Schluchten – mit dem Camper über den Highway 49»?

Wir empfehlen 6 Tage: etwa 2 h 46 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Goldrausch, Eichenhügel und Sierra-Schluchten – mit dem Camper über den Highway 49»?

Sie beginnt in Sonora und endet in Downieville.

Durch welche Bundesstaaten führt «Goldrausch, Eichenhügel und Sierra-Schluchten – mit dem Camper über den Highway 49»?

California.

Wo kann man entlang «Goldrausch, Eichenhügel und Sierra-Schluchten – mit dem Camper über den Highway 49» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 131 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 30 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Jackson Rancheria RV Park, Sycamore Ranch Campground und Sierra Skies RV Park.

Wann ist die beste Reisezeit für Goldrausch, Eichenhügel und Sierra-Schluchten – mit dem Camper über den Highway 49?

Am angenehmsten sind meist April–Mai und Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: März, Juni, September und November. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)