Zum Inhalt springen
Bergdörfer, Karstgrotten und Adria-Licht – mit dem Camper von Cividale durch die Karnischen Alpen nach Triest – A river running through a lush green forest📷 Photo by Gil Lancrey on Unsplash
SS13

Bergdörfer, Karstgrotten und Adria-Licht – mit dem Camper von Cividale durch die Karnischen Alpen nach Triest

Rund 390 km von der Langobardenstadt Cividale über Gemona, Tolmezzo und das Walserdorf Sauris am Zoncolan vorbei nach Aquileia, über den Karst von Duino und Sgonico und die Küstenstraße zum Schloss Miramare nach Triest – Friauls ganze Bandbreite von Alpenwiese bis Meer.

Entfernung
280 km (174 mi)
Fahrzeit
3 h 52 min
Empfohlene Tage
7
Stopps
12
Länder
Italien
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 7-tägiger Roadtrip über etwa 280 km (174 mi) mit 12 Stopps, von Cividale del Friuli nach Triest. Insgesamt etwa 3 h 52 min Fahrzeit.

Weitere Roadtrips: Italien

Reiseführer · CampingSpirit

Rund 390 km von der Langobardenstadt Cividale über Gemona, Tolmezzo und das Walserdorf Sauris am Zoncolan vorbei nach Aquileia, über den Karst von Duino und Sgonico und die Küstenstraße zum Schloss Miramare nach Triest – Friauls ganze Bandbreite von Alpenwiese bis Meer.

Der Spirit der Route

Friaul ist das Italien, das sich gern hinter seinen Nachbarn versteckt. Kaum Reisebusse, kaum Schlangen – dafür Dörfer, in denen Deutsch, Italienisch, Furlanisch und Slowenisch am Dorfplatz durcheinandergehen. Im Norden die Karnischen Alpen, steil, grün und von Wegen durchzogen, die zu Almen und Weltkriegsstellungen führen; im Hochtal von Sauris duftet es nach Räucherspeck und Bier aus der Dorfbrauerei. Dann die Ebene mit den Mosaiken von Aquileia, in denen schon vor 1700 Jahren Fische und Sirenen über den Boden schwimmen. Zum Schluss der Karst: weißer Kalkstein, rote Sumachbüsche im Herbst, Bora-Wind, Osmizza-Wirtschaften unter einem Zweig am Wegrand, und plötzlich das Meer, tiefblau zwischen Felsen, mit dem weißen Schloss Miramare auf seiner Landzunge. Aus der Schiebetür sehen Sie morgens die Berge und abends den Golf von Triest – Vanlife in drei Landschaften an einem einzigen Wochenende.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Cividale del Friuli nach Gemona del Friuli (ca. 47 km)

Die Strecke
Von Cividale über die SS54 nach Udine, dann auf der SS13 Pontebbana (oder auf der A23, mautpflichtig) nach Norden bis Gemona. Breite, belebte Strecke durch die friulanische Ebene, die in den letzten Kilometern ins Tagliamento-Tal ansteigt. Rund 1 Stunde.
Highlights & Must-Sees
  • Cividale: Tempietto Longobardo (UNESCO-Welterbe) mit Stuckfiguren aus dem 8. Jahrhundert und der Ponte del Diavolo über den Natisone.
  • Udine: Piazza della Libertà, Loggia del Lionello und Aufstieg zum Schlosshügel mit Blick bis zu den Alpen.
  • Gemona: Dom Santa Maria Assunta mit dem riesigen Christophorus-Fresko an der Fassade, wiederaufgebaut nach dem Erdbeben von 1976.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In Cividale gibt es die Area Camper Cividale del Friuli nahe der Altstadt (Ausstattung vorab prüfen); in Udine die Area Sosta Camper Udine. Bei Gemona liegen die Area sosta camper Gemona del Friuli und der Artegna Camper Service; ein klassischer Campingplatz ist Camping Ai Pioppi bei Gemona/Osoppo. Saison und Ver- und Entsorgung je Platz verschieden.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In Friaul ist Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen dort geduldet, wo Parken erlaubt ist und kein Verbotsschild steht – das Campen (Stühle, Tisch, Markise) ist verboten. In den Zentren von Cividale und Gemona sind Parkplätze für Mobile teils eingeschränkt.

Insider-Tipp für Camper
Die A23 Udine–Tarvisio ist größtenteils mautpflichtig, die parallele SS13 ist kostenlos und führt durch die Dörfer, ist aber langsamer. Wer in Udine essen will, sucht ein „Frico“ (Käse-Kartoffel-Spezialität) und einen Tajut (Glas Weißwein) in den Osterie rund um den Platz.

2Etappe 2: Gemona del Friuli nach Tolmezzo (ca. 38 km)

Die Strecke
Von Gemona auf der SS13 nach Venzone und über die Tagliamento-Brücke bei Carnia, dann ab Carnia auf der SS52 Carnica nach Tolmezzo. Durch das Tagliamento-Tal, anfangs breit, dann enger. Rund 45 Minuten.
Highlights & Must-Sees
  • Venzone: ummauertes Städtchen und „Dom von Venzone“, dessen Kapelle mumifizierte Leichname aus dem Mittelalter zeigt; nach dem Beben mit Stein für Stein wieder aufgebaut.
  • Lago dei Tre Comuni (Cavazzo): Fjord-ähnlicher See mit Wassersport und Wanderwegen am Ufer.
  • Tolmezzo: Museo Carnico delle Arti e Tradizioni Popolari „Michele Gortani“ und der Duomo; Marktatmosphäre in den Gassen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Am Lago dei Tre Comuni gibt es einen Campingplatz mit Strom, Sanitär und Entsorgung; in Arta Terme nördlich von Tolmezzo liegt eine Area Sosta (Area Sosta Arta Terme) bei den Thermen. Außerhalb der Hochsaison öffnen nicht alle Plätze – Saison vorab prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Tal ist Parken an der Straße erlaubt, aber auf Almen und Wanderparkplätzen im Hochgebirge gelten Forstvorschriften; ruhige Parkplätze ohne Verbotsschild werden meist toleriert, Campingverhalten nicht.

Insider-Tipp für Camper
Das Kriegsmuseum und die Freilichtanlage am Plöckenpass (Passo di Monte Croce Carnico, 1360 m) liegen in der Nähe; die Straße nach Österreich ist im Sommer offen, im Winter gesperrt, und eng – Länge und Höhe beachten. Venzone feiert im Oktober ein Kürbisfest (Festa della Zucca).

3Etappe 3: Tolmezzo nach Sauris (ca. 55 km)

Die Strecke
Von Tolmezzo auf der SS52 nach Villa Santina, dann weiter auf der SS52 nach Ampezzo und von dort auf der SP 73 durch eine enge, kurvige Schluchtstrecke und Tunnel hinauf zum Stausee Lago di Sauris und nach Sauris di Sotto. Die Zufahrt ist schmal, mit engen Kehren und kurzen Tunneln; für lange Mobile nicht ideal. Rund 1,5 Stunden.
Highlights & Must-Sees
  • Lago di Sauris: Stausee mit einer der höchsten Bogenstaumauern Italiens, türkisfarbenes Wasser.
  • Sauris di Sopra und di Sotto: Holzhäuser, deutschsprachige Minderheit und die Tradition der Räucherschinken (Prosciutto di Sauris IGP) sowie die Brauerei Zahre.
  • Ampezzo: Forni-di-Sopra-Tal, Spaziergang zum Kirchlein und zum Fluss Tagliamento.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In Ampezzo liegt die Area Sosta Ampezzo mit Anschlüssen; in Sauris ist der Platz begrenzt, deshalb Area di sosta und Agricampeggio vor der Fahrt hinauf telefonisch klären. Saison meist Frühjahr bis Herbst, im Winter Schnee und Ketten.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Hochtal von Sauris sind Parkplätze rar; Übernachten außerhalb der Plätze ist in der Regel nicht vorgesehen, und im Naturschutz- und Forstbereich wird kontrolliert. Wer unsicher ist, übernachtet in Ampezzo.

Insider-Tipp für Camper
Die Auffahrt nach Sauris lässt sich nur mit Fahrzeugen ohne Überlänge empfehlen – bei einem Mobil über 7 m besser die Straße vorab auf Streetview prüfen oder ab Ampezzo mit einem Shuttle oder Taxi hinauffahren. Prosciutto und Brauerei-Besuch gehören zusammen; die Brauerei empfängt Gäste zu festen Zeiten, Öffnung prüfen.

