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Parmesan, Prosciutto und Balsamico – mit dem Camper entlang der Via Emilia von Piacenza über Parma und Modena nach Bologna – a bridge over a river with a castle in the background📷 Photo by VINCENZO INZONE on Unsplash
SS9

Parmesan, Prosciutto und Balsamico – mit dem Camper entlang der Via Emilia von Piacenza über Parma und Modena nach Bologna

Rund 275 km auf der Römerstraße durch die Poebene: von Piacenza über Fidenza, Parma und die Hügel von Torrechiara nach Canossa, Reggio Emilia, Modena und Bologna bis zum Wandbilderdorf Dozza – eine Genussreise, bei der Käserei, Schinkenkeller und Essigspeicher den Takt vorgeben.

Entfernung
264 km (164 mi)
Fahrzeit
3 h 39 min
Empfohlene Tage
7
Stopps
11
Länder
Italien
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 7-tägiger Roadtrip über etwa 264 km (164 mi) mit 11 Stopps, von Piacenza nach Dozza. Insgesamt etwa 3 h 39 min Fahrzeit.

Weitere Roadtrips: Italien · Weitere Roadtrips ab Parma

Reiseführer · CampingSpirit

Rund 275 km auf der Römerstraße durch die Poebene: von Piacenza über Fidenza, Parma und die Hügel von Torrechiara nach Canossa, Reggio Emilia, Modena und Bologna bis zum Wandbilderdorf Dozza – eine Genussreise, bei der Käserei, Schinkenkeller und Essigspeicher den Takt vorgeben.

Der Spirit der Route

Die Via Emilia ist seit 187 v. Chr. gerade wie ein Lineal gezogen, und noch heute reiht sich an ihr Stadt an Stadt: Piacenza, Parma, Reggio, Modena, Bologna, jede mit eigenem Dom, eigenem Platz und eigener Küche. Der Reiz dieser Route liegt abseits der Hauptstraße: in den Käsereien, in denen vor Sonnenaufgang die Kessel gerührt werden, in den Trockenkellern von Langhirano, wo Schinken in Fensterreihen hängt, und in den Dachböden bei Modena, auf denen Aceto Balsamico in Fässern aus Eiche und Kirsche reift. Morgens riecht es nach Nebel und Weizenfeldern, mittags nach Rindsbrühe, abends nach Lambrusco. Der Camper steht meist am Stadtrand oder im Hügelland, und wer die Räder nimmt, erreicht die Zentren auf Radwegen. Die Ebene ist flach, Kurven sind selten – dafür kommen Sie hier langsam voran, weil an jeder zweiten Einfahrt ein Schild „vendita diretta“ steht.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Piacenza nach Fidenza (ca. 50 km)

Die Strecke
Aus Piacenza auf der Via Emilia (SS9) nach Südosten; wer Zeit sparen will, nimmt die A1 und verlässt sie bei Fidenza. Flach, geradeaus, aber mit viel Lkw-Verkehr und häufigen Kreisverkehren. Rund eine Stunde ohne Stopps.
Highlights & Must-Sees
  • Piacenza: Piazza Cavalli mit den beiden Reiterstandbildern und der gotische Palazzo Gotico.
  • Castell’Arquato (Abstecher ins Val d’Arda, rund 30 km von Piacenza): mittelalterliches Hügeldorf mit Rocca Viscontea.
  • Dom von Fidenza mit den romanischen Skulpturen des Benedetto Antelami am Portal.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Rund um Piacenza und Fidenza gibt es städtische Aree di sosta und kleine Campingplätze; die Angebote wechseln, deshalb Stand in park4night oder CamperOnline prüfen und für das Hochsommerwochenende vorher anrufen. Konkrete Ausstattung (Strom, Ver- und Entsorgung) steht dort meist in den Nutzerberichten.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In den Städten ist Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen nur dort erlaubt, wo Parken erlaubt ist, und wird in den Zentren oft per Verordnung ausgeschlossen. In der Ebene gibt es kaum ruhige Naturplätze; wer eine Nacht im Grünen sucht, fährt in die Hügel von Val d’Arda oder Val d’Ongina.

Insider-Tipp für Camper
Fahren Sie nicht in die ZTL von Piacenza und Fidenza; die Kameras erfassen auch ausländische Kennzeichen, und Bußgelder kommen oft Monate später per Post. Wer Tortelli oder Anolini essen will, lässt den Camper am Rand stehen und geht die letzten Meter zu Fuß.

2Etappe 2: Fidenza nach Parma (ca. 25 km)

Die Strecke
Weiter auf der Via Emilia oder der A1 nach Parma, rund 30 Minuten. Die Stadt hat eine große ZTL im Zentrum; die Parkplätze am Rand (zum Beispiel an der Cittadella-Seite) sind für Wohnmobile oft die einfachste Lösung, aber teils mit Höhenbegrenzung.
Highlights & Must-Sees
  • Piazza Duomo mit Dom und Baptisterium aus rosa Veroneser Marmor – das Baptisterium ist eines der Hauptwerke romanischer Baukunst in Italien.
  • Teatro Farnese im Palazzo della Pilotta, ein hölzernes Barocktheater von 1618.
  • Parco Ducale und die Strada della Repubblica als Flaniermeile.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Am Rand von Parma gibt es städtische Stellplätze und Campingplätze in den Gemeinden der Umgebung; die Auswahl ändert sich, deshalb Stand vorab in den Apps prüfen. Ideal ist ein Platz mit Anschluss an Bus oder Radweg in die Stadt.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Zentrum von Parma gelten Parkverbote für Wohnmobile in den ZTL-Bereichen und teils Höhenschranken auf städtischen Parkplätzen. Freistehen auf der Cittadella-Straße oder an Ausfallstraßen ist an Verbotsschildern („no camper“) gescheitert – lieber offizielle Plätze nutzen.

Insider-Tipp für Camper
In Parma gibt es zahlreiche Salumerie, wo Sie Culatello, Prosciutto und Parmigiano Reggiano in Vakuum bekommen. Kaufen Sie Kühlware möglichst am Vortag der Weiterfahrt und lagern Sie sie im Kühlschrank bei Außentemperaturen über 25 °C nur mit Kühlakkus.

3Etappe 3: Parma nach Torrechiara (Langhirano) (ca. 25 km)

Die Strecke
Von Parma auf der SP665R durch die Vorberge nach Langhirano, dann hinauf nach Torrechiara. Die Straße ist gut ausgebaut, steigt sanft an und führt durch das Val Parma; mit Kastenwagen und Wohnmobilen bis 7 m unproblematisch. Rund 40 Minuten.
Highlights & Must-Sees
  • Castello di Torrechiara: Burg der Sanvitale mit den Fresken der „Camera d’Oro“ und dem Blick über die Täler.
  • Langhirano, Zentrum der Prosciutto-di-Parma-Produktion: Betriebe bieten nach Anmeldung Führungen durch die Reifelager an.
  • Museo del Prosciutto e dei Salumi in Langhirano.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Bei Torrechiara und Langhirano gibt es Aree di sosta und agrituristische Stellplätze; Auswahl und Preise wechseln, daher aktuell prüfen. Ein Stellplatz in Burgnähe eignet sich gut für die Besichtigung am Vormittag.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Parmenser Hügelland dulden viele Gemeinden eine Nacht auf offiziellen Parkplätzen; jede Ortschaft hat eigene Regeln, deshalb Schilder lesen. Wildes Camping in Wäldern und an Flussbetten ist verboten.

Insider-Tipp für Camper
Führungen in Prosciuttifici und Käsereien sind meist nur nach Anmeldung möglich – vorher per Telefon oder E-Mail buchen, Termine in der Regel vormittags. Parmigiano-Reggiano-Käsereien (Caseifici) öffnen oft um 8 Uhr, Hauptkäsung am frühen Morgen.

4Etappe 4: Torrechiara nach Reggio nell’Emilia (ca. 55 km)

Die Strecke
Zurück in die Ebene, dann über Montecchio auf die Via Emilia und nach Reggio; wer möchte, fährt über die Hügel von Quattro Castella und Canossa. Die Nebenstraßen sind schmal, dafür kaum befahren; ohne Abstecher rund eine Stunde.
Highlights & Must-Sees
  • Rovine del Castello di Canossa: Schauplatz des Gangs nach Canossa 1077, mit kleinem Museum auf dem Burghügel.
  • Reggio Emilia: Piazza Prampolini, Dom und Basilica della Ghiara; die „Capitale del Tricolore“ erinnert an die Geburtsstunde der italienischen Flagge 1797.
  • Teatro Valli und die Galleria Parmeggiani.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In Reggio gibt es städtische Wohnmobilstellplätze und Campingplätze in der Umgebung; die Lage am Stadtrand mit Anschluss an Bus oder Radweg ist praktisch. Stand vorab in park4night oder CamperOnline prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Das Zentrum von Reggio ist eine große ZTL; Parken und Übernachten sind nur auf ausgewiesenen Flächen möglich. In den Hügeln um Canossa sind ruhige Parkplätze selten legal zum Übernachten; fragen Sie bei Gemeinde oder Agriturismo nach.

Insider-Tipp für Camper
Parmigiano Reggiano kaufen Sie am besten direkt im Caseificio: Die Käse tragen die Brandmarke des Konsortiums und reifen mindestens 12 Monate; die Altersangabe auf der Rinde nennt Monate. Reggio ist auch Heimat des Aceto Balsamico Tradizionale di Reggio Emilia (mit eigener Reifestufenfarbe der Kapsel – lassen Sie sich die Unterschiede zum Modeneser erklären).

5Etappe 5: Reggio nell’Emilia nach Modena (ca. 30 km)

Die Strecke
Auf der Via Emilia (SS9) oder der A1 in rund 30 Minuten nach Modena. Flach, viele Kreisverkehre, im Zentrum ZTL. Fahren Sie nicht in die Altstadt.
Highlights & Must-Sees
  • Dom, Torre Ghirlandina und Piazza Grande von Modena – UNESCO-Welterbe.
  • Mercato Albinelli: überdachter Markt mit Käse-, Salumi- und Gemüseständen (Vormittags am lebendigsten).
  • Museo Casa Enzo Ferrari mit Museumsbau und Geburtshaus des Firmengründers.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In und um Modena gibt es ausgewiesene Aree di sosta und Campingplätze in der Umgebung; die Auswahl wechselt, vor Ankunft in den Apps prüfen. Für Modena genügt ein Platz am Stadtrand mit Radweg oder Busanbindung.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Zentrum von Modena sind Camper nur auf ausgewiesenen Flächen geduldet; die ZTL ist kameraüberwacht. Auch am Bahnhof und in Industriegebieten wird kontrolliert – Übernachten abseits offizieller Plätze ist riskant.

Insider-Tipp für Camper
Aceto Balsamico Tradizionale di Modena DOP reift mindestens 12 Jahre (Affinato, Kapsel rot) oder mindestens 25 Jahre (Extravecchio, Kapsel gold) und wird in der charakteristischen Flasche abgefüllt. Besuche in einer Acetaia sind nach Anmeldung möglich, oft mit Verkostung.

6Etappe 6: Modena nach Bologna (ca. 55 km)

Die Strecke
Von Modena über die Via Emilia nach Spilamberto und weiter nach Bologna, oder zügiger über die A1/A14 (mautpflichtig). Die Nebenstraßen sind flach; in Spilamberto, Castelfranco und Anzola dell’Emilia ist Gegenverkehr in den Ortskernen eng. Rund 1,5 Stunden mit Abstecher.
Highlights & Must-Sees
  • Spilamberto: Sitz der Consorteria dell’Aceto Balsamico Tradizionale di Modena mit Museum Museo dell’Aceto Balsamico.
  • Bologna: Piazza Maggiore, Basilica di San Petronio, die Portici bis San Luca (UNESCO-Welterbe) und die beiden schiefen Türme.
  • Mercato di Mezzo und die Via Pescherie Vecchie.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In Bologna liegt das „Centro Turistico Città di Bologna“ (Camping, Via Romita 12) rund 5 km vom Zentrum entfernt in der Nähe der Messe; es ist per Bus an das Zentrum angebunden (Linie vorab prüfen), bietet Strom, Sanitär und Entsorgung, nimmt Fahrzeuge nur bis etwa 10 m Länge auf; Öffnung und Preise vorab prüfen, im Messe-Zeitraum ist es oft ausgebucht. Alternativ gibt es Aree di sosta in der Umgebung.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Das Zentrum von Bologna ist eine große, kameraüberwachte ZTL, die auch für ausländische Kennzeichen gilt. Freistehen auf Parkplätzen im Stadtgebiet wird kontrolliert; in den Hügeln um Bologna (Colli Bolognesi) sind ruhige Plätze selten legal.

Insider-Tipp für Camper
Die Bologneser Küche bestellen Sie am besten in den kleinen Osterien: Tagliatelle al ragù, Tortellini in brodo und Mortadella. Die Portici-Passage zur Wallfahrtskirche San Luca (rund 4 km) lässt sich mit Bus oder Rad abkürzen; mittags schließen viele Läden von 13 bis 15:30 Uhr.

7Etappe 7: Bologna nach Dozza (ca. 35 km)

Die Strecke
Von Bologna über die Via Emilia (SS9) nach Osten, kurz vor Imola auf die Nebenstraße nach Dozza. Die letzten Kilometer sind schmal, der Ortskern ist für Fahrzeuge gesperrt. Rund 45 Minuten.
Highlights & Must-Sees
  • Dozza: Dorf mit Wandmalereien an den Hauswänden (Biennale del Muro Dipinto, seit 1960) und der Rocca Sforzesca mit Enoteca Regionale.
  • Imola: Autodromo Enzo e Dino Ferrari mit dem Museo Checco Costa.
  • Weinberge der Colli Imolesi mit Sangiovese und Albana.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Rund um Dozza und Imola gibt es Aree di sosta und Agriturismi mit Stellplätzen; Auswahl und Öffnungszeiten wechseln. Ein Platz am Dorfrand erspart die enge Zufahrt.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Die Hügel zwischen Imola und Dozza sind Landwirtschaftsgebiet; Übernachten abseits offizieller Plätze ist nur nach Rücksprache mit dem Grundbesitzer möglich. Auf öffentlichen Parkplätzen gilt die Verordnung der Gemeinde.

Insider-Tipp für Camper
In der Rocca Sforzesca von Dozza gibt es eine Regional-Enoteca für Weine aus der Region; fahren Sie nach dem Besuch nicht, falls Sie Wein probieren. Die Altstadt von Dozza erreichen Sie von den Parkplätzen aus in wenigen Minuten zu Fuß, steil bergauf.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • Italienisches Recht (Codice della Strada, Art. 185) trennt Parken („sosta“) vom Campen („campeggio“): Wohnmobil darf dort stehen und übernachten, wo Parken erlaubt ist, solange es nur mit den Rädern den Boden berührt. Verboten sind Stühle, Tische, Markise, Stützen, Keile und abgelassenes Grauwasser; Gemeindeverordnungen und Schilder („divieto di sosta camper“) gehen vor.
  • In der Poebene ist Freistehen kaum praktikabel: Es gibt wenige ruhige Parkplätze, in den Städten gelten ZTL und Verordnungen, und auf Landstraßen drohen Kontrollen. Die Hügel von Parma und Reggio sind angenehmer, aber auch dort ist nach Rücksprache bei Gemeinde oder Agriturismo zu übernachten.
  • Emilia-Romagna fördert Aree di sosta und „Agri-camper“; viele Käsereien, Weingüter und Agriturismi bieten eine Nacht zum Stellplatzpreis, oft mit Entsorgung. Fragen Sie nach – das ist hier der einfachste legale Weg.
  • Nützliche Apps: park4night, CamperOnline (italienisch, mit aktuellen Nutzerberichten) und Campercontact; Stand von Aree di sosta vorab prüfen, viele kleine Plätze ändern Gebühren und Öffnung.

Entsorgung & Versorgung

  • Ver- und Entsorgung heißt „camper service“ oder „carico e scarico“. Die meisten Aree attrezzate haben eine Station, oft mit Jeton oder Münzen; Campingplätze lassen Durchreisende meist gegen Gebühr entsorgen.
  • Grauwasser und Kassette nur an der Station leeren; wildes Entsorgen ist ein Hauptgrund für neue Camperverbote in Gemeinden.
  • Leitungswasser ist in Italien meist trinkbar, auf „acqua potabile“ achten; im Hochsommer kann es örtlich Einschränkungen geben – Tank vor Berg- und Küstenetappen füllen.
  • Gas: Deutsche Tauschflaschen werden in Italien nicht getauscht. Tankflaschen und Gastanks füllen Sie an GPL-Tankstellen mit dem italienischen Adapter; oft tankt nur das Personal. Mit zwei vollen Flaschen anreisen.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits: Wohnmobile bis 3,5 t außerorts 90 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h, auf der Autobahn 130 km/h; über 3,5 t außerorts 80 km/h und auf der Autobahn 100 km/h. Gespanne mit Wohnwagen: 70 km/h außerorts, 80 km/h auf der Autobahn. Außerorts gilt Abblendlicht auch am Tag.
  • ZTL (Zona a Traffico Limitato) mit Kameraüberwachung gibt es in Piacenza, Fidenza, Parma, Reggio nell’Emilia, Modena, Bologna und Imola; Fahrten ohne Ausnahmegenehmigung werden mit Bußgeld belegt, das per Post kommt. Zufahrt zu Hotels oder Campingplätzen in der ZTL nur nach vorheriger Anmeldung dort. Plätze am Rand wählen.
  • Maut: Die A1 Milano–Bologna und die A14 sind mautpflichtig; Telepass oder Zahlung an der Mautstelle. Die Via Emilia (SS9) ist mautfrei, dafür langsamer. In der Poebene gilt im Winterhalbjahr (meist Oktober bis April) in vielen Gemeinden ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge („blocco del traffico“, besonders Euro 0–4/5), das auch für ausländische Fahrzeuge gelten kann – Regeln der Region Emilia-Romagna und Gemeinden vorab prüfen.
  • Ragt Ladung über das Heck hinaus, etwa Fahrräder auf dem Heckträger, ist die rot-weiße Warntafel (50 × 50 cm) Pflicht. Promillegrenze 0,5, für Fahranfänger und Berufsfahrer 0,0; Handy am Steuer nur mit Freisprecheinrichtung. Zwischen 15. November und 15. April kann auf vielen Strecken Winterausrüstung (Schneeketten oder Winterreifen) vorgeschrieben sein – Beschilderung beachten.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Faltrad oder E-Bike: Die Via Emilia und die Städte sind flach, und die Radwege führen aus den Stadtrandplätzen in die ZTL-Zentren, in die der Camper nicht darf.
  • Kühlbox oder gut isolierte Kühltasche mit Kühlakkus für Parmigiano, Prosciutto und Culatello auf dem Weg von der Käserei zum Camper.
  • Vorab ausgedruckte oder digitale Reservierungen für Acetaia, Prosciuttificio und Caseificio: Besuche sind meist nur mit Anmeldung möglich.
  • Warndreieck, Warnweste und rot-weiße Warntafel für den Fahrradträger – in Italien Pflichtausrüstung bei überstehender Ladung.
  • Moskitonetze und Insektenschutz: In der feuchten Poebene stechen Tigermücken und Schnaken ab Mai bis in den Herbst.
  • Aufklappbare Tasche oder Stoffbeutel für Markteinkäufe in Modena und Bologna; Plastiktüten sind teils kostenpflichtig.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Piacenza

    Italien
    Start
  2. 2

    Fidenza

    Italien
    45 km
  3. 3

    Parma

    Italien
    28 km
  4. 4

    Langhirano

    Italien
    27 km
  5. 5

    Torrechiara

    Italien
    10 km
  6. 6

    Canossa

    Italien
    16 km
  7. 7

    Reggio nell’Emilia

    Italien
    24 km
  8. 8

    Modena

    Italien
    30 km
  9. 9

    Spilamberto

    Italien
    19 km
  10. 10

    Bologna

    Italien
    32 km
  11. 11

    Dozza

    Italien
    34 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist Mai und September–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: April, Juni, August und November. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Praktisches für unterwegs

  • Italien: Autobahnmaut. Maut auf den meisten Autostrade; Zahlung an der Schranke per Karte oder bar. Tempolimit für Pkw auf Autobahnen: 130 km/h.
  • Bologna: Verkehrsbeschränkte Zone (ZTL). Kameras ahnden unbefugte Fahrzeuge in der Altstadt, auch Mietwagen. Außerhalb parken und zu Fuß oder mit Bus und Bahn weiter; Hotels in der Zone können Ihr Kennzeichen melden.

Verkehrsregeln und Gebühren ändern sich. Prüfen Sie vor der Reise offizielle Quellen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Parmesan, Prosciutto und Balsamico – mit dem Camper entlang der Via Emilia von Piacenza über Parma und Modena nach Bologna»?

7-tägiger Roadtrip über etwa 264 km (164 mi) mit 11 Stopps, von Piacenza nach Dozza. Insgesamt etwa 3 h 39 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Parmesan, Prosciutto und Balsamico – mit dem Camper entlang der Via Emilia von Piacenza über Parma und Modena nach Bologna»?

Wir empfehlen 7 Tage: etwa 3 h 39 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Parmesan, Prosciutto und Balsamico – mit dem Camper entlang der Via Emilia von Piacenza über Parma und Modena nach Bologna»?

Sie beginnt in Piacenza und endet in Dozza.

Durch welche Länder führt «Parmesan, Prosciutto und Balsamico – mit dem Camper entlang der Via Emilia von Piacenza über Parma und Modena nach Bologna»?

Italien.

Wo kann man entlang «Parmesan, Prosciutto und Balsamico – mit dem Camper entlang der Via Emilia von Piacenza über Parma und Modena nach Bologna» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 61 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 20 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: River Camping, Agriturismo Arco Antico und Camper Club Mutina.

Wann ist die beste Reisezeit für Parmesan, Prosciutto und Balsamico – mit dem Camper entlang der Via Emilia von Piacenza über Parma und Modena nach Bologna?

Am angenehmsten sind meist Mai und September–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: April, Juni, August und November. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)