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128

Reben, Redwoods und Nebelküste – mit dem Camper durch Napa, Sonoma und das Anderson Valley nach Mendocino

Gut 300 Kilometer vom Weinberg an den Pazifik: Morgens Dunst über den Rebzeilen, mittags Redwoods am Highway 128, abends Brandung unter den Klippen von Mendocino.

Entfernung
250 km (155 mi)
Fahrzeit
2 h 46 min
Empfohlene Tage
6
Stopps
10
Bundesstaaten
CA
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 6-tägiger Roadtrip über etwa 250 km (155 mi) mit 10 Stopps, von Sonoma nach Fort Bragg. Insgesamt etwa 2 h 46 min Fahrzeit.

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Reiseführer · CampingSpirit

Gut 300 Kilometer vom Weinberg an den Pazifik: Morgens Dunst über den Rebzeilen, mittags Redwoods am Highway 128, abends Brandung unter den Klippen von Mendocino.

Der Spirit der Route

Im Napa Valley beginnt der Tag mit Bodennebel, der sich zwischen den Rebzeilen hebt, und mit dem Duft von gemähtem Gras und reifen Trauben, wenn die Lese im September und Oktober läuft. Aus der Schiebetür sieht man Zypressenreihen, alte Steinkellereien und Heißluftballons im ersten Licht. Hinter Healdsburg wird die Landschaft rauer: Der Highway 128 windet sich durch das Anderson Valley, wo Apfelgärten und Pinot-Noir-Reben zwischen Eichen und Redwoods liegen und in Boonville noch der lokale Dialekt Boontling nachklingt. Dann kippt das Tal zum Meer, und hinter den Küstenredwoods taucht Mendocino auf: Holzhäuser mit Wassertürmen auf Klippen, kalter Wind, Seetang in der Luft. Die Route belohnt, wer nach den Probierstunden fährt und nicht davor, früh startet und Stellplätze mit Vorlauf bucht.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Sonoma nach Yountville (ca. 40 km)

Die Strecke
Von Sonoma über die Highways 12 und 121 durch das Carneros-Gebiet nach Napa, dann auf dem Highway 29 nach Norden bis Yountville. Meist zwei bis vier Spuren, flach, wenig Kurven; an Wochenenden und zur Lese stockt es zwischen Napa und Yountville. Reine Fahrzeit etwa eine Stunde, mit Stopps ein ganzer Tag. Tankstellen und Supermärkte gibt es in Sonoma und Napa reichlich.
Highlights & Must-Sees
  • Sonoma Plaza: einer der größten Dorfplätze Kaliforniens mit Mission San Francisco Solano, Bear Flag Monument und Cafés; die Altstadt ist gut zu Fuß zu erlaufen. Wohnmobile parken am Rand, die Höhen der Garagen vorher beachten.
  • Jack London State Historic Park bei Glen Ellen: Wohnhaus-Ruine, Museum und Wanderwege durch Eichenwald oberhalb des Sonoma Valley; Eintritt und Öffnungszeiten vorher bei California State Parks prüfen.
  • Oxbow Public Market und die Flusspromenade in Napa: Markthalle mit Käse, Austern und Kaffee, dazu der Napa River Trail für einen kurzen Spaziergang.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Für die ersten Nächte bietet sich Bothe-Napa Valley State Park zwischen St. Helena und Calistoga an (siehe Etappe 2); im Süden liegt Skyline Wilderness Park in Napa mit einfachen Plätzen am Hang – Fahrzeuglänge und Status vorher beim Betreiber prüfen. In Sonoma County bietet Spring Lake Regional Park bei Santa Rosa Stellplätze mit Anschlüssen und Dump Station (Längenlimit und Anschlüsse bei der Buchung prüfen).

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Napa und Sonoma Valley ist Übernachten im Fahrzeug auf Straßen und Weinbergsparkplätzen nicht erlaubt. Wer frei stehen will, nutzt Mitgliedschaftsprogramme wie Harvest Hosts, bei denen einzelne Weingüter Camper für eine Nacht aufnehmen; die Gastgeberregeln (Voranmeldung, Weinkauf, Maximallänge) gelten verbindlich.

Insider-Tipp für Camper
Zur Lese (September bis Oktober) liegen Weine und Ernteverkehr eng beieinander; mit dem Camper früh fahren, Verkostungen auf wenige Betriebe beschränken und den Wagen danach stehen lassen: In Kalifornien gelten die Alkoholgrenzwerte auch für Wohnmobile, ein offener Behälter im Fahrzeug ist verboten. Taxis und Shuttles holen Gäste meist an den Campgrounds ab.

