Reiseführer · CampingSpirit
Dampfende Fumarolen, ein Kegelvulkan über dem Horizont, Lavatunnel und ein Kratersee in 600 Metern Tiefe: eine Vulkanroute durch Nordkalifornien und Südoregon.
Der Spirit der Route
Wer den Cascades-Vulkanen folgt, fährt durch eine Landschaft, die sich nie ganz beruhigt hat. Im Lassen Volcanic National Park brodeln Schlammtöpfe und fauchen Fumarolen, nach Schwefel riecht es noch auf dem Parkplatz. Dann wächst Mount Shasta im Windschutzscheibenrahmen, schneebedeckt, über Weiden und Kiefernwäldern, selbst im Hochsommer. Weiter nordöstlich öffnen sich im Lava Beds National Monument schwarze Tunnel im Boden, die man mit Stirnlampe erkundet, und die Basin-Landschaft der Modoc-Hochebene dehnt sich flach bis zum Horizont. Am Ende steht Crater Lake: ein Blau, das nicht natürlich wirkt, umrahmt von Klippen. Die Route verlangt Planung, vor allem wegen Schnee, Waldbrandrauch und Sperrungen; wer in der richtigen Saison fährt, schläft unter Kiefern und weitem Himmel.
Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)
1Etappe 1: Redding nach Lassen Volcanic National Park (ca. 100 km)
- Die Strecke
- Von Redding auf dem Hwy 44 ostwärts durch Kiefern- und Eichenwälder zum Nordwesteingang des Parks bei Manzanita Lake, weiter über die Lassen Park Road (Hwy 89) hinauf zum Lassen Peak. Die Straße steigt auf etwa 2.600 m (8.512 ft) und ist im Winter und Frühjahr durch Schnee geschlossen; je nach Schneelage öffnet sie zwischen Mai und Juni (2026 Anfang Mai), im Oktober oder November schließt sie wieder. Status und Längenbeschränkungen für Wohnmobile auf nps.gov prüfen. Reine Fahrzeit etwa 1,5 bis 2 Stunden bis zum Parkeingang.
- Highlights & Must-Sees
- Bumpass Hell: Das größte Geothermalgebiet des Parks; ein Rundweg von rund 3 Meilen (knapp 5 km) führt über Holzstege an Fumarolen und heißen Becken vorbei. Auf den Stegen bleiben, der Boden ist dünn und kochend heiß. Der Weg kann wegen Schnee bis in den Sommer gesperrt sein.
- Lassen Peak Trail: Wanderung auf einen der größten Lavadome der Erde (3.187 m), nur bei gutem Wetter und mit ausreichender Ausrüstung; Schneefelder im Frühsommer.
- Manzanita Lake und Loomis Museum: Der See liegt am Fuß des Chaos Crags, Spiegelungen am frühen Morgen; das Museum zeigt Ausstellungen zur Eruption von 1914 bis 1917.
- CampingSpirit Übernachtungstipp
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Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Manzanita Lake Campground (Lassen Volcanic NP, nahe dem Nordwesteingang, Reservierung über Recreation.gov, Status und Öffnungszeiten auf nps.gov prüfen). Summit Lake North und South Campground liegen im Park an der Lassen Park Road, mit einfacher Ausstattung; Butte Lake Campground im Nordosten ist über eine Schotterstraße erreichbar, Fahrzeuglängen laut NPS beachten. In Redding gibt es private RV-Parks mit Strom und Entsorgung.
Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Lassen Volcanic National Park ist Freistehen verboten. Im Lassen National Forest (etwa entlang Hwy 44 und der Forststraßen östlich von Old Station) und auf BLM-Land ist dispersed camping meist erlaubt, mit California Campfire Permit; Waldbrandgebiete (Dixie Fire) können eingeschränkt sein. Forststraßen sind teils für Wohnmobile ungeeignet.
- Insider-Tipp für Camper
- In Redding tanken, Wasser füllen und einkaufen; im Park gibt es nur kleine Läden. Der Sundial Bridge in Redding und der Turtle Bay Exploration Park liegen direkt an der Strecke. Waldbrandsaison Juli bis Oktober: Rauch und Straßensperrungen möglich, CAL FIRE und nps.gov am Vortag prüfen.
2Etappe 2: Lassen Volcanic National Park nach Mount Shasta (ca. 160 km)
- Die Strecke
- Von Lassen über Hwy 44 nach Westen bis zur Kreuzung mit Hwy 89, dann nordwärts durch Hat Creek Valley, vorbei an Burney Falls, durch Kiefernwälder und Obstland, dann hinauf nach McCloud und weiter nach Mount Shasta. Die Straße ist überwiegend zweispurig und gut ausgebaut, Tempo 55–65 mph. Reine Fahrzeit etwa 2,5 Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag.
- Highlights & Must-Sees
- McArthur-Burney Falls Memorial State Park: Der Wasserfall stürzt rund 129 ft (39 m) in einen kleinen See, ein Rundweg von etwa 1,3 Meilen führt hinab; Wasserstand konstant, weil Quellwasser aus dem Fels austritt. Eintritt (Day Use) wird erhoben.
- Subway Cave (Lassen National Forest): begehbare Lavaröhre, etwa 1/3 Meile lang; Taschenlampe mitnehmen; saisonal geöffnet, Status beim Forest Service prüfen.
- McCloud Falls: drei Wasserfälle am McCloud River (Upper, Middle, Lower), mit kurzen Wegen und Badestellen; Mount Shasta selbst ist von vielen Straßen sichtbar.
- CampingSpirit Übernachtungstipp
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Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: McArthur-Burney Falls Memorial State Park Campground (Reservierung über ReserveCalifornia, Längen- und Öffnungszeiten prüfen). Fowler’s Camp und Cattle Camp bei McCloud Falls (Shasta-Trinity National Forest) sind einfache Plätze mit Toiletten; McBride Springs Campground an der Everitt Memorial Highway liegt höher und ist für große Fahrzeuge eng. Lake Siskiyou Camp-Resort (private Anlage) bietet Anschlüsse in der Nähe von Mount Shasta.
Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Shasta-Trinity National Forest ist dispersed camping meist erlaubt, mit California Campfire Permit; Abstand zu Gewässern und Straßen beachten. Am Mount Shasta (Everitt Memorial Highway) gelten Beschränkungen für Übernachten im Wilderness-Zugang; Bunny Flat Trailhead bietet Parkmöglichkeit, aber kein Camping. Waldbrandgebiete beachten.
- Insider-Tipp für Camper
- Mount Shasta City hat Supermärkte, Läden mit Bergsportausrüstung und Gaststätten. Für Besteigungen des Gipfels ist ein Summit Pass nötig, mit Pflicht zur Mitnahme von Abfallbeuteln. Die Everitt Memorial Highway ist steil und kurvig, Gespanne sollten sie meiden.
3Etappe 3: Mount Shasta nach Lava Beds National Monument (ca. 150 km)
- Die Strecke
- Von Mount Shasta über Weed auf den US-97 nordwärts durch Hochebene und Weideland, vorbei an Macdoel, dann ostwärts auf Hwy 161 nach Tulelake und südwärts zum Lava Beds National Monument. Die Strecke ist überwiegend gerade, Tempo 55–65 mph; die Hochebene liegt auf etwa 1.200 bis 1.500 m. Im Park sind die Straßen schmal, aber asphaltiert. Reine Fahrzeit etwa 2,5 Stunden.
- Highlights & Must-Sees
- Lava Beds National Monument: Mehr als 800 Lavahöhlen, viele mit Leiter oder Treppe; Mushpot Cave ist beleuchtet und für Anfänger geeignet. In anderen Höhlen sind Stirnlampe, feste Schuhe und Helm nötig. Besucherzentrum informiert über Höhlen und Fledermausschutz (Dekontamination wegen Weißnasen-Syndrom).
- Captain Jack’s Stronghold: Schauplatz des Modoc-Kriegs (1872–73), ein Rundweg führt durch natürliche Lavafestungen mit Infotafeln.
- Petroglyph Point: Felszeichnungen an einer Klippe über dem ehemaligen Tule Lake; bei Besuchen auf Wegen bleiben und nichts berühren.
- CampingSpirit Übernachtungstipp
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Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Indian Well Campground (Lava Beds National Monument, nahe Besucherzentrum): rund 43 Plätze mit Wasser und Spültoiletten, ohne Anschlüsse und Duschen, nach dem Prinzip „first come, first served“; Wohnmobile bis etwa 30 ft, aber nicht jeder Platz ist so lang; die B-Schleife schließt im Herbst, Öffnungszeiten auf nps.gov prüfen. Medicine Lake Campground (Modoc National Forest) liegt höher am Medicine Lake Highlands. Private RV-Parks in Tulelake und Klamath Falls bieten Strom und Entsorgung.
Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Modoc National Forest, besonders in den Medicine Lake Highlands (Forststraßen ab Hwy 89 oder von Lava Beds aus), und auf BLM-Land ist dispersed camping meist erlaubt; Forststraßen sind teils steinig, vorab Zustand prüfen. Im Lava Beds National Monument selbst ist Freistehen verboten. Waldbrand- und Feuerverbote beachten.
- Insider-Tipp für Camper
- Stirnlampe, Ersatzbatterien und Handschuhe für die Höhlen mitnehmen; für einige Höhlen sind Registrierung im Besucherzentrum erforderlich. Tulelake und das Tule Lake Unit des World War II Valley of Honor National Monument liegen am Weg; Öffnungszeiten prüfen. Im Sommer ist es auf der Hochebene heiß, nachts kalt.
4Etappe 4: Lava Beds National Monument nach Klamath Falls (ca. 85 km)
- Die Strecke
- Von Lava Beds nordwärts über Tulelake und Hwy 39 nach Klamath Falls (Oregon). Die Strecke führt durch Agrarland und Feuchtgebiete, Tempo 55 mph. Reine Fahrzeit etwa eine Stunde, mit Stopps ein halber Tag. In den Wintermonaten zahlreiche Zugvögel in den Klamath Basin National Wildlife Refuges.
- Highlights & Must-Sees
- Klamath Basin National Wildlife Refuges (Lower Klamath, Tule Lake): Autotour durch Wasservogelgebiete, im Frühjahr und Herbst Hunderttausende Zugvögel, im Winter Weißkopfseeadler; Fernglas mitnehmen, Straßenzustand der Rundstrecken beim Besucherzentrum prüfen.
- Tule Lake Unit, World War II Valley of Honor National Monument: Gedenkstätte für das Lager, in dem japanisch-amerikanische Menschen interniert waren; Zugang und Öffnungszeiten vorab prüfen.
- Link River Trail und Upper Klamath Lake in Klamath Falls: Weg am Fluss mit Vogelbeobachtung; der Upper Klamath Lake ist der größte Süßwassersee Oregons.
- CampingSpirit Übernachtungstipp
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Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Collier Memorial State Park (Oregon, am US-97 nördlich von Klamath Falls) mit Holzmuseum und Campground; Reservierung über Oregon State Parks, Fahrzeuglängen und Öffnungszeiten prüfen. In Klamath Falls bieten private RV-Parks Strom und Entsorgung. Ausweichmöglichkeiten im Fremont-Winema National Forest (z. B. Gerber Reservoir, Lake of the Woods).
Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Fremont-Winema National Forest ist dispersed camping meist erlaubt, mit Abstand zu Gewässern und Straßen; Feuerverbote beachten. In Oregon und Kalifornien gilt auf BLM-Land meist eine Begrenzung auf 14 Tage. In Städten und auf Parkplätzen ist Übernachten im Fahrzeug nicht erlaubt.
- Insider-Tipp für Camper
- In Klamath Falls einkaufen, tanken und entleeren, bevor es in die Berge geht. Oregon erhebt keine Umsatzsteuer; in Oregon wurde das Selbsttanken in den letzten Jahren erlaubt, an manchen Tankstellen bedient dennoch Personal, Hinweisschilder beachten.
5Etappe 5: Klamath Falls nach Crater Lake National Park (ca. 100 km)
- Die Strecke
- Von Klamath Falls auf dem US-97 nordwärts, dann Hwy 62 nach Westen zum Südeingang des Crater Lake National Park, weiter zur Rim Village. Die Strecke steigt auf rund 2.150 m und ist im Winter häufig verschneit; die Rim Drive (33 Meilen) ist nur im Sommer ganz geöffnet. Reine Fahrzeit etwa 1,5 Stunden. Ketten oder Winterreifen im Herbst, Wetter prüfen.
- Highlights & Must-Sees
- Crater Lake und Rim Drive: Der See ist mit 594 m der tiefste der USA, entstanden nach dem Einsturz des Vulkans Mount Mazama vor etwa 7.700 Jahren; mehrere Aussichtspunkte an der Rim Drive, am besten morgens.
- Cleetwood Cove Trail: der einzige Weg zum Wasser (etwa 1,1 Meilen hinab, steil); 2026 ist er wegen Bauarbeiten die ganze Saison gesperrt, damit entfallen auch die Bootsfahrten ab Cleetwood Cove; Status auf nps.gov prüfen.
- Phantom Ship und Pumice Castle Overlook: Felsformationen im See und Aussichtspunkte an der Ostseite; Parkplätze klein.
- CampingSpirit Übernachtungstipp
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Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Mazama Campground (Crater Lake National Park, nahe Mazama Village, saisonal etwa Juni bis September, in der Hauptsaison über Recreation.gov reservierbar, im Herbst 2026 nur first come, first served): RV-Plätze ohne Anschlüsse, Dump Station und Duschen in der Nähe; Fahrzeuglängen laut NPS beachten. Lost Creek Campground ist einfacher und eher für kleine Fahrzeuge und war im September 2026 bereits geschlossen. Diamond Lake Campground (Umpqua National Forest) nördlich des Parks ist eine Alternative.
Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Crater Lake National Park ist Freistehen verboten. Im Fremont-Winema und Umpqua National Forest ist dispersed camping an Forststraßen meist erlaubt, mit Abstand zu Gewässern; Feuerverbote beachten. Schneefelder können bis Juli Zufahrten blockieren.
- Insider-Tipp für Camper
- Frisches Wasser, Treibstoff und Lebensmittel in Klamath Falls oder Chiloquin vorab besorgen; im Park gibt es nur wenige Läden. Wetter wechselt schnell, nachts sind Frost und Schnee auch im Sommer möglich. Der Zuschlag für Besucher ohne US-Wohnsitz (seit 2026) galt zum Jahresbeginn nur in elf stark besuchten Parks, nicht hier; aktuelle Regeln auf nps.gov prüfen.
6Etappe 6: Crater Lake National Park nach Redding (über Medford und Interstate 5) (ca. 320 km)
- Die Strecke
- Vom Crater Lake auf Hwy 62 nach Medford, dann auf der I-5 südwärts über die Siskiyou Summit (1.313 m), Ashland, Yreka, Weed und Mount Shasta, weiter an Lake Shasta vorbei nach Redding. Die Interstate ist gut ausgebaut, Tempo bis 65 mph für Wohnmobile; Steigungen mit Kriechspur, bei Schnee Kettenpflicht. Reine Fahrzeit etwa 4,5 Stunden.
- Highlights & Must-Sees
- Lake Shasta und Shasta Dam: der größte Stausee Kaliforniens; Besucherzentrum am Damm bietet Ausblicke und Führungen, Öffnungszeiten prüfen.
- Lake Shasta Caverns: Tropfsteinhöhle am See, Besuch nur mit gebuchter Führung; Bootsfahrt inklusive.
- Ashland, Oregon: kleine Stadt mit Plaza und Lithia Park; Parkplätze für Wohnmobile in der Stadt begrenzt.
- CampingSpirit Übernachtungstipp
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Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Whiskeytown National Recreation Area bei Redding: Oak Bottom Campground (Lake-Seite, Reservierung über Recreation.gov, Fahrzeuglängen prüfen). Weitere Plätze am Lake Shasta (Shasta-Trinity National Forest, z. B. Hirz Bay) und private RV-Parks in Redding.
Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Shasta-Trinity National Forest und auf BLM-Land ist dispersed camping meist erlaubt, mit California Campfire Permit; in Redding und auf Parkplätzen ist Übernachten im Fahrzeug nicht erlaubt. Zugangsbeschränkungen durch Waldbrände prüfen.
- Insider-Tipp für Camper
- Vor der Rückgabe des Fahrzeugs in Redding entleeren und tanken. Beim Grenzübertritt nach Kalifornien kann an der Agrarkontrollstation (California Agricultural Inspection Station) nach frischem Obst und Gemüse gefragt werden; vorher aufbrauchen.
Camping-Praxis & Länder-Knigge
Wildcamping & Freistehen
- Freistehen ist in Nationalparks (Lassen, Crater Lake) und in Lava Beds National Monument verboten; auf Aussichtspunkten, Parkplätzen und Straßenrändern wird nachts kontrolliert, Bußgelder sind hoch. In Oregon und Kalifornien sind Städte und Gemeinden restriktiv.
- Dispersed camping ist in National Forests (Lassen, Shasta-Trinity, Modoc, Fremont-Winema) und auf BLM-Land meist erlaubt, bis zu 14 Tage an einer Stelle, an schon genutzten Stellen und mit Abstand zu Gewässern. In Kalifornien ist ein California Campfire Permit für Kocher und Feuer nötig, in Oregon gelten Feuerstufen. Karten (MVUM) beim Forest Service besorgen.
- Wildtiere: Schwarzbären leben in allen Waldgebieten, Pumas sind selten; Lebensmittel bärensicher lagern. In Lava Beds gelten Regeln zum Schutz der Fledermäuse; Höhlen nicht ohne Erlaubnis betreten.
- Apps und Seiten: Recreation.gov (NPS und Forest Service), ReserveCalifornia, Oregon State Parks, iOverlander, Campendium; Caltrans QuickMap und TripCheck.com (Oregon) für Straßenzustand. Waldbrandstatus auf CAL FIRE und InciWeb prüfen.
Entsorgung & Versorgung
- Entsorgung: Dump Stations in Redding, Mount Shasta, Klamath Falls und im Mazama Village (Crater Lake); sanidumps.com liefert Standorte. Chemietoiletten nur dort entleeren.
- Trinkwasser: Leitungswasser in Städten ist trinkbar; in den Nationalparks gibt es Wasserhähne an Besucherzentren und Campgrounds, Quellwasser filtern. Kanister mit 20 Litern mitführen.
- Treibstoff: Tankstellen in Redding, Burney, Mount Shasta, Weed, Tulelake, Klamath Falls; im Hochland sind sie spärlich. In Oregon bedient an manchen Tankstellen noch Personal; auf Hinweisschilder achten.
- Einkauf: Supermärkte in Redding, Mount Shasta, Klamath Falls. Propan an Tankstellen und Händlern; europäische Gasflaschen brauchen einen Adapter.
- Strom: Die meisten Nationalpark-Plätze haben keine Anschlüsse; Generatoren sind zeitlich beschränkt.
Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln
- Tempolimits in mph: auf Hwy 44, 89 und US-97 meist 55–65; im Park 25–45; mit Anhänger höchstens 55 mph in Kalifornien (CVC 22406), in Oregon meist 55 mph. Langsame Fahrzeuge müssen Ausweichbuchten nutzen.
- Höhen und Längen: Lassen Park Road und Crater Lake Rim Drive haben Längenbeschränkungen für Wohnmobile und Anhänger; vorab auf nps.gov prüfen. Legale Maximalhöhe 14 ft (4,27 m).
- Gebühren: Eintritt in Lassen, Lava Beds und Crater Lake wird erhoben; Der Zuschlag für Besucher ohne US-Wohnsitz (seit 2026) galt zum Jahresbeginn nur in elf stark besuchten Parks, nicht hier; aktuelle Regeln auf nps.gov prüfen. Der America the Beautiful Pass gilt auf Bundesflächen, nicht in State Parks.
- Saison: Schnee schließt Lassen Park Road und Rim Drive im Winter und Frühjahr; Hauptsaison Juli bis September. Waldbrandsaison Juli bis Oktober, Rauch möglich.
- Notfall: 911; Mobilfunk fällt in den Parks aus.
CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste
- Stirnlampe mit Ersatzbatterien, Handschuhe und feste Schuhe: für die Lavahöhlen in Lava Beds.
- Warme Kleidung und Winterausrüstung: Crater Lake und Lassen liegen auf über 2.000 m, Schnee ist bis Juli möglich.
- Schneeketten oder Winterreifen im Herbst und Frühling: Pässe wie Siskiyou Summit und Hwy 62 können vereist sein.
- Fernglas für die Klamath Basin Refuges und Crater Lake.
- Kanister (20 l) und Wasserfilter: viele einfache Plätze haben kein Trinkwasser.
- Atemschutzmasken (N95) für die Waldbrandsaison: Rauch kann mehrere Tage anhalten.
Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.