Zum Inhalt springen
10

Papageitaucher, Basstölpel und Nebel am Kap – mit dem Camper über den Irish Loop und die Avalon-Halbinsel

Von St. John’s über Cape Spear, Witless Bay und Cape Race bis zum Vogelfelsen von Cape St. Mary’s: rund 690 Kilometer Küste, Leuchttürme und Fischerdörfer im Südosten Neufundlands.

Entfernung
423 km (263 mi)
Fahrzeit
4 h 41 min
Empfohlene Tage
6
Stopps
11
Provinzen
NL
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 6-tägige Rundreise über etwa 423 km (263 mi) mit 11 Stopps, Start und Ziel in St. John’s. Insgesamt etwa 4 h 41 min Fahrzeit.

Weitere Roadtrips: Newfoundland and Labrador

Reiseführer · CampingSpirit

Von St. John’s über Cape Spear, Witless Bay und Cape Race bis zum Vogelfelsen von Cape St. Mary’s: rund 690 Kilometer Küste, Leuchttürme und Fischerdörfer im Südosten Neufundlands.

Der Spirit der Route

Neufundland riecht nach Salz, Torf und Diesel, und auf der Avalon-Halbinsel ist es am stärksten. Hinter St. John’s mit seinen bunten Holzhäusern („Jellybean Row“) wird die Landschaft kahl und weit: Moore, niedrige Fichten, Felsküsten, auf denen der Nebel wie ein Vorhang hängt. Der Irish Loop führt an Fischerdörfern vorbei, in denen noch irischer Akzent zu hören ist, und endet an Orten, an denen Geschichte am Wasser stattfand: Ferryland, Cape Race, Trepassey. Aus der Schiebetür sieht man Eisberge im Frühsommer, Wale im Juli und Papageitaucher auf den Inseln vor Witless Bay. Am Cape St. Mary’s stehen Tausende Basstölpel keine Armlänge entfernt auf dem Fels. Die Route ist lang, einsam und wetterabhängig; wer Nebel, Wind und Elche einplant, erlebt eine der eindrucksvollsten Küsten Nordamerikas.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: St. John’s nach Witless Bay (ca. 60 km)

Die Strecke
Von St. John’s auf der Route 11 zum Cape Spear, dann zurück und auf der Route 10 (Southern Shore Highway) nach Süden bis Witless Bay. Die Straße ist zweispurig, gut ausgebaut, mit Blicken auf Buchten und Fischerdörfer, Tempo 80–100 km/h. Reine Fahrzeit rund 1,5 Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag. Tankstellen und Supermärkte in St. John’s und Bay Bulls.
Highlights & Must-Sees
  • Cape Spear National Historic Site: Der Leuchtturm (1836) ist der älteste erhaltene der Provinz und markiert den östlichsten Punkt Nordamerikas. Wale und Eisberge lassen sich je nach Jahreszeit von den Klippen sehen; Öffnungszeiten und Eintritt auf parks.canada.ca prüfen.
  • Signal Hill National Historic Site in St. John’s: Hügel am Hafeneingang mit dem Cabot Tower und Wanderwegen mit Aussicht auf Stadt und Meer; Marconi empfing hier 1901 das erste transatlantische Funksignal. Parkplätze für große Fahrzeuge sind begrenzt.
  • Witless Bay Ecological Reserve: Auf den Inseln vor der Küste brütet die größte Papageitaucher-Kolonie Nordamerikas; Bootstouren ab Bay Bulls und Witless Bay zeigen im Sommer Papageitaucher, Dreizehenmöwen und oft Wale. Touren und Termine vorab buchen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Pippy Park Campground in St. John’s: Campingplatz im Stadtpark mit Plätzen im Wald, nahe Läden und Sehenswürdigkeiten; Ausstattung, Fahrzeuglängen und Reservierung vorab beim Betreiber prüfen. Alternativ Butter Pot Provincial Park südwestlich von St. John’s am Trans-Canada Highway (Entfernung zur Stadt beachten). An der Southern Shore gibt es private Plätze bei Bay Bulls und Witless Bay; Verfügbarkeit vorab klären.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In Neufundland gelten für Camping auf Crown Land eigene Regeln; vor dem Übernachten die aktuellen Bestimmungen der Provinz prüfen. In der Stadt und an Aussichtspunkten wie Cape Spear und Signal Hill ist Übernachten im Fahrzeug nicht erlaubt.

Insider-Tipp für Camper
Für die Bootstouren zu den Papageitauchern die Saison beachten: Die Vögel sind von etwa Mai bis August auf den Inseln; Wale sind im Juli häufiger. Nebel kann Touren absagen, Reservierung mit flexiblen Terminen wählen. Vor dem Weg nach Süden in St. John’s tanken und Vorräte kaufen.

2Etappe 2: Witless Bay nach Portugal Cove South (ca. 105 km)

Die Strecke
Auf der Route 10 (Irish Loop) nach Süden über Tors Cove, Ferryland, Renews und Cappahayden bis Portugal Cove South. Die Straße ist zweispurig, wellig, mit weiten Blicken auf Moore und Küste, Tempo 80–90 km/h. Reine Fahrzeit rund 1,5–2 Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag. Tankstellen in Witless Bay und Ferryland; im weiteren Verlauf nur wenige, deshalb vorher tanken.
Highlights & Must-Sees
  • Ferryland: Die Colony of Avalon ist eine archäologische Grabungsstätte der englischen Kolonie von 1621; das Besucherzentrum zeigt Funde und führt über das Gelände. Der Leuchtturm von Ferryland liegt auf der Landzunge, Öffnungszeiten und Zugänge vorab prüfen.
  • Küstendörfer: Renews und Cappahayden sind kleine Fischerdörfer mit irischem Erbe; im Sommer sind Wale und Eisberge je nach Wetter und Saison sichtbar.
  • Mistaken Point Ecological Reserve: Die Fossilien aus dem Ediacarium (ca. 565 Millionen Jahre) sind UNESCO-Welterbe seit 2016; die Fundstelle ist nur im Rahmen geführter Wanderungen zugänglich, Start am Edge of Avalon Interpretive Centre in Portugal Cove South. Termine und Reservierung vorab prüfen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Entlang der Irish Loop gibt es vor allem private und kommunale Campingplätze; Verfügbarkeit, Fahrzeuglänge und Anschlüsse vor der Anreise bei den Betreibern klären. Im Hochsommer und an Wochenenden kann es eng werden. Wenige Plätze liegen direkt am Meer.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In Neufundland gelten für Camping auf Crown Land eigene Regeln; vor dem Übernachten die aktuellen Bestimmungen der Provinz prüfen. An Häfen und Aussichtspunkten ist Übernachten ohne ausdrückliche Erlaubnis nicht ratsam; Gemeinden können vor Ort anders entscheiden, im Zweifel nachfragen.

Insider-Tipp für Camper
Elche sind im Süden der Avalon-Halbinsel häufig und eine der Hauptunfallursachen; nachts und in der Dämmerung nicht fahren oder sehr langsam. Vor Portugal Cove South tanken, Wasser füllen und Vorräte einkaufen; Läden sind selten.

3Etappe 3: Portugal Cove South nach Trepassey (ca. 75 km)

Die Strecke
Von Portugal Cove South auf der Zufahrtsstraße (teils unbefestigt) zum Cape Race und zurück, dann auf der Route 10 nach Westen bis Trepassey. Die Strecke zum Cape Race ist schmal, teilweise Schotter; bei Regen oder Nebel für große Wohnmobile mit Vorsicht, Zustand vorab prüfen. Reine Fahrzeit rund 2 Stunden mit Spur zum Kap. Tankstellen in Trepassey; vorher tanken.
Highlights & Must-Sees
  • Cape Race Lighthouse: Der Leuchtturm steht am äußersten Südostende der Avalon-Halbinsel; die Marconi-Station hier empfing 1912 die Notrufe der Titanic. Der Zugang ist saisonal und wetterabhängig; Öffnungszeiten und Straßenzustand vorab prüfen.
  • Mistaken Point und Edge of Avalon Interpretive Centre: Informationen zur Geologie und zu den Fossilien; die Wanderung zur Fundstelle ist nur geführt möglich, Termine vorab prüfen.
  • Trepassey: Hafenort mit Blick auf die Trepassey Bay; das Trepassey Area Museum erinnert an die Geschichte der Fischerei und an Amelia Earhart, die 1928 von hier zu ihrem Atlantikflug aufbrach.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In Trepassey und Umgebung gibt es vor allem private und kommunale Campingplätze; Verfügbarkeit, Fahrzeuglänge und Anschlüsse vorab bei den Betreibern klären. Mobilfunk ist auf der Strecke lückenhaft.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In Neufundland gelten für Camping auf Crown Land eigene Regeln; vor dem Übernachten die aktuellen Bestimmungen der Provinz prüfen. Das Cape Race und Trepassey haben kein ausgewiesenes Freisteh-Angebot; nachts auf Campingplätzen oder mit Erlaubnis der Gemeinde übernachten.

Insider-Tipp für Camper
Der Nebel kann am Cape Race tagelang hängen; die Aussicht ist dann gering. Wer den Leuchtturm sehen will, plant einen Puffertag ein. Kamera und Kopfhörer gegen Wind einpacken.

4Etappe 4: Trepassey nach Placentia (ca. 180 km)

Die Strecke
Von Trepassey auf der Route 10 nach Norden, dann entlang der St. Mary’s Bay auf der Route 90 und weiter Richtung Placentia; die Strecke führt durch weite Moorflächen und Fischerdörfer. Die Straßen sind zweispurig, Tempo 80–90 km/h, in Dörfern 50. Reine Fahrzeit rund 3 Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag. Tankstellen in Trepassey, St. Vincent’s und Placentia; Streckenführung mit Kartenapp prüfen.
Highlights & Must-Sees
  • St. Vincent’s: Der Strand und die Küste bei St. Vincent’s sind bekannt für die Walbeobachtung im Sommer, wenn Buckelwale nahe an der Küste jagen. Wetter und Sicht beachten.
  • St. Mary’s Bay: Weite Küstenstraße mit Blicken auf das Wasser und kleine Fischerdörfer.
  • Placentia: Castle Hill National Historic Site mit Resten der französischen Festung Plaisance aus dem 17. Jahrhundert; Öffnungszeiten und Zugang auf parks.canada.ca prüfen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Im Raum Placentia gibt es vor allem private und kommunale Campingplätze; Verfügbarkeit, Fahrzeuglänge und Anschlüsse vorab bei den Betreibern klären. Hinweis: Der Fährhafen Argentia (Marine Atlantic) liegt in der Nähe; während der Saison sind die Plätze dort nachgefragt.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In Neufundland gelten für Camping auf Crown Land eigene Regeln; vor dem Übernachten die aktuellen Bestimmungen der Provinz prüfen. In Placentia und Argentia ist Übernachten im Fahrzeug auf öffentlichen Plätzen und im Hafengebiet nicht erlaubt.

Insider-Tipp für Camper
Marine Atlantic verbindet North Sydney (Nova Scotia) in der Saison mit Argentia; Fahrzeughöhe und Länge bei der Buchung angeben, frühe Reservierung empfohlen. Auf der langen Strecke Vorräte, Wasser und Treibstoff einplanen.

5Etappe 5: Placentia nach Cape St. Mary’s und zurück (ca. 135 km)

Die Strecke
Von Placentia auf der Küstenstraße (Cape Shore) nach Süden zum Cape St. Mary’s Ecological Reserve und zurück; Zufahrtsstraße mit teils schlechtem Belag und Schlaglöchern, bei Nebel eingeschränkte Sicht, Tempo 50–80 km/h. Reine Fahrzeit rund 2,5 Stunden. Tankstellen in Placentia; auf der Cape Shore keine, vorher tanken.
Highlights & Must-Sees
  • Cape St. Mary’s Ecological Reserve: Auf dem Bird Rock nisten Tausende Basstölpel, Dreizehenmöwen und Tordalke, die man vom Wanderweg aus aus wenigen Metern Entfernung sieht. Der Weg vom Parkplatz zum Aussichtspunkt ist kurz, die Klippen sind ungesichert. Besucherzentrum, Öffnungszeiten und Brutsaison vorab prüfen.
  • Cape Shore: Küstenstraße mit Fischerdörfern und Ausblicken auf das Meer; im Frühsommer sind Eisberge möglich.
  • Castle Hill National Historic Site bei Placentia (falls nicht in Etappe 4 besucht): Festungsreste mit Blick über den Hafen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Zurück nach Placentia oder zu den privaten Plätzen an der Cape Shore; Verfügbarkeit, Fahrzeuglänge und Anschlüsse vorab bei den Betreibern klären. Am Cape St. Mary’s selbst gibt es keinen Campingplatz.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In Neufundland gelten für Camping auf Crown Land eigene Regeln; vor dem Übernachten die aktuellen Bestimmungen der Provinz prüfen. Am Cape St. Mary’s und auf dem Parkplatz ist Übernachten im Fahrzeug nicht vorgesehen.

Insider-Tipp für Camper
Warme Kleidung und Windschutz sind am Bird Rock Pflicht; auch im Sommer kann es kühl und nebelig sein. Der Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag ist ruhiger. Abstand zu den Vögeln halten.

6Etappe 6: Placentia nach St. John’s (ca. 130 km)

Die Strecke
Von Placentia auf der Route 100 und 1 (Trans-Canada Highway) nach Osten und Norden bis St. John’s. Die Straße ist größtenteils zweispurig, mit mehrspurigen Abschnitten bei St. John’s, Tempo meist 80–100 km/h. Reine Fahrzeit rund 2 Stunden. Tankstellen und Läden in Placentia, Whitbourne und im Großraum St. John’s.
Highlights & Must-Sees
  • Trans-Canada Highway: Die Strecke führt durch Moore und Wälder, mit gelegentlichen Aussichtspunkten; im Herbst Beerenpflücken am Straßenrand möglich (Regeln beachten).
  • St. John’s: Altstadt mit George Street, Hafen und den farbigen Häusern der Jellybean Row; Parkplätze für große Fahrzeuge sind rar.
  • Quidi Vidi: kleines Fischerdorf am See mit Brauerei und Aussicht; Zufahrt eng, für große Fahrzeuge schwierig.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Pippy Park Campground in St. John’s (siehe Etappe 1) oder private Plätze im Großraum St. John’s; für die letzte Nacht eignet sich ein Platz nahe der Stadt, wenn die Rückgabe früh am Tag ansteht. Verfügbarkeit und Bedingungen vorab klären.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In St. John’s ist Übernachten im Fahrzeug auf der Straße und auf öffentlichen Parkplätzen nicht erlaubt.

Insider-Tipp für Camper
Vor der Rückgabe in St. John’s Dump Station und Tankstelle aufsuchen; in der Stadt sind Entsorgungsmöglichkeiten rar. Straßen in der Altstadt sind steil und eng; große Wohnmobile außerhalb parken.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • In Neufundland gelten für Camping auf Crown Land eigene Regeln; vor dem Übernachten die aktuellen Bestimmungen der Provinz prüfen. Privatland, Hafengebiete und Naturschutzflächen (Ecological Reserves) sind tabu; Durchsetzung erfolgt lokal.
  • Bei Trockenheit verhängt die Provinz Feuer- und Zugangsverbote für den Wald; Status vor jeder Etappe auf gov.nl.ca prüfen.
  • Übernachten auf Parkplätzen von Supermärkten, Häfen und Museen ist nicht grundsätzlich erlaubt; im Zweifel nachfragen.
  • Wildtiere: Elche sind auf der Avalon-Halbinsel zahlreich und eine der Hauptunfallursachen; Schwarzbären gibt es auf der Insel Neufundland, auf der Avalon-Halbinsel selten. Lebensmittel nachts im Fahrzeug aufbewahren.
  • Apps und Seiten: Campendium, iOverlander, The Dyrt, dazu die Reservierungssysteme der Provinzparks und von Parks Canada.

Entsorgung & Versorgung

  • Dump Stations gibt es auf vielen Campingplätzen und bei einzelnen Tankstellen; Apps wie Campendium oder iOverlander helfen bei der Suche. Entlang der Irish Loop Verfügbarkeit vorab klären.
  • Trinkwasser aus der Leitung ist in den Orten in der Regel trinkbar; Hinweisschilder beachten, gelegentlich gelten Kochempfehlungen (Boil Water Advisories).
  • Grauwasser nicht auf den Boden oder in Gewässer ablassen; Chemietoiletten nur an Dump Stations leeren.
  • Propan: Tankstellen und Händler füllen Flaschen auf; europäische Flaschen brauchen einen Adapter und werden meist nicht befüllt.
  • Treibstoff: Tankstellen in St. John’s, Bay Bulls, Ferryland, Trepassey, St. Vincent’s und Placentia; zwischen den Orten und auf der Cape Shore nur wenige oder keine.
  • Strom: Plätze mit Anschluss bieten 15, 30 oder 50 A; Mietmobile haben in der Regel das passende Kabel.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits in km/h: Trans-Canada Highway meist 100, teils 90; Küstenstraßen 80–90; in Ortschaften 50. Elche beachten, besonders in der Dämmerung.
  • Maut: Auf den beschriebenen Strecken fällt keine Maut an; die Fähre Marine Atlantic (North Sydney–Argentia) ist gebührenpflichtig und saisonal.
  • Maße und Höhe: In Kanada gilt meist eine Höchsthöhe von etwa 4,1 m (13 ft 6 in).
  • Verkehrsrecht: Rechtsabbiegen bei Rot ist nach vollständigem Halt erlaubt, außer wo ein Schild es verbietet; offene Alkoholbehälter im Fahrzeug sind verboten; Handy am Steuer nur freihändig. Der deutsche Führerschein genügt in der Regel, ein internationaler wird empfohlen.
  • Parks: Für Cape Spear, Signal Hill und Castle Hill gelten Eintritte und der Discovery Pass von Parks Canada; aktuelle Beträge auf parks.canada.ca prüfen.
  • Wetter: Sommer kühl (15–20 °C), Nebel und Wind häufig; im Frühsommer Eisberge möglich; Hurrikan-Reste im Spätsommer und Herbst beachten.
  • Notfall: 911; Mobilfunk ist auf der Southern Shore und der Cape Shore stellenweise schlecht.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Warme Schichten, Windjacke und Regenjacke: Nebel und Wind sind auch im Hochsommer üblich.
  • Fernglas für Wale, Papageitaucher und Basstölpel.
  • Insektenschutz: Mücken und Kriebelmücken an Mooren und Wanderwegen.
  • Wanderschuhe für Küstenpfade, die oft nass und felsig sind.
  • Kopie der Reservierungen (Bootstouren, Fähre, Mistaken-Point-Führung) und Offline-Karten.
  • Reservekanister für Wasser und ein Reifendruckprüfer für Schotter- und Schlaglochstrecken.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    St. John’s

    NL
    Start
  2. 2

    Cape Spear

    NL
    10 km
  3. 3

    Bay Bulls

    NL
    33 km
  4. 4

    Witless Bay

    NL
    4 km
  5. 5

    Ferryland

    NL
    36 km
  6. 6

    Cape Race

    NL
    52 km
  7. 7

    Portugal Cove South

    NL
    17 km
  8. 8

    Trepassey

    NL
    15 km
  9. 9

    Cape St. Mary’s

    NL
    75 km
  10. 10

    Placentia

    NL
    59 km
  11. 11

    St. John’s

    NL
    121 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist Juni–September. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Mai. Kalt und kurze Tage: November–März. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Papageitaucher, Basstölpel und Nebel am Kap – mit dem Camper über den Irish Loop und die Avalon-Halbinsel»?

6-tägige Rundreise über etwa 423 km (263 mi) mit 11 Stopps, Start und Ziel in St. John’s. Insgesamt etwa 4 h 41 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Papageitaucher, Basstölpel und Nebel am Kap – mit dem Camper über den Irish Loop und die Avalon-Halbinsel»?

Wir empfehlen 6 Tage: etwa 4 h 41 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Papageitaucher, Basstölpel und Nebel am Kap – mit dem Camper über den Irish Loop und die Avalon-Halbinsel»?

Es ist eine Rundreise mit Start und Ziel in St. John’s.

Durch welche Provinzen führt «Papageitaucher, Basstölpel und Nebel am Kap – mit dem Camper über den Irish Loop und die Avalon-Halbinsel»?

Newfoundland and Labrador.

Wann ist die beste Reisezeit für Papageitaucher, Basstölpel und Nebel am Kap – mit dem Camper über den Irish Loop und die Avalon-Halbinsel?

Am angenehmsten sind meist Juni–September. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Mai. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)