# Hecken, Klippen und Moorponys – mit dem Camper von Exmoor über Cornwalls Küste bis nach Dartmoor

> Von den Heidehügeln des Exmoor über Bude, Tintagel, Newquay und St Ives bis Land’s End und zum Lizard, dann über Falmouth und Fowey hinauf nach Dartmoor…

Source: https://camping-spirit.com/de/guides/rf-265-cornwall-devon-coast/

**Auf einen Blick:** 8-tägiger Roadtrip über etwa 452 km (281 mi) mit 12 Stopps, von Porlock nach Postbridge. Insgesamt etwa 6 h 14 min Fahrzeit. Von den Heidehügeln des Exmoor über Bude, Tintagel, Newquay und St Ives bis Land’s End und zum Lizard, dann über Falmouth und Fowey hinauf nach Dartmoor: rund 600 Kilometer Linksverkehr zwischen Steinmauern, Hecken und Atlantikbrandung.

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|---|---|
| Entfernung | 452 km (281 mi) |
| Fahrzeit | 6 h 14 min |
| Empfohlene Tage | 8 |
| Stopps | 12 |
| Route | Porlock → Postbridge |
| Länder | Vereinigtes Königreich |
| Aktualisiert | 1. September 2026 |

*Von den Heidehügeln des Exmoor über Bude, Tintagel, Newquay und St Ives bis Land’s End und zum Lizard, dann über Falmouth und Fowey hinauf nach Dartmoor: rund 600 Kilometer Linksverkehr zwischen Steinmauern, Hecken und Atlantikbrandung.*

## Der Spirit der Route

Cornwall und Devon fahren sich im Schritttempo und sind genau dafür gemacht. Zwischen hohen Hecken, aus denen im Frühsommer Fingerhut und Stechginster ragen, tastet sich der Camper über Lanes, die kaum breiter sind als das Fahrzeug, und an jeder Ausweichstelle winkt man sich zu. Dann öffnet sich plötzlich die Küste: schwarze Schieferklippen bei Tintagel, türkisfarbene Buchten bei Porthcurno, Granitfelsen, an denen sich der Atlantik in weißen Fahnen bricht. Aus der Schiebetür sehen Sie Möwen im Aufwind, verfallene Zinnminen am Kliffrand und Fischkutter im Hafen. Abends riecht es nach Salz, Seetang und Pasties aus dem Dorfladen. Zum Schluss steigt die Straße auf Dartmoor, wo Ponys und Schafe die Fahrbahn für sich beanspruchen und der Nebel die Granitkuppen verschluckt. Wer hier ankommt, hat Zeit mitgebracht.

## Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

### Etappe 1: Minehead nach Bude (ca. 140 km)

- **Die Strecke:** Von Minehead auf der A39 am Rand des Exmoor-Nationalparks entlang nach Porlock. Der Porlock Hill ist sehr steil (Gefälle bis etwa 25 %, mit Spitzkehren); für Wohnmobile und Gespanne wird häufig die mautpflichtige, weniger steile Porlock Toll Road genutzt (Zulässigkeit und Maße für Ihr Fahrzeug vorab beim Betreiber klären). Weiter über Countisbury Hill nach Lynmouth und Lynton, dann Barnstaple, Bideford und über die A39 nach Bude. Auf der A39 ist das Tempo wegen Traktoren und Lkw zäh; rechnen Sie mit gut 3 Stunden reiner Fahrzeit, mit Stopps mit einem ganzen Tag.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Selworthy und Dunster am Exmoor-Rand: Reetdachdorf unter dem Beacon beziehungsweise Burg und Wollmarkt, gut für einen Vormittagsstopp.
  - Valley of the Rocks bei Lynton: Felsenkessel mit freilaufenden Bergziegen, direkt an der Küstenstraße; Lynmouth mit Wasserbalance-Standseilbahn zur Schwesterstadt Lynton.
  - Clovelly (kurzer Abstecher von der A39): autofreies Dorf mit gepflastertem Steilhang; Zufahrt über das Besucherzentrum, Eintritt wird dort erhoben.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Im Exmoor liegen kleine Plätze wie der Burrowhayes Farm Caravan & Camping Park bei West Luccombe oder der Porlock Caravan Park am Ortsrand von Porlock; beide sind eher auf Touring-Gäste eingestellt. In Bude eignen sich Widemouth Fields oder der Bude Holiday Park, jeweils mit Stellplätzen für Wohnmobile; Strom, Sanitär und Entsorgung sind üblich, Saisonzeiten und Fahrzeuglängen vorher erfragen. Im Sommer und an Wochenenden frühzeitig reservieren.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Im Exmoor-Nationalpark und an der Küste gibt es kein allgemeines Recht zum Wildcampen; Übernachten auf Parkplätzen ist vielerorts durch Schilder untersagt, und Schlafen im Fahrzeug am Straßenrand wird in Küstenorten wie Porlock Weir oder Bude von Gemeinden und Grundstückseigentümern nicht geduldet. Legal sind Campingplätze, Certificated Locations (kleine Plätze der Clubs) oder Hofstellplätze.
- **Insider-Tipp für Camper:** Tanken Sie in Minehead oder Barnstaple, nicht in den kleinen Exmoor-Orten. Am Porlock Hill nie im Schiebebetrieb bergab, sondern im niedrigen Gang. Wer sicher sein will, nimmt die Toll Road; Gebühr, Zahlweise und Längengrenze vorher beim Betreiber prüfen.

### Etappe 2: Bude nach Tintagel (ca. 45 km)

- **Die Strecke:** Küstennahe Strecke über die A39 und die B3263 durch Boscastle nach Tintagel. Kurz, aber mit vielen engen Stellen: Hecken und Mauern direkt an der Fahrbahn, in Boscastle eine steile, schmale Talstraße. Etwa 1 Stunde Fahrzeit, die Hälfte davon im zweiten Gang.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Compass Point und Sea Pool in Bude: der Hügel mit Blick über die Küste und das Meerwasserbecken am Summerleaze Beach (gezeitenabhängig).
  - Tintagel Castle: Ruinen auf der Halbinsel mit Fußgängerbrücke über die Schlucht (English Heritage, Ticket vorab buchen, Zeitfenster).
  - Boscastle: Hafen in der engen Schlucht und Wanderweg zum Valency Valley.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Rund um Tintagel liegen kleine Plätze wie Wideacres Camping, Trebyla Farm Campsite und, etwas südlich Richtung Trebarwith Strand, Little Clifden Campsite. Sie sind überwiegend auf Zelte und kleinere Fahrzeuge ausgelegt; Zufahrt und Länge vorab klären. Strom und Entsorgung sind nicht überall vorhanden.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** In England und Wales ist Wildcampen ohne Erlaubnis des Grundbesitzers verboten (Trespass); das gilt auch für Wohnmobile. In Tintagel und Boscastle ist Übernachten auf den Ortsparkplätzen untersagt und wird kontrolliert. Fragen Sie auf Höfen nach dem Hof-Stellplatz: Viele Bauern nehmen für eine Nacht Camper auf, oft über Britstops oder die Clubs.
- **Insider-Tipp für Camper:** Das Dorf Tintagel hat enge Ortsstraßen mit Parkdruck. Lassen Sie den Camper bei großen Fahrzeugen auf dem Campingplatz und gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem Rad zur Burg. Der Parkplatz am Tintagel-Besucherzentrum ist begrenzt und im Sommer schnell voll.

### Etappe 3: Tintagel nach Newquay (ca. 60 km)

- **Die Strecke:** Über Port Isaac und Wadebridge nach Padstow am Camel-Ästuar, dann über die B3276 (Küstenstraße) zu den Bedruthan Steps und weiter nach Newquay. Schmale, hohe Hecken-Lanes in den Küstendörfern, ab Padstow breitere Straßen, in der Hochsaison zäher Verkehr. Etwa 1,5 Stunden ohne Stopps.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Port Isaac: Fischerdorf in der Schlucht, hinter dem Ort enge Zufahrt und wenig Platz zum Wenden.
  - Padstow und der Camel Trail: ehemaliger Bahndamm als Radweg bis Wadebridge, Fährverbindung nach Rock.
  - Bedruthan Steps: Felsnadeln am Strand unterhalb der Küstenstraße, National-Trust-Parkplatz (Gezeiten und Treppenzustand beachten).
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Bei Newquay und Watergate Bay gibt es mehrere Touring-Plätze, darunter Watergate Bay Touring Park bei Tregurrian und Treloy bei Newquay; beide haben Strom, Sanitär und Entsorgung. In Hauptferien und an langen Wochenenden Monate vorher reservieren. Padstow selbst hat Plätze in der Umgebung, aber kaum direkt im Ort.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Auch rund um Newquay und Padstow gilt: kein Freistehen. Die Küstenparkplätze (zum Beispiel an den Surfstränden) haben häufig Höhenschranken (oft um 2 m) und Nachtverbote; Wohnmobile sind dort teils ausgeschlossen. Schilder lesen.
- **Insider-Tipp für Camper:** In Padstow, falls in Betrieb (oft nur saisonal), Park-and-Ride oder die Außenparkplätze nutzen und mit Shuttle oder zu Fuß in den Ort; die Hafenstraßen sind eng und im Sommer überfüllt. Für Trevose Head und den Leuchtturm lieber früh starten.

### Etappe 4: Newquay nach St Ives (ca. 55 km)

- **Die Strecke:** Von Newquay auf die A3075 und die A30 Richtung Westen (breite, stark befahrene Hauptstrecke, an Wochenenden Stau), bei Hayle zur Bucht von St Ives. Die letzten Kilometer nach St Ives sind zäh und eng. Gut 1,25 Stunden Fahrzeit, in der Hochsaison deutlich länger.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Holywell Bay und Crantock: breite Sandbuchten südwestlich von Newquay, Dünen und Strandspaziergang.
  - St Ives: Tate St Ives, Barbara Hepworth Museum und Skulpturengarten, Hafenstrand.
  - Zug von St Erth nach St Ives: Schmalspurbahn entlang der Bucht, ideal ohne Auto in den Ort.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Am Rand von St Ives liegen Polmanter Touring Park in Halsetown, mit Strom, Sanitär und Entsorgung und kurzem Weg zum Bus, und Ayr Holiday Park oberhalb des Orts mit Fußweg zum Hafen. Beide in der Saison früh buchen. Das Westende der Halbinsel hat weitere, kleinere Plätze.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** In St Ives gelten Parkverbote für Wohnmobile in Teilen der Altstadt, nachts ist Übernachten auf den städtischen Parkplätzen nicht erlaubt. Halten Sie sich an Campingplätze oder kleine Hofstellplätze im Hinterland.
- **Insider-Tipp für Camper:** Nutzen Sie, wenn möglich, Park-and-Ride: Lelant Saltings mit Zug nach St Ives oder den Parkplatz Trenwith mit Fußweg beziehungsweise Bus (Betrieb, Zeiten und Fahrzeughöhen vorab prüfen). Die Altstadtgassen sind für Camper nicht geeignet. Bei Hochwasser und Sturmflut kann die Strandstraße kurzfristig gesperrt sein.

### Etappe 5: St Ives nach Land’s End (Sennen und Porthcurno) (ca. 40 km)

- **Die Strecke:** Die B3306 als Küstenstraße über Zennor, Pendeen und St Just nach Sennen: spektakulär, aber extrem eng. Trockenmauern und Hecken direkt am Rand, nur wenige Ausweichstellen, viele Kuppen ohne Sicht. Für Fahrzeuge über 2,2 m Breite nur eingeschränkt zu empfehlen; die A30 über Penzance und die A3306 sind die breitere Alternative. Rund 1,25 Stunden an der Küste.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Zennor und Gurnard’s Head: Moorhügel mit Granitblöcken, Mermaid-Kirche, Küstenweg zum Kliffkopf.
  - Geevor Tin Mine und Levant: erhaltene Zinnminen, Maschinenhaus am Kliff, Botallack mit den Engine Houses.
  - Porthcurno mit Minack Theatre: Freilufttheater in den Felsen, der Strand direkt darunter.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Treen Farm Campsite nahe Porthcurno und Treverven Touring Park bei St Levan liegen in kurzer Reichweite zum Minack Theatre und zum Strand; in Sennen der Sennen Cove Camping and Caravanning Club Site. Treen Farm ist überwiegend auf Zelte ausgerichtet. Strom und Sanitär sind nicht überall vorhanden; die Zufahrtsstraßen sind eng, Hinweise der Betreiber beachten.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Rund um Land’s End liegt vieles in Naturschutz- und National-Trust-Besitz. Freistehen ist nicht vorgesehen, die Parkplätze am Kap und in Sennen Cove sind gebührenpflichtig, nachts ist die Übernachtung untersagt. Die Küste wird kontrolliert.
- **Insider-Tipp für Camper:** Für Land’s End nutzen Sie den Parkplatz des Besucherzentrums (gebührenpflichtig) oder wandern Sie von Sennen Cove entlang des Küstenwegs. Zum Minack Theatre früh kommen: Die Anfahrt ist eng, der Parkplatz klein. Bei Vorstellungen fährt es sich besser vorab zu Fuß vom Campingplatz.

### Etappe 6: Land’s End nach The Lizard (ca. 65 km)

- **Die Strecke:** Über Penzance, Marazion mit Blick auf St Michael’s Mount und Helston auf die A3083 in die Lizard-Halbinsel. Der letzte Abschnitt führt über flache Heideflächen und enge Lanes zu den Küstenparkplätzen. Rund 1,5 Stunden, im Hochsommer mit Wartezeiten bei Penzance.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - St Michael’s Mount bei Marazion: Gezeiteninsel mit Burg, zu Fuß über den Damm bei Niedrigwasser oder per Fähre (National Trust).
  - Kynance Cove: Serpentinfelsen und türkises Wasser; kleiner National-Trust-Parkplatz oben, steiler Fußweg hinunter.
  - Lizard Point: südlichster Punkt des britischen Festlands mit Leuchtturm und Rettungsstation.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Auf der Lizard-Halbinsel gibt es kleine Plätze wie Henry’s Campsite bei Lizard und Teneriffe Farm Campsite bei Mullion; nahe Kennack Sands finden sich größere Holiday Parks. Plätze mit Strom und Entsorgung vorab anfragen, Längen und Zufahrtsbreiten abklären.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Die Lizard-Halbinsel ist Naturschutzgebiet und Teil des National Trust; Freistehen ist nicht erlaubt. Die Parkplätze bei Kynance Cove und am Lizard Point haben Gebühren, und Übernachtungsverbote werden kontrolliert. Meiden Sie die Heideflächen mit dem Fahrzeug.
- **Insider-Tipp für Camper:** Die Straße nach Kynance Cove ist schmal; bei starkem Verkehr kann der Parkplatz geschlossen werden. Prüfen Sie die Gezeiten: Bei Hochwasser ist die Bucht kaum begehbar. Tanken in Helston, auf dem Lizard gibt es nur wenige Tankstellen.

### Etappe 7: The Lizard nach Fowey (über Falmouth) (ca. 100 km)

- **Die Strecke:** Zurück nach Helston, dann über Penryn nach Falmouth. Von Falmouth über die King Harry Ferry (Kettenfähre über den Fluss Fal bei Feock) und die A3078 nach Tregony, dann zur A390 und über Lostwithiel nach Fowey. Viele schmale Lanes, die Fähre hat Fahrzeuggrenzen, die Sie vorab beim Betreiber erfragen sollten. Gut 2,5 Stunden.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Pendennis Castle in Falmouth: Küstenfestung mit Blick über die Bucht, Seefahrtsmuseum National Maritime Museum Cornwall am Hafen.
  - King Harry Ferry: kurze Fährfahrt über den Fal, zwischen bewaldeten Ufern.
  - Fowey und Polruan: Hafenstadt am Fluss, Hall Walk und die kleine Passagierfähre.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Bei Falmouth liegen Plätze wie Pennance Mill Farm und Tregedna Farm, bei Fowey Penmarlam Caravan and Camping Park nahe Bodinnick und Penhale Caravan and Camping Park. Strom, Sanitär und teils Entsorgung vorhanden; Längen bei Reservierung nennen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** In Falmouth und Fowey ist Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen nicht erlaubt; die Hafenparkplätze sind teils nur tagsüber nutzbar. Setzen Sie auf Campingplätze oder Hofstellplätze.
- **Insider-Tipp für Camper:** In Fowey liegen die großen Parkplätze oberhalb der Stadt; die Straße hinunter zum Hafen ist sehr eng. Gewichts- und Höhengrenzen der King Harry Ferry (und der Bodinnick Ferry, falls Sie sie nutzen) vorher beim Betreiber prüfen; bei Ausfall bleibt der Umweg über Truro. Für die Anreise nach Fowey vermeiden Sie die kleinen Straßen entlang des Fowey Rivers bei Flut.

### Etappe 8: Fowey nach Dartmoor (Princetown und Postbridge) (ca. 90 km)

- **Die Strecke:** Über Lostwithiel und Liskeard auf die A38 Richtung Osten; der Tamar wird auf der Tamar Bridge bei Saltash (Maut nur in Richtung Osten nach Plymouth; Zahlweise und Satz für Wohnmobile vorab beim Betreiber Tamar Crossings prüfen) oder alternativ über die A390 bei Callington und Gunnislake gequert. Weiter über Tavistock auf die B3357 nach Princetown und Postbridge. Auf Dartmoor offene Moorstraßen mit Weidetieren, Viehgitter und Nebel. Etwa 2 Stunden.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Princetown mit dem Dartmoor Visitor Centre und dem Blick auf die Tors, nahe dem Gefängnis von Princetown.
  - Postbridge: mittelalterliche Clapper Bridge über den East Dart.
  - Haytor und Hound Tor: Granitfelsen, die Wanderwege sind kurz und gut erreichbar.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** In Princetown nimmt das Plume of Feathers Inn Camper auf; bei Postbridge liegt Runnage Farm Campsite, bei Tavistock Langstone Manor. Strom und Sanitär klären Sie vorab; manche Plätze sind nur für Zelte oder kleine Fahrzeuge geeignet.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Dartmoor ist die Ausnahme in England, aber nur für Rucksackcamper: Der Supreme Court hat am 21. Mai 2025 entschieden, dass das Backpack-Camping auf bestimmten Dartmoor Commons weiter zulässig ist. Das betrifft nur kleine Zelte auf ausgewiesenen Flächen (ein bis zwei Nächte, keine offenen Feuer). Übernachten in Wohnmobilen und Fahrzeugen ist laut Dartmoor National Park Authority weder dafür noch am Straßenrand oder auf Parkplätzen erlaubt. Nutzen Sie Campingplätze, die Wohnmobile aufnehmen, und planen Sie die Route mit dem Coach Driver and Motorhome Guide der Behörde, da manche Straßen für große Fahrzeuge gesperrt sind. Militärische Übungsgebiete (rote Flaggen) meiden.
- **Insider-Tipp für Camper:** Auf Dartmoor laufen Ponys, Schafe und Rinder frei über die Straße – langsam fahren, nicht füttern. Bei Nebel Scheinwerfer an und Geschwindigkeit stark reduzieren; die Moorstraßen haben keine Leitplanken. Tanken in Tavistock oder Okehampton, nicht auf dem Moor.

## Camping-Praxis & Länder-Knigge

### Wildcamping & Freistehen

- England und Wales haben kein Jedermannsrecht wie Schottland: Wildcampen und Übernachten im Fahrzeug sind ohne Erlaubnis des Grundbesitzers verboten. Parken ist dort erlaubt, wo nichts anderes ausgeschildert ist, Schlafen im Fahrzeug aber auf vielen Parkplätzen in Cornwall und Devon nicht.
- Dartmoor ist die Ausnahme für Rucksackcamper: Nach dem Urteil des Supreme Court vom 21. Mai 2025 bleibt Backpack-Camping mit kleinem Zelt auf bestimmten Commons zulässig. Wohnmobile und Fahrzeuge sind ausdrücklich ausgenommen, Schlafen im Fahrzeug ist auch am Straßenrand und auf Parkplätzen untersagt; Zonen und Auflagen stehen auf der Karte des Dartmoor National Park Authority.
- Küstenparkplätze haben Höhenschranken (häufig um 2 m), Nachtverbote und Wohnmobil-Beschränkungen. Verstöße kosten Bußgelder oder Abschleppen. Gemeinden und Eigentümer wie der National Trust kontrollieren im Sommer verstärkt.
- Legal übernachten Sie auf Campingplätzen, auf Certificated Locations (Clubs Caravan and Motorhome Club und Camping and Caravanning Club), auf Hofstellplätzen über Britstops und auf Pubs mit Camperplätzen. Apps: park4night, Campercontact, Britstops.

### Entsorgung & Versorgung

- Entsorgung heißt in Großbritannien Elsan Point: Toilettenkassette und Grauwasser dort, meist an Campingplätzen, Servicestationen und manchen Autobahnraststätten. Frisch- und Grauwasser nur an ausgewiesenen Stellen.
- Trinkwasser aus der Leitung ist gut, Wasseranschlüsse auf Campingplätzen haben meist Standard-Schlauchadapter; bringen Sie einen kurzen Schlauch mit Hahnenstück mit.
- Gas: Deutsche Tauschflaschen werden nicht getauscht. In Großbritannien sind Calor Gas (Butan und Propan) und Campingaz üblich; Flaschen tauschen Sie mit Pfand bei Händlern, ausländische Flaschen werden nicht angenommen. Gastankflaschen und Gastanks lassen sich an Autogas-Tankstellen (LPG) mit Adapter füllen; die Verfügbarkeit ist in Cornwall begrenzt. Reisen Sie mit vollen Flaschen an.
- Strom auf britischen Campingplätzen wird über blaue CEE-Stecker (16 A) geliefert; ein Adapter für Haushaltssteckdosen (Typ G) ist nur für kleine Geräte nötig. Prüfen Sie, ob Ihr Kabel lang genug ist.

### Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

- Einreise: Großbritannien ist nicht in der EU. Deutsche Staatsbürger brauchen vor der Reise eine elektronische Reisegenehmigung (ETA), die online beantragt wird; sie kostet laut gov.uk 20 Pfund und berechtigt zu Aufenthalten bis zu 6 Monaten. Reisepass ist Pflicht, Grenzkontrolle gibt es bei der Ankunft. Nur über offizielle Seiten beantragen.
- Fahrzeugpapiere: Fahrzeugschein, Führerschein und Versicherungsnachweis mitführen. Ob die Grüne Karte für Ihr Fahrzeug verlangt wird, klären Sie vorab mit Ihrem Versicherer und führen Sie sicherheitshalber einen Versicherungsnachweis mit. Ein Euro-Kennzeichen mit D-Kennung ist üblich; sonst ist ein D-Aufkleber nötig.
- Zoll: Fleisch und Milchprodukte aus der EU dürfen nicht eingeführt werden. Haustiere brauchen ein Tiergesundheitszeugnis (Animal Health Certificate); der EU-Heimtierausweis gilt nicht. Gasflaschen bei der Fähre anmelden.
- Linksverkehr: Der Fahrer sitzt rechts. Fahren Sie in Kreisverkehren im Uhrzeigersinn, geben Sie rechts nach. Stellen Sie Scheinwerfer um (Abblendlicht-Aufkleber), Außenspiegel auf der Beifahrerseite justieren. Auf Single-Track-Lanes mit Passing Places halten Sie links, vorbeifahren lassen, wer näher an der Ausweichstelle steht.
- Tempolimits (mph; Angaben vor der Fahrt auf gov.uk prüfen): Wohnmobile bis 3.050 kg Leergewicht außerorts 60, auf Schnellstraßen und Autobahnen 70; über 3.050 kg 50 beziehungsweise 60 (Schnellstraße) und 70 (Autobahn). Gespanne außerorts 50, auf Schnellstraßen und Autobahn 60. Ortschaften meist 30.
- Maut: Dartford Crossing (bei Anreise über London; Zahlung online bis Mitternacht des Folgetags, sonst droht ein Penalty Charge Notice; Maut meist 6 bis 22 Uhr), M6 Toll (nur bei Anreise über die Midlands; Zahlung innerhalb von 6 Tagen, sonst Zuschläge ab 70 Pfund; bei ausländischem Kennzeichen beim Kundenservice nachfragen), Tamar Bridge bei Saltash (Maut nur Richtung Plymouth) und Porlock Toll Road. Umweltzonen: In Cornwall und Devon gibt es keine Low Emission Zone, in Bristol und London dagegen Zonen.
- Alkohol: Grenze in England 0,8 Promille (Blut) beziehungsweise 35 µg/100 ml Atemluft. Handy am Steuer nur mit Freisprecheinrichtung; Hand-Nutzung wird streng geahndet. Winterreifen sind nicht Pflicht.

## CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

- Weitwinkel-Zusatzspiegel für die Beifahrerseite: Auf Lanes mit Hecken und Mauern sehen Sie damit den linken Fahrbahnrand.
- Scheinwerfer-Abklebefolien oder -Aufkleber für den Linksverkehr – nur nötig, wenn Ihr Scheinwerfer nicht automatisch umschaltet.
- Blaues CEE-Stromkabel mit mindestens 25 m Länge und Adapterstecker, dazu ein kurzer Wasserschlauch mit Hahnenstück, wie ihn britische Plätze verlangen.
- Auffahrkeile und eine kleine Schaufel, falls Sie auf weichem Gras- oder Wiesenboden auf Hofstellplätzen stehen.
- Regenjacke und wasserdichte Schuhe: Der Wind an der Küste drückt Nässe in jede Ritze, und der Küstenweg ist oft rutschig.
- Ausgedruckte Buchungsbestätigungen für Tintagel Castle, St Michael’s Mount und Campingplätze, da Mobilfunk auf Dartmoor und an der Küste lückenhaft sein kann.

_Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen._

## Quellen

- [GOV.UK – Pay the Dartford Crossing charge (Dart Charge)](https://www.gov.uk/pay-dartford-crossing-charge)
- [M6 Toll – Payment notices](https://www.m6toll.co.uk/payment-notice)
- [Tamar Crossings – Tamar Bridge and Torpoint Ferