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Mosaike, Zwergrepublik und Urwaldbuchen – mit dem Camper von Ravenna über San Marino in die Foreste Casentinesi – A mosaic dome, depicting figures in a circle📷 Photo by Luca Severin on Unsplash
SS67

Mosaike, Zwergrepublik und Urwaldbuchen – mit dem Camper von Ravenna über San Marino in die Foreste Casentinesi

Rund 350 km von den byzantinischen Mosaiken Ravennas über Cervia und Cesena nach San Marino und San Leo, dann hinauf ins Valle del Bidente zu den Buchenwäldern von Campigna und über den Passo dei Mandrioli nach Badia Prataglia – von der Adria in den Apennin.

Entfernung
202 km (126 mi)
Fahrzeit
2 h 48 min
Empfohlene Tage
7
Stopps
10
Länder
Italien
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 7-tägiger Roadtrip über etwa 202 km (126 mi) mit 10 Stopps, von Ravenna nach Badia Prataglia. Insgesamt etwa 2 h 48 min Fahrzeit.

Weitere Roadtrips: Italien

Reiseführer · CampingSpirit

Rund 350 km von den byzantinischen Mosaiken Ravennas über Cervia und Cesena nach San Marino und San Leo, dann hinauf ins Valle del Bidente zu den Buchenwäldern von Campigna und über den Passo dei Mandrioli nach Badia Prataglia – von der Adria in den Apennin.

Der Spirit der Route

Die Route beginnt im Gold von Ravenna, wo Kaiser, Heilige und Pfauen aus Glasmosaik in den Kirchen leuchten, und führt durch Pinienwälder, Salzgärten und Hügeldörfer in die Berge. Dazwischen liegt das Gefühl, eine Grenze zu überfahren, ohne es zu merken: In San Marino sitzen Festungstürme auf einem Kalkfelsen, in San Leo hängt eine Burg an einer senkrechten Wand. Hinter Forlì wird es still. Der Camper rollt ins Valle del Bidente, die Kehren führen in alte Buchen- und Tannenwälder, in denen im Herbst die Hirsche röhren. Wer abends die Schiebetür öffnet, riecht Moos und Holzfeuer, hört Wasser und sonst nichts. Die Straße über den Passo dei Mandrioli ist kein Rekord, aber ein schöner Schlusspunkt. Hier fährt man langsam und isst Piadina, Cappelletti und Pecorino.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Ravenna nach Cervia (ca. 30 km)

Die Strecke
Von Ravenna durch die Pineta di Classe und über Lido di Classe und Milano Marittima nach Cervia, gut ausgebaut und flach. Rund 40 Minuten; im Sommer an der Küste viel Verkehr. Die Altstadt von Ravenna ist ZTL.
Highlights & Must-Sees
  • Basilica di San Vitale und Mausoleo di Galla Placidia: byzantinische Mosaike (UNESCO-Welterbe), Tickets meist im Kombipaket.
  • Basilica di Sant’Apollinare in Classe mit dem Apsismosaik am Rand der Pineta.
  • Saline di Cervia: Salzgärten mit Flamingos und Salzmuseum, dazu die Altstadt mit dem Salzturm.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Rund um Ravenna und Cervia gibt es zahlreiche Campingplätze an der Küste, etwa in Marina di Ravenna (zum Beispiel Piomboni Camping Village, nach Angaben der Betreiberseiten etwa Mitte April bis Mitte September) und weiteren Badeorten, die meisten nur von Frühjahr bis Herbst. Strom, Sanitär und Entsorgung sind Standard; im Hochsommer reservieren. Alternativ gibt es Aree di sosta mit Stand-Infos in den Apps.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): An der Küste der Romagna ist Wildcampen praktisch ausgeschlossen: Strandparkplätze sind im Sommer kontrolliert, viele Gemeinden haben Verordnungen gegen Übernachten. In der Pineta di Classe und am Naturschutzgebiet Saline di Cervia ist Parken auf den vorgesehenen Flächen erlaubt, Übernachten nur nach Beschilderung.

Insider-Tipp für Camper
Ravenna lässt sich vom Campingplatz mit dem Fahrrad erreichen; die ZTL im Zentrum ist kameraüberwacht. Die Mosaikbauten haben begrenzte Eintrittszeiten und Gruppen am Vormittag – nachmittags ist es leerer. Die „Piadina“ am Straßenkiosk ist Teil des Romagna-Rituals.

2Etappe 2: Cervia nach Cesena (ca. 30 km)

Die Strecke
Von Cervia auf der SS16 kurz nach Süden und ins Landesinnere über Cesenatico oder direkt auf der SS9 Via Emilia nach Cesena. Flach und gerade, im Ortskern eng. Rund 40 Minuten.
Highlights & Must-Sees
  • Biblioteca Malatestiana in Cesena: die erste öffentliche Bibliothek Europas, UNESCO-Weltdokumentenerbe, unveränderte Holzpulte und Ketten.
  • Rocca Malatestiana auf dem Colle Garampo mit Blick über die Stadt.
  • Cesenatico: Hafenkanal mit historischen Segelbooten, die im Museo della Marineria liegen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In und um Cesena gibt es städtische Aree di sosta und Campingplätze an der Küste um Cesenatico; Stand und Preise wechseln, vorab prüfen. Für Cesena selbst eignet sich ein Platz am Stadtrand mit Busverbindung.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Zentrum von Cesena ist Parken eingeschränkt; Übernachten außerhalb ausgewiesener Flächen ist nicht üblich. Auf den Parkplätzen in der Ebene wird vielerorts kontrolliert.

Insider-Tipp für Camper
Kombinieren Sie Malatestiana und Rocca zu einem Vormittag; die Bibliothek hat feste Öffnungszeiten und Führungen, vorab prüfen. Rund um Cesena finden Sie Weinstände mit Sangiovese und Albana – Tasting nur, wenn Sie nicht mehr fahren.

3Etappe 3: Cesena nach San Marino (ca. 65 km)

Die Strecke
Über die SS9 Richtung Rimini bis Santarcangelo di Romagna, dann über Verucchio und Nebenstraßen (oder über Rimini auf der SS72) nach San Marino. Die letzten Kilometer sind kurvig und steil; im Stadtzentrum der Republik herrscht Verkehrsberuhigung. Rund 1,5 Stunden.
Highlights & Must-Sees
  • Verucchio: Rocca Malatestiana und Museo Civico Archeologico mit etruskischen Villanova-Funden.
  • San Marino Città: Monte Titano mit den drei Türmen Guaita, Cesta und Montale, UNESCO-Welterbe.
  • Borgo Maggiore mit der Seilbahn (Funivia) hinauf nach Città di San Marino.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Ein Campingplatz („Centro Vacanze San Marino“) liegt in Serravalle am Nordrand der Republik; Ausstattung (Strom, Sanitär, Entsorgung), Öffnungszeiten und Preise vorab beim Betreiber prüfen. In der Republik gibt es außerdem Parkplätze mit Camper-Service; die Auswahl wechselt, deshalb Stand in den Apps und beim Fremdenverkehrsamt (visitsanmarino.com) prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In San Marino ist Wildcampen nicht vorgesehen; Camper stehen nur auf ausgewiesenen Plätzen oder in den dafür vorgesehenen Parkflächen. Die Republik verfolgt Verstöße, Bußgelder werden vor Ort fällig.

Insider-Tipp für Camper
San Marino gehört weder zur EU noch zum Schengen-Raum, die Grenze zu Italien wird aber in der Regel nicht kontrolliert; Ausweis mitführen. Kraftstoff ist dort meist etwas günstiger; Autobahnen gibt es in der Republik nicht. Von Borgo Maggiore bringt die Seilbahn Besucher in wenigen Minuten ins Zentrum; die steilen Gassen sind für Wohnmobile ungeeignet.

4Etappe 4: San Marino nach San Leo (ca. 30 km)

Die Strecke
Von San Marino auf der SS258 Marecchiese ins Valmarecchia, dann nach San Leo. Die letzte Strecke ist schmal und kurvig, am Berg gibt es Engstellen; Gespanne und große Wohnmobile fahren besser nur bis zum Ort und gehen zu Fuß hinauf. Rund 45 Minuten.
Highlights & Must-Sees
  • Forte di San Leo: Festung mit Cagliostro-Zelle und weitem Blick über das Montefeltro.
  • Pieve di Santa Maria Assunta und Dom von San Leo, romanische Bauten des 9. Jahrhunderts.
  • Pennabilli (Abstecher): Dorf der Künstler Tonino Guerra und der „Orto dei Frutti Dimenticati“.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Rund um San Leo und im Valmarecchia gibt es Aree di sosta und Agriturismi mit Stellplatz; Angebote wechseln, daher Stand prüfen. Kleinere Plätze verlangen vorherigen Anruf.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Auf den Parkplätzen am Fuß der Festung ist Übernachten im Sommer nur dort erlaubt, wo Schilder es nicht ausschließen; in den Orten gelten Gemeindeverordnungen. In den Wäldern des Valmarecchia ist Wildcampen verboten.

Insider-Tipp für Camper
Die Festung hat feste Öffnungszeiten, an Wochenenden und in der Hochsaison ist mit Warteschlangen zu rechnen. Im Marecchia-Tal gibt es zahlreiche Aussichtspunkte; Probieren Sie Squacquerone-Käse mit Piadina.

5Etappe 5: San Leo nach Santa Sofia (ca. 120 km)

Die Strecke
Zurück über das Marecchia-Tal nach Rimini oder über Verucchio, dann auf der SS9 und A14 nach Forlì und ins Valle del Bidente auf der SS310 nach Santa Sofia. Der erste Teil führt durch Ebene, ab Forlì steigt die Straße an. Rund zwei Stunden.
Highlights & Must-Sees
  • Forlì: Piazzale della Vittoria als Beispiel rationalistischer Architektur und Abbazia di San Mercuriale mit Campanile.
  • Meldola und die Rocca; unterwegs lohnt sich ein Blick auf die Hügel der Romagna.
  • Santa Sofia: Ausgangsort für den Nationalpark Foreste Casentinesi mit Besucherinformation.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In und um Santa Sofia gibt es kleine Campingplätze und Aree di sosta; Auswahl und Öffnungszeiten wechseln, deshalb vorab prüfen und anrufen. Viele Plätze öffnen nur von Frühjahr bis Herbst.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Nationalpark Foreste Casentinesi, Monte Falterona, Campigna ist Camping außerhalb von Campingplätzen verboten; das gilt auch für Wohnmobile auf Parkplätzen. Fragen Sie bei Parkverwaltung oder Gemeinde, bevor Sie nachts parken.

Insider-Tipp für Camper
Tanken und einkaufen Sie vor der Weiterfahrt in Forlì oder Santa Sofia: In den Wäldern fehlen Tankstellen und Geschäfte. Wasser und Kassette ebenfalls vor Campigna erledigen.

6Etappe 6: Santa Sofia nach Campigna (ca. 20 km)

Die Strecke
Von Santa Sofia über Corniolo auf der Bergstraße durch das Bidente-Tal in Kehren hinauf nach Campigna (rund 1.050 m). Die Straße ist schmal, in Winter-/Frühjahrsmonaten kann sie gesperrt oder mit Schnee bedeckt sein; ab November Winterausrüstung bereithalten. Rund 40 Minuten.
Highlights & Must-Sees
  • Riserva Naturale Integrale di Sasso Fratino: UNESCO-Weltnaturerbe (Alte Buchenwälder Europas), Zutritt nur mit Genehmigung der Parkverwaltung.
  • Wanderung zur Foresta della Lama und zu den Buchenwäldern um Campigna, mit Info-Zentrum.
  • Monte Falterona und der Ursprung des Arno; Wanderwege ab Campigna (Wegmarkierung beachten).
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Bei Campigna gibt es Berghütten und Unterkünfte, aber keinen verlässlich bekannten Wohnmobil-Standplatz; als Standplatz bietet sich ein Agriturismo im Tal oder eine ausgewiesene Fläche an – Verfügbarkeit vorab bei Parkverwaltung oder Gemeinde erfragen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Park ist wildes Campen und offenes Feuer untersagt; Bußgelder und Waldbrandrisiko sprechen für strikte Einhaltung. Wohnmobile dürfen auf ausgewiesenen Parkplätzen parken, nicht kampieren.

Insider-Tipp für Camper
Der Park bietet kostenlose Info-Zentren, aber Wanderungen in die Kernzone sind begrenzt; Karte und Wegbeschreibung vorab besorgen. Im Herbst (Hirschbrunft) stehen frühmorgens viele Besucher an den Aussichtspunkten.

7Etappe 7: Campigna nach Badia Prataglia (ca. 55 km)

Die Strecke
Von Campigna zurück nach Santa Sofia, dann über Bagno di Romagna auf der SR71 hinauf zum Passo dei Mandrioli (rund 1.173 m) und hinab nach Badia Prataglia. Kurvenreich, im Winter schneeanfällig; rund 1,5 Stunden. Alternativ über die Passstraße via Passo della Calla (hohe Lage, im Winter oft gesperrt) – Navigation und aktuelle Sperrungen prüfen.
Highlights & Must-Sees
  • Bagno di Romagna: Thermalbad mit Piazza Ricasoli und Palazzo del Capitano.
  • Passo dei Mandrioli: Grenzübergang zwischen Romagna und Toskana, Wanderwege in den Foreste Casentinesi.
  • Badia Prataglia: Dorf im Buchen- und Tannenwald, Ausgangspunkt für Wanderungen zur Eremo di Camaldoli.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In Bagno di Romagna und Badia Prataglia gibt es Aree di sosta und Campingplätze; Auswahl und Öffnungszeiten wechseln, vorab prüfen. In Bagno gibt es Thermalbäder mit Tagesgast-Eintritt.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Nationalpark gelten die Verbote für Wildcamping; auf den Parkplätzen der Dörfer ist Übernachten nur dort erlaubt, wo keine Verordnung dagegen spricht.

Insider-Tipp für Camper
Der Passo dei Mandrioli ist kein Hochgebirgspass, aber Wetterumschwünge und Nebel sind häufig; vor der Abfahrt Reifen- und Bremsenzustand prüfen. Im Winter sind Kettenpflicht und Sperrungen möglich.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • Italienisches Recht (Codice della Strada, Art. 185) trennt Parken („sosta“) vom Campen („campeggio“): Wohnmobil darf dort stehen und übernachten, wo Parken erlaubt ist, solange es nur mit den Rädern den Boden berührt. Verboten sind Stühle, Tische, Markise, Stützen, Keile und abgelassenes Grauwasser; Gemeindeverordnungen und Schilder („divieto di sosta camper“) gehen vor.
  • Im Nationalpark Foreste Casentinesi, Monte Falterona, Campigna gelten die Regeln der Parkverwaltung: kein Zelten, kein Wohnmobil-Camping außerhalb von Campingplätzen, kein offenes Feuer; Kernzonen wie Sasso Fratino nur mit Genehmigung.
  • An der Küste der Romagna haben die Gemeinden im Sommer Verordnungen gegen Übernachten auf Strandparkplätzen; in San Marino gelten eigene Vorschriften, Camper nur auf ausgewiesenen Flächen.
  • Nützliche Apps: park4night, CamperOnline (italienisch, mit aktuellen Nutzerberichten) und Campercontact; Stand von Aree di sosta vorab prüfen, viele kleine Plätze ändern Gebühren und Öffnung.

Entsorgung & Versorgung

  • Ver- und Entsorgung heißt „camper service“ oder „carico e scarico“. Die meisten Aree attrezzate haben eine Station, oft mit Jeton oder Münzen; Campingplätze lassen Durchreisende meist gegen Gebühr entsorgen.
  • Grauwasser und Kassette nur an der Station leeren; wildes Entsorgen ist ein Hauptgrund für neue Camperverbote in Gemeinden.
  • Leitungswasser ist in Italien meist trinkbar, auf „acqua potabile“ achten; im Hochsommer kann es örtlich Einschränkungen geben – Tank vor Berg- und Küstenetappen füllen.
  • Gas: Deutsche Tauschflaschen werden in Italien nicht getauscht. Tankflaschen und Gastanks füllen Sie an GPL-Tankstellen mit dem italienischen Adapter; oft tankt nur das Personal. Mit zwei vollen Flaschen anreisen.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits: Wohnmobile bis 3,5 t außerorts 90 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h, auf der Autobahn 130 km/h; über 3,5 t außerorts 80 km/h und auf der Autobahn 100 km/h. Gespanne mit Wohnwagen: 70 km/h außerorts, 80 km/h auf der Autobahn. Außerorts gilt Abblendlicht auch am Tag.
  • ZTL gibt es in Ravenna, Cervia, Cesena, Forlì, Bagno di Romagna und den Hügelorten; Kameras erfassen auch ausländische Kennzeichen. In San Marino Città ist das Zentrum für Fahrzeuge weitgehend gesperrt – Seilbahn oder Parkflächen nutzen.
  • Maut: Die A14 Bologna–Rimini ist mautpflichtig; die Küstenstraße SS16 und die SS9 sind mautfrei. Die Passstraßen im Apennin sind mautfrei, aber kurvig. Für San Marino ist keine Vignette nötig; die Republik ist über die Straße von Rimini aus erreichbar.
  • Ragt Ladung über das Heck hinaus, etwa Fahrräder auf dem Heckträger, ist die rot-weiße Warntafel (50 × 50 cm) Pflicht. Promillegrenze 0,5, für Fahranfänger und Berufsfahrer 0,0; Handy am Steuer nur mit Freisprecheinrichtung. Zwischen 15. November und 15. April kann auf vielen Strecken Winterausrüstung (Schneeketten oder Winterreifen) vorgeschrieben sein – Beschilderung beachten.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Wanderschuhe mit Profil für die Buchenwaldpfade um Campigna und Falterona – Wege sind teils feucht und wurzelig.
  • Faltrad oder E-Bike für Ravenna, Cervia und Cesenatico: Die Küstenebene ist flach und ZTL-Zentren sind mit dem Rad leichter zu erreichen.
  • Kettenpflicht-Ausrüstung (Schneeketten) oder Winterreifen für Campigna und Passo dei Mandrioli ab Spätherbst.
  • Fernglas für Hirsche, Greifvögel und Flamingos in den Saline di Cervia.
  • Gebuchte Eintrittstickets für Ravenna (Kombi) und Forte di San Leo – Zeitfenster in der Hauptsaison vorab sichern.
  • Insektenschutz und Zeckenzange für Waldwanderungen im Apennin im Sommer.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Ravenna

    Italien
    Start
  2. 2

    Cervia

    Italien
    26 km
  3. 3

    Cesena

    Italien
    20 km
  4. 4

    Santarcangelo di Romagna

    Italien
    23 km
  5. 5

    Verucchio

    Italien
    11 km
  6. 6

    San Leo

    Italien
    15 km
  7. 7

    Santa Sofia

    Italien
    44 km
  8. 8

    Campigna

    Italien
    23 km
  9. 9

    Bagno di Romagna

    Italien
    26 km
  10. 10

    Badia Prataglia

    Italien
    15 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist April–Mai und September–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Juni und November. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Praktisches für unterwegs

  • Italien: Autobahnmaut. Maut auf den meisten Autostrade; Zahlung an der Schranke per Karte oder bar. Tempolimit für Pkw auf Autobahnen: 130 km/h.

Verkehrsregeln und Gebühren ändern sich. Prüfen Sie vor der Reise offizielle Quellen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Mosaike, Zwergrepublik und Urwaldbuchen – mit dem Camper von Ravenna über San Marino in die Foreste Casentinesi»?

7-tägiger Roadtrip über etwa 202 km (126 mi) mit 10 Stopps, von Ravenna nach Badia Prataglia. Insgesamt etwa 2 h 48 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Mosaike, Zwergrepublik und Urwaldbuchen – mit dem Camper von Ravenna über San Marino in die Foreste Casentinesi»?

Wir empfehlen 7 Tage: etwa 2 h 48 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Mosaike, Zwergrepublik und Urwaldbuchen – mit dem Camper von Ravenna über San Marino in die Foreste Casentinesi»?

Sie beginnt in Ravenna und endet in Badia Prataglia.

Durch welche Länder führt «Mosaike, Zwergrepublik und Urwaldbuchen – mit dem Camper von Ravenna über San Marino in die Foreste Casentinesi»?

Italien.

Wo kann man entlang «Mosaike, Zwergrepublik und Urwaldbuchen – mit dem Camper von Ravenna über San Marino in die Foreste Casentinesi» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 106 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 20 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Agriturismo Bio Camping, Classe und Romea.

Wann ist die beste Reisezeit für Mosaike, Zwergrepublik und Urwaldbuchen – mit dem Camper von Ravenna über San Marino in die Foreste Casentinesi?

Am angenehmsten sind meist April–Mai und September–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Juni und November. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)