4Etappe 4: Sauris nach Sutrio (Zoncolan) (ca. 55 km)

Die Strecke
Zurück über die SP 73 nach Ampezzo, über Villa Santina und die SS52 nach Tolmezzo und von dort auf der SS52bis durch das Valle del But nach Sutrio. Wieder durch Tunnel und Gebirgsstraße, dann ein breites Tal. Rund 1,5 Stunden.
Highlights & Must-Sees
  • Monte Zoncolan (1750 m): berühmte Giro-d’Italia-Rampe von Ovaro aus; die Auffahrt ist steil (bis über 20 %), für Mobile nicht geeignet, aber ein Skigebiet mit Aussicht.
  • Sutrio: Holzschnitzer-Dorf mit Werkstätten und Krippenkultur.
  • Zuglio: Ausgrabungsstätte des römischen Iulium Carnicum mit Museum.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Bei Sutrio liegen Camping Zoncolan und weitere Campingplätze (u. a. Zoncolan Camping Caravan bei Ovaro); dazu Aree di sosta an der Via Nazionale in Ponte di Sutrio. Strom, Sanitär und V/E je Platz; Saison überwiegend Sommer und Winter für Skifahrer.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Auch im Valle del But gilt: Parken ja, Campen nein; die Zufahrt zum Zoncolan ist für Mobile ungeeignet, deshalb dort nicht übernachten.

Insider-Tipp für Camper
Den Zoncolan fahren Sie besser mit dem Fahrrad oder mit dem Bus hinauf; das Skigebiet liefert im Sommer Wanderwege auf den Kamm. Tanken und einkaufen in Villa Santina oder Tolmezzo, im Tal gibt es weniger Auswahl.

5Etappe 5: Sutrio nach Aquileia (ca. 105 km)

Die Strecke
Von Sutrio zurück nach Tolmezzo, dann auf die SS13 oder die A23 nach Süden bis Udine, weiter über die A4 bis zur Abfahrt Palmanova und auf der SS352 nach Aquileia. Dichter Verkehr in der Ebene; rund 1,5 bis 2 Stunden.
Highlights & Must-Sees
  • Basilika von Aquileia (UNESCO-Welterbe): Mosaikfußboden aus dem 4. Jahrhundert, der größte frühchristliche Mosaikboden des Westens.
  • Römisches Forum, Hafen am Natisa-Fluss und Nationalmuseum von Aquileia.
  • Grado: Altstadt auf der Lagunen-Insel, per Auto erreichbar über den Damm.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Camping Aquileia liegt am Rand der Stadt mit Strom, Sanitär und V/E; dazu Aree di sosta in Aquileia und in Grado. Saison überwiegend April bis Oktober, im Hochsommer reservieren.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In Aquileia und Grado wird Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen kontrolliert; Zeitlimits und Ordnungsstrafen sind üblich. Die Aree di sosta sind günstiger als ein Bußgeld.

Insider-Tipp für Camper
Die Basilika schützt ihren Mosaikboden mit Stegen – Zeit lassen; Öffnung und Eintritt für Krypta und Museum vorab prüfen. Der Damm nach Grado hat im Sommer lange Staus, Anreise vormittags.

6Etappe 6: Aquileia nach Duino (ca. 45 km)

Die Strecke
Von Aquileia über Monfalcone auf der SS14 Triestina nach Osten, am Isonzo-Delta vorbei, dann auf den Karst bei Duino. Flach, dann kurvig mit Blicken auf die Adria. Rund 50 Minuten.
Highlights & Must-Sees
  • Sentiero Rilke: Küstenpfad zwischen Duino und Sistiana mit Panoramen aufs Meer, benannt nach dem Dichter, der hier seine „Duineser Elegien“ begann.
  • Castello di Duino: Burg der Familie Torre e Tasso auf einem Felsvorsprung, Parkgarten und Blick auf die Bucht.
  • Foce dell’Isonzo: Naturreservat an der Isonzo-Mündung mit Wasservögeln.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Camping Village Mare Pineta bei Sistiana/Duino liegt oberhalb des Meeres mit Strom, Sanitär und V/E; Saison überwiegend April bis Oktober. In Monfalcone und Gradisca d’Isonzo gibt es zusätzlich Aree di sosta, etwa die Area di Sosta Camper Gradisca d’Isonzo.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): An der Küste von Duino bis Sistiana ist Parken stark eingeschränkt, Zufahrten sind eng; Übernachten außerhalb der Plätze ist nicht ratsam.

Insider-Tipp für Camper
Der Sentiero Rilke ist einfach, aber an Wochenenden voll – früh starten; Schuhe mit Profil, weil der Felsboden bei Nässe glatt ist. Das Wasser der Bucht ist klar, bei der Bora (Fallwind aus Nordost) aber rau und kalt.

7Etappe 7: Duino nach Triest (über Karst und Miramare) (ca. 45 km)

Die Strecke
Von Duino über die Karststraßen nach Sgonico (Grotta Gigante), dann über Opicina auf die Strada Statale und zurück zur Küste, über die Strada Costiera (SS14) an Miramare vorbei nach Triest. Karstkurven und Bora-Böen; die Costiera ist schmal und kurvig mit Tunneln – für lange Mobile besser über die Schnellstraße (Grande Viabilità Triestina) fahren. Rund 1,5 Stunden mit Stopps.
Highlights & Must-Sees
  • Grotta Gigante bei Sgonico: eine der größten Schauhöhlen der Welt mit riesiger Haupthalle.
  • Castello di Miramare: weißes Schloss von Erzherzog Maximilian auf einer Landzunge im Meeresschutzgebiet, mit Parkgelände.
  • Triest: Piazza Unità d’Italia am Wasser, Molo Audace und Caffè-Tradition, etwa im Caffè San Marco.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In Opicina (Triest) liegt Campeggio Obelisco, von dem Sie mit der historischen Straßenbahn oder dem Bus in die Stadt gelangen; in Triest gibt es außerdem einzelne Aree di sosta. Ausstattung und Öffnung je Platz; Stand vorher prüfen, ein Teil der Stellflächen ist saisonal.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In Triest ist Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen weitgehend untersagt; für die Altstadt gilt ZTL. Im Karst sind Waldwege und Parkplätze am Rand der Naturreservate nicht zum Campen freigegeben.

Insider-Tipp für Camper
Zu den Osmizze (Karst-Weinschenken) gelangen Sie über Hinweisschilder am Straßenrand – dort schmecken Terrano, Vitovska und Käse- und Wurstplatten; nur wenige Tage im Jahr offen, Terminlisten im Netz. Die Bora kann Fahrzeuge mit hoher Windangriffsfläche gefährden: Sperrungen von Brücken und Schnellstraße beachten, bei Böen langsam fahren.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • Italienisches Recht (Codice della Strada, Art. 185) trennt Parken („sosta“) vom Campen: Ein Wohnmobil darf dort stehen und auch übernachten, wo Parken erlaubt ist, solange es nur mit den Rädern den Boden berührt – ohne Stühle, Tisch, Markise, Stützen oder abgelassenes Grauwasser.
  • In Friaul-Julisch Venetien schränken Gemeindeverordnungen das ein: In Grado, Aquileia, Triest und an der Karstküste sind Parkplätze zeitlich begrenzt oder nachts für Mobile verboten; Bußgelder sind möglich.
  • In den Karnischen Alpen gelten Forst- und Naturschutzvorschriften für Almwege, Naturparks (Parco Naturale delle Prealpi Giulie, Dolomiti Friulane) und Weltkriegsstätten; Camping außerhalb von Plätzen ist verboten, Parken auf Wanderparkplätzen meist erlaubt.
  • Nützliche Apps: park4night, Campercontact und CamperOnline (italienisch). Im Karst liegen Aree di sosta oft an Osmizze; Bewertungen der letzten Saison lesen.

Entsorgung & Versorgung

  • Ver- und Entsorgung heißt „camper service“ oder „carico e scarico“. In Friaul gibt es sie vielerorts auf Aree di sosta und Campingplätzen; im Karst und in Sauris sind Stationen seltener.
  • Grauwasser und Kassette nur an der Station leeren; wildes Entsorgen ist der Hauptgrund für neue Verbote.
  • Leitungswasser ist in Italien meist trinkbar, auf „acqua potabile“ achten; Quellen im Gebirge nicht ungeprüft nutzen.
  • Gas: Deutsche Tauschflaschen werden in Italien nicht getauscht. Tankflaschen und Gastanks füllen Sie an GPL-Tankstellen mit dem italienischen Adapter; oft tankt nur das Personal. Mit zwei vollen Flaschen anreisen.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits: Wohnmobile bis 3,5 t außerorts 90 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h, auf der Autobahn 130 km/h; über 3,5 t außerorts 80 km/h und auf der Autobahn 100 km/h. Gespanne mit Wohnwagen: 70 km/h außerorts, 80 km/h auf der Autobahn. Abblendlicht gilt außerorts auch am Tag.
  • Maut: Die A23 (Udine–Tarvisio) und die A4 (Venedig–Triest) sind größtenteils mautpflichtig; die SS13 und die Schnellstraßen im Karst sind in der Regel kostenfrei. Aktuelle Mautstellen und Tarife vorab prüfen.
  • ZTL (Zona a Traffico Limitato) mit Kameras gibt es in Udine, Triest, Cividale und Grado; Bußgelder kommen per Post, oft Monate später.
  • Bora: Der Fallwind aus Nordost kann in Triest und auf der Karststraße so stark werden, dass Brücken und Schnellstraßen für hohe Fahrzeuge gesperrt werden. Wetterwarnungen (Allerta Bora) beachten.
  • Ragt Ladung über das Heck hinaus, etwa Fahrräder auf dem Heckträger, ist die rot-weiße Warntafel (50 × 50 cm) Pflicht. Promillegrenze 0,5, für Fahranfänger und Berufsfahrer 0,0; Handy am Steuer nur mit Freisprecheinrichtung. Vom 15. November bis 15. April kann auf Gebirgsstrecken Winterausrüstung vorgeschrieben sein.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Bergstiefel und Stöcke für Zoncolan, Almwege und Weltkriegspfade im Plöckengebiet – die Wege sind steinig.
  • Windfeste Jacke und Sturmleinen für die Markise: Bora in Triest und Karst kommt ohne Vorwarnung.
  • Ein Fernglas oder eine Kamera mit Teleobjektiv für die Vögel im Isonzo-Delta und das Panorama vom Sentiero Rilke.
  • Eine kleine Tasche für Osmizze-Einkäufe (Wein, Käse, Schinken) mit Kühlbox, weil Käse und Wurst aus Karnien und Karst ohne Kühlung nicht lange halten.
  • Warntafel nach italienischer Norm für Heckträger und überstehende Boxen.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Cividale del Friuli

    Italien
    Start
  2. 2

    Gemona del Friuli

    Italien
    38 km
  3. 3

    Venzone

    Italien
    8 km
  4. 4

    Tolmezzo

    Italien
    15 km
  5. 5

    Ampezzo

    Italien
    21 km
  6. 6

    Sauris

    Italien
    11 km
  7. 7

    Sutrio

    Italien
    22 km
  8. 8

    Aquileia

    Italien
    111 km
  9. 9

    Duino

    Italien
    23 km
  10. 10

    Sgonico

    Italien
    16 km
  11. 11

    Miramare

    Italien
    4 km
  12. 12

    Triest

    Italien
    10 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist Mai–September. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Oktober. Kalt und kurze Tage: Dezember–Februar. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Praktisches für unterwegs

  • Italien: Autobahnmaut. Maut auf den meisten Autostrade; Zahlung an der Schranke per Karte oder bar. Tempolimit für Pkw auf Autobahnen: 130 km/h.

Verkehrsregeln und Gebühren ändern sich. Prüfen Sie vor der Reise offizielle Quellen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Bergdörfer, Karstgrotten und Adria-Licht – mit dem Camper von Cividale durch die Karnischen Alpen nach Triest»?

7-tägiger Roadtrip über etwa 280 km (174 mi) mit 12 Stopps, von Cividale del Friuli nach Triest. Insgesamt etwa 3 h 52 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Bergdörfer, Karstgrotten und Adria-Licht – mit dem Camper von Cividale durch die Karnischen Alpen nach Triest»?

Wir empfehlen 7 Tage: etwa 3 h 52 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Bergdörfer, Karstgrotten und Adria-Licht – mit dem Camper von Cividale durch die Karnischen Alpen nach Triest»?

Sie beginnt in Cividale del Friuli und endet in Triest.

Durch welche Länder führt «Bergdörfer, Karstgrotten und Adria-Licht – mit dem Camper von Cividale durch die Karnischen Alpen nach Triest»?

Italien.

Wo kann man entlang «Bergdörfer, Karstgrotten und Adria-Licht – mit dem Camper von Cividale durch die Karnischen Alpen nach Triest» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 123 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 20 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Kamp Brda, Camp Rut und Camping Ai Pioppi.

Wann ist die beste Reisezeit für Bergdörfer, Karstgrotten und Adria-Licht – mit dem Camper von Cividale durch die Karnischen Alpen nach Triest?

Am angenehmsten sind meist Mai–September. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Oktober. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)