2Etappe 2: Yountville nach Calistoga (ca. 40 km)

Die Strecke
Auf dem Highway 29 durch Oakville, Rutherford und St. Helena bis Calistoga, parallel dazu verläuft der ruhigere Silverado Trail mit weniger Ampeln. Beide Straßen sind gut ausgebaut, aber voll: Im Ort St. Helena gilt Stop-and-go. Reine Fahrzeit etwa 50 Minuten, mit Stopps und Probierterminen gerne ein ganzer Tag. Tanken und Einkaufen in St. Helena und Calistoga.
Highlights & Must-Sees
  • Robert Louis Stevenson State Park am Mount St. Helena: Wanderung auf der Forststraße zum Gipfel (rund 5 Meilen einfach, 700 Höhenmeter), Blick bis zur Sierra Nevada; vor dem Aufbruch Wetter und Brandlage klären.
  • Calistoga: Kurort mit Thermal- und Schlammbädern, die Hauptstraße ist gut zu Fuß zu erkunden; Badebetriebe sind privat, Zeiten und Preise vorher erfragen.
  • Silverado Trail: Statt auf dem Highway 29 empfiehlt sich die Strecke an den östlichen Hängen mit Blick über die Rebzeilen; Fotostopps nur auf Parkplätzen der Weingüter.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Bothe-Napa Valley State Park an der Grenze zwischen St. Helena und Calistoga: Plätze unter Eichen und Douglasien, Trinkwasser und Münzduschen, aber keine Dump Station und keine Anschlüsse; Wohnmobile laut State Parks bis 31 ft (rund 9,4 m), Anhänger bis 24 ft (rund 7,3 m), Details vor der Buchung bei ReserveCalifornia prüfen. In Calistoga hat das Napa County Fairgrounds einen RV-Bereich mit Anschlüssen (Status vorher prüfen, bei Veranstaltungen belegt). Reservierung bei State Parks bis zu sechs Monate im Voraus; zur Lese frühzeitig buchen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Frei stehen lässt sich im Valley nicht. Die nächsten legalen Flächen sind BLM-Gebiete nahe Ukiah (Cow Mountain Recreation Area) und der Mendocino National Forest weiter nördlich: schmale, steile Zufahrten, im Sommer Feuerverbote und Sperrungen, für große Fahrzeuge meist ungeeignet. Status vorher beim Bureau of Land Management prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Frischwasser und Dump Station vorher bei einem privaten RV-Park in Napa oder Calistoga klären, denn Bothe-Napa hat keine Dump Station; das gilt vor allem, bevor es ins Gebirge geht. In St. Helena die Hauptstraße am Vormittag befahren, mittags und am Wochenende staut es, außerdem gibt es kaum große Parkplätze. Die Silverado-Trail-Strecke hat kaum Seitenstreifen; Radfahrer beachten.

3Etappe 3: Calistoga nach Healdsburg (ca. 50 km)

Die Strecke
Von Calistoga über den Highway 128 durch Knights Valley und das Alexander Valley nach Geyserville und Healdsburg. Die Straße ist zweispurig, windet sich über den Pass und hat kurze Steigungen; große Wohnmobile brauchen Geduld, Überholmöglichkeiten sind selten. Alternativ führt die Petrified Forest Road nach Santa Rosa, sie ist eng und nicht für lange Fahrzeuge geeignet. Reine Fahrzeit etwa 1 Stunde 15 Minuten.
Highlights & Must-Sees
  • Alexander Valley: breites Tal mit Rebzeilen entlang des Russian River, an mehreren Weingütern kurze Spaziergänge möglich; Parkplätze für Wohnmobile vorher erfragen.
  • Healdsburg Plaza: Platz im Ortszentrum mit Weinbars, Bäckereien und Wochenmarkt (Termine vorab prüfen), zu Fuß zu erkunden.
  • Lake Sonoma Recreation Area: Stausee des Army Corps of Engineers bei Geyserville mit Wanderwegen, Badestellen und Zeltplätzen; vom Besucherzentrum Overlook Aussicht über den See.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Lake Sonoma Recreation Area (Army Corps of Engineers): Liberty Glen Campground ohne direkten Seezugang (zum Ufer rund 1 Meile zu Fuß) mit Stellplätzen ohne Anschlüsse, Trinkwasser und Duschen; viele Plätze sind für lange Fahrzeuge klein, Fahrzeuglänge und Status auf Recreation.gov prüfen. Alternativ Spring Lake Regional Park bei Santa Rosa (Sonoma County Regional Parks).

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Alexander Valley und rund um Healdsburg ist Übernachten außerhalb ausgewiesener Plätze nicht erlaubt; Weingüter mit Harvest-Hosts-Zusagen sind die einzige legale Freisteh-Option. Nächtliches Parken in Healdsburg wird kontrolliert.

Insider-Tipp für Camper
Healdsburg ist ein guter Versorgungspunkt: Supermärkte, Tankstellen und Wäschereien, bevor es ins dünner besiedelte Anderson Valley geht. Den Highway 128 zwischen Geyserville und Cloverdale im Spätsommer nicht ohne Vollbetankung antreten, denn danach sind Tankstellen selten und teuer. Nach der Lese ab Oktober färben sich die Reben rot und gelb.

4Etappe 4: Healdsburg nach Boonville (ca. 80 km)

Die Strecke
Zunächst auf der US-101 nach Norden bis Cloverdale, dann auf dem Highway 128 nach Westen: Aus der Küstenebene steigt die Straße ins Gebirge, kurvt über Yorkville und fällt ins Anderson Valley ab. Zweispurig, enge Kurven, teilweise ohne Seitenstreifen, an Tempoanzeigen 35–45 mph. Mobilfunk ist lückenhaft. Reine Fahrzeit knapp 2 Stunden. Tankstelle in Cloverdale und Boonville, dazwischen nichts.
Highlights & Must-Sees
  • Anderson Valley bei Philo und Boonville: Pinot Noir, Sekt und Apfelplantagen; Weingüter an der Hauptstraße laden zu kurzen Besuchen. Boonville ist für Boontling bekannt, den lokalen Dialekt aus der Zeit um 1900.
  • Hendy Woods State Park bei Philo: Hendy Woods besitzt zwei Haine alter Redwoods (Big Hendy und Little Hendy), kurze Rundwege über 0,5 bis 1 Meile, am Boden Farne und Oxalis.
  • Mendocino-Apple-Stände und Hofläden entlang der Straße (Saison September und Oktober): Äpfel, Saft und Honig, am besten kurz vor Sonnenuntergang.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Hendy Woods State Park bei Philo: Campground Azalea Glen unter Redwoods mit Trinkwasser, Duschen und Dump Station; Längenlimit und Zugang für Wohnmobile vorher bei ReserveCalifornia klären, Anschlüsse gibt es nicht. Im Anderson Valley selbst gibt es nur wenige weitere Plätze: im Navarro River Redwoods State Park (Hwy 128) liegen kleine, einfache Plätze (Paul M. Dimmick Campground) für kurze Fahrzeuge.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Dispersed Camping ist im Anderson Valley praktisch nicht möglich: Privatland und Weingüter dominieren. Im Mendocino National Forest (weiter östlich) und im Cow Mountain Recreation Area bei Ukiah (BLM) sind einfache Plätze und dispersed camping vorhanden, Zufahrten sind steil und eng, Status prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Auf dem Highway 128 zwischen Cloverdale und Boonville sind Gespanne und lange Wohnmobile ausgebremst: Mit freien Ausweichstellen großzügig zur Seite fahren, bergab niedrigeren Gang wählen. Wer die Strecke meiden will, kann Highway 101 bis Ukiah und dann Highway 253 nach Boonville wählen; auch diese Straße ist schmal und kurvig.

5Etappe 5: Boonville nach Mendocino (ca. 75 km)

