Die erste Nacht freistehen: eine praktische Checkliste
Wie man ohne Anschlüsse und Nachbarn campt, ohne dass etwas schiefgeht.
Von Juno Marsh · 27. August 2026 · 9 Min. Lesezeit
Boondocking, also Freistehen, heißt: Wohnmobil an einem Ort parken, an dem es weder Wasser noch Strom noch Abwasser gibt, oft auf öffentlichem Land und oft kostenlos. Das kann wunderbar ruhig sein. Beim ersten Mal kann es auch Stress bedeuten, denn jedes System an Bord ist jetzt Ihre Aufgabe.
Bevor Sie den Asphalt verlassen
Kommen Sie mit vollem Frischwassertank und leeren Grau- und Schwarzwassertanks an. Laden Sie die Batterien auf der Anfahrt. Prüfen Sie den Untergrund auf Satellitenbildern und erkunden Sie die Strecke zu Fuß, bevor Sie ein großes Fahrzeug in eine sandige Fahrspur lenken.
Den Platz wählen
Nutzen Sie vorhandene Plätze, statt neue anzulegen. Halten Sie den vorgeschriebenen Abstand zu Gewässern und beachten Sie die Aufenthaltsgrenzen, oft 14 Tage. Richten Sie das Fahrzeug aus, bevor Sie irgendetwas anderes aufbauen.
Sparsam sein
Duschen Sie kurz, verwenden Sie Pappteller und lassen Sie den Generator nur laufen, wenn es erlaubt ist. Halten Sie die Ruhezeiten ein. Wer darauf achtet, kommt mit einem 150-Liter-Tank zu zweit meist drei bis vier Tage aus.
Keine Spuren hinterlassen
Nehmen Sie alles wieder mit, was Sie mitgebracht haben. Tanks nur an einer Entsorgungsstation leeren. Die Übernachtungsebene von CampingSpirit zeigt die nächste.