Die Strecke
Von Boonville über Philo und Navarro auf dem Highway 128 hinab zum Meer; bei Albion mündet er in den Highway 1, der nach Norden bis Mendocino führt. Auf dem Weg durch den Navarro River Redwoods State Park fährt man durch dichten Redwood-Wald, die Straße ist eng und schattig, teils ohne Mittellinie. Danach öffnet sich die Küste mit Klippen, Brücken und Weiden. Reine Fahrzeit rund 1 Stunde 30 Minuten. Mobilfunk bricht im Tal ab.
Highlights & Must-Sees
  • Navarro River Redwoods State Park: Straße im Schatten der Redwoods, Halte an den Parkbuchten; Badestellen am Fluss nur bei sicherem Wasserstand.
  • Mendocino Headlands State Park: Klippen, Seebrücken und Wanderwege rund um den Ort; Mendocino selbst wirkt wie eine Neuengland-Siedlung mit Holzfassaden und Wassertürmen.
  • Point Cabrillo Light Station (State Historic Park) bei Mendocino: Leuchtturm von 1909 mit Aussicht aufs Meer, im Winter Walbeobachtung; Öffnungszeiten vor dem Besuch prüfen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Russian Gulch State Park bei Mendocino: Plätze im Wald und an der Schlucht, Duschen, Fahrzeuglängenlimit sehr knapp (24 ft, rund 7,3 m, laut State Parks; Saison etwa April bis Oktober). Van Damme State Park in Little River: Plätze im Fichtenwald, Wohnmobile bis rund 35 ft (untere Plätze sind leichter zu erreichen), Trinkwasser und Duschen. Stand vor Buchung für beide prüfen, Reservierung bis zu sechs Monate im Voraus, in der Hauptsaison schnell ausgebucht.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): An der Küste gilt: kein Übernachten auf Parkplätzen und Straßen in Mendocino und Little River. Jackson Demonstration State Forest bei Fort Bragg erlaubt Camping nur an ausgewiesenen Plätzen mit Genehmigung; Bedingungen vorher bei Cal Fire prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Mendocino ist klein und die Straßen sind eng: Das Fahrzeug am Campground lassen und mit dem Rad oder zu Fuß in den Ort gehen. Parkplätze am Ortsrand sind für Wohnmobile oft zu kurz. Walbeobachtung von den Klippen Dezember bis April, Nebel im Sommer häufig.

6Etappe 6: Mendocino nach Fort Bragg und zurück (ca. 40 km)

Die Strecke
Auf dem Highway 1 von Mendocino nach Norden bis Fort Bragg (rund 20 Minuten), mit Abstecher zu den Dünen und Klippen des MacKerricher State Park. Gerade, gut ausgebaute Straße mit zwei Spuren. Der Highway 1 zwischen Fort Bragg und Leggett ist für lange Fahrzeuge stellenweise nicht empfohlen; wer weiter nach Norden will, informiert sich vorher bei Caltrans.
Highlights & Must-Sees
  • Glass Beach in Fort Bragg (MacKerricher State Park): Strand mit abgeschliffenen Glasstücken aus früherer Müllkippe; Steine und Glas bleiben liegen, Mitnehmen ist verboten.
  • Mendocino Coast Botanical Gardens: Küstengärten mit Rhododendren, Dahlien und Klippenpfad; Öffnungszeiten und Eintritt vorher prüfen.
  • Skunk Train in Fort Bragg: Museumsbahn ab Fort Bragg: Der Pudding Creek Express (rund 7 Meilen) fährt ganzjährig, weitere Fahrten und Railbikes saisonal; Fahrplan und Betriebszustand vorher prüfen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: MacKerricher State Park nördlich von Fort Bragg: Plätze hinter den Dünen, Duschen, Dump Station und Trinkwasser; Fahrzeuglängen vor der Buchung bei ReserveCalifornia prüfen. Sonoma Coast State Park und Salt Point State Park liegen südlich. Im Sommer Monate vorher buchen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Auf der Mendocino-Küste ist Freistehen verboten, Übernachten auf Parkplätzen wird von Sheriff und Rangern kontrolliert. Jackson Demonstration State Forest und die BLM-Flächen im Hinterland sind die Alternativen mit Auflagen.

Insider-Tipp für Camper
Vor der Rückfahrt Frischwasser füllen und an der Dump Station entleeren; Fort Bragg hat Supermärkte und Wäschereien. Wer nach Süden zurückkehrt, nimmt den Highway 1 bis Point Arena oder die US-101 über Willits; die Passstrecke ist kurvig, Fahrzeit etwa 3 bis 4 Stunden bis San Francisco.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • Wildcampen ist in Kalifornien außerhalb ausgewiesener Plätze eingeschränkt: In Napa und Sonoma County gilt auf Straßen, Parkplätzen und Weingütern ein Übernachtungsverbot, an der Küste kontrollieren Rangerinnen, Sheriff und Stadtpolizei. Bußgelder reichen bis in den dreistelligen Dollarbereich.
  • Dispersed Camping ist auf National-Forest- und BLM-Flächen erlaubt, meist bis zu 14 Tage; in der Region eher im Hinterland (Mendocino National Forest, Cow Mountain bei Ukiah) und mit Feuerverordnung. Für Gasflammen und Feuer gelten in der Waldbrandsaison Einschränkungen, ein California Campfire Permit kann nötig sein; Verbote und Sperrungen vor der Abfahrt bei Cal Fire und der jeweiligen Forstbehörde prüfen.
  • Harvest Hosts und ähnliche Programme erlauben gegen Mitgliedschaft Übernachten bei Weingütern und Farmen; Voranmeldung und die Regeln des Gastgebers sind Pflicht.
  • Viele Supermarkt-Parkplätze untersagen Übernachten; vorher fragen. Rastplätze von Caltrans erlauben nur begrenztes Parken, kein Campen.
  • Wildtiere: Schwarzbären sind selten, Pumas und Klapperschlangen gibt es in den Hügeln; Lebensmittel nachts im Fahrzeug einschließen, bärensichere Tonnen nutzen. Poison Oak (Eichengift) kommt entlang von Wegen häufig vor.
  • Nützliche Apps: iOverlander, Campendium, The Dyrt, dazu Recreation.gov für Bundesflächen und ReserveCalifornia für State Parks (Buchung bis zu sechs Monate im Voraus). Straßenzustand über Caltrans QuickMap, Brandmeldungen bei Cal Fire.
  • Wer keinen Platz bekommt, weicht auf County-Parks (Spring Lake, Doran bei Bodega Bay), private RV-Parks in Napa, Calistoga oder Fort Bragg oder auf Walk-in-Plätze aus; die Rezeption nennt oft kurzfristig freie Termine.

Entsorgung & Versorgung

  • Dump Stations gibt es in vielen State Parks (Hendy Woods, MacKerricher; Bothe-Napa Valley hat keine) und auf privaten RV-Parks; sanidumps.com und die Apps listen sie, an Tankstellen sind sie meist gebührenpflichtig.
  • Leitungswasser in Kalifornien ist trinkbar; in Weinbaugebieten und an manchen State Parks sind Frischwasserstellen am Eingang, ein Schlauch in Trinkwasserqualität lohnt sich. Bäche vor dem Trinken filtern.
  • Grauwasser nie ins Gelände ablassen; Chemietoiletten nur an Dump Stations leeren. Strom: Anschlüsse nur auf einzelnen Plätzen (Spring Lake, Fairgrounds), meist 30 oder 50 A.
  • Propan bei Tankstellen, Baumärkten und Gashändlern in Napa, Santa Rosa, Ukiah und Fort Bragg. Europäische Gasflaschen werden meist nicht befüllt, Mietmobile haben US-Tanks.
  • Einkaufen: Supermärkte in Sonoma, Napa, St. Helena, Healdsburg, Ukiah und Fort Bragg; im Anderson Valley und in Mendocino sind die Läden klein und teuer.
  • Treibstoff: Tankstellen in Napa, St. Helena, Calistoga, Healdsburg, Cloverdale, Boonville und Fort Bragg; zwischen Boonville und der Küste gibt es kaum Stationen.
  • Wäscherei und Müll: Münzwäschereien in Napa, Healdsburg, Ukiah und Fort Bragg; auf Campgrounds Container mit Recycling, teils wildtiersicher.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits in mph: Highways meist 55 bis 65, in Orten 25 bis 35; mit Anhänger gilt nach CVC 22406 höchstens 55 mph. Langsame Fahrzeuge müssen nach CVC 21656 ausweichen, sobald fünf oder mehr Fahrzeuge folgen.
  • Maut und Gebühren: Auf der Route fällt keine Maut an; die Golden Gate Bridge erhebt Gebühren nur in Fahrtrichtung Süd, elektronisch. Day-use-Gebühren in State Parks liegen meist bei 5 bis 10 USD je Fahrzeug, Campingpreise sind regional unterschiedlich, aktuelle Beträge vorher prüfen.
  • Maße und Längen: Viele State-Park-Plätze sind auf rund 27 bis 35 ft begrenzt, einige noch kürzer; Längenangaben vor der Buchung bei ReserveCalifornia und Recreation.gov prüfen. Höhe maximal 14 ft (4,27 m); Parkhäuser in Sonoma, Napa und Healdsburg haben Begrenzungen um 2 m.
  • Reservierung: State Parks bis zu sechs Monate im Voraus über ReserveCalifornia, Army Corps und Forest Service über Recreation.gov. Zur Lese im September und Oktober und im Hochsommer an der Küste sind Plätze oft Wochen im Voraus belegt.
  • Alkohol und Verkehr: Kalifornien kennt strenge Promillegrenzen und die Open-Container-Regel; Probierstunden nur mit Fahrer ohne Alkohol, Taxi oder Shuttle. Rechtsabbiegen bei Rot ist nach Stopp erlaubt, wo kein Schild es verbietet.
  • Waldbrand: Brandsaison etwa Juli bis November; Rauch, Sperrungen und Stromabschaltungen (Public Safety Power Shutoffs) sind möglich. Vor der Abfahrt Cal Fire, Caltrans QuickMap und die jeweilige Campgroundseite prüfen.
  • Stellplatzregeln: Ruhezeiten meist 22 bis 6 Uhr, Generatoren nur zu festgelegten Zeiten, Feuer nur in Feuerringen; Alkohol an Stränden vielfach verboten. Fahrzeug- und Anhängerlänge werden bei der Ankunft kontrolliert.
  • Notfall: 911. Mobilfunk bricht im Anderson Valley und am Highway 128 aus; Offline-Karte und Papierkarte nutzen. Zecken, Poison Oak und Klapperschlangen in Hügeln beachten, Strand nie mit dem Rücken zum Meer betreten (Sneaker Waves).

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Offline-Karten und Papierkarte – am Highway 128 und an der Mendocino-Küste fällt der Mobilfunk großflächig aus.
  • Windjacke und warme Schichten: An der Küste liegen die Sommertemperaturen bei 14–16 °C, im Landesinneren über 30 °C – ein Zwiebelsystem rettet die Etappen.
  • Schlauch in Trinkwasserqualität mit Druckminderer und 20-Liter-Kanister für Plätze ohne Anschluss.
  • Auffahrkeile für schräge Plätze an Hanglagen und in den Redwoods, dazu Stützen für Wellenschlag auf weichem Sandboden.
  • Fernglas für Grauwale von Dezember bis April, Seehunde und Greifvögel im Anderson Valley.
  • Kleingeld und 1-Dollar-Scheine für Münzduschen, Dump Stations und Parkautomaten.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Sonoma

    CA
    Start
  2. 2

    Napa

    CA
    18 km
  3. 3

    Yountville

    CA
    16 km
  4. 4

    St. Helena

    CA
    18 km
  5. 5

    Calistoga

    CA
    15 km
  6. 6

    Healdsburg

    CA
    30 km
  7. 7

    Boonville

    CA
    75 km
  8. 8

    Philo

    CA
    11 km
  9. 9

    Mendocino

    CA
    49 km
  10. 10

    Fort Bragg

    CA
    18 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist April–Juni und August–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: März, Juli und November. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Diese Reise im Planer öffnen

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Reben, Redwoods und Nebelküste – mit dem Camper durch Napa, Sonoma und das Anderson Valley nach Mendocino»?

6-tägiger Roadtrip über etwa 250 km (155 mi) mit 10 Stopps, von Sonoma nach Fort Bragg. Insgesamt etwa 2 h 46 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Reben, Redwoods und Nebelküste – mit dem Camper durch Napa, Sonoma und das Anderson Valley nach Mendocino»?

Wir empfehlen 6 Tage: etwa 2 h 46 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Reben, Redwoods und Nebelküste – mit dem Camper durch Napa, Sonoma und das Anderson Valley nach Mendocino»?

Sie beginnt in Sonoma und endet in Fort Bragg.

Durch welche Bundesstaaten führt «Reben, Redwoods und Nebelküste – mit dem Camper durch Napa, Sonoma und das Anderson Valley nach Mendocino»?

California.

Wo kann man entlang «Reben, Redwoods und Nebelküste – mit dem Camper durch Napa, Sonoma und das Anderson Valley nach Mendocino» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 95 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 30 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: AutoCamp Sonoma, Enroute Camping und Casini Ranch Family Campground.

Wann ist die beste Reisezeit für Reben, Redwoods und Nebelküste – mit dem Camper durch Napa, Sonoma und das Anderson Valley nach Mendocino?

Am angenehmsten sind meist April–Juni und August–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: März, Juli und November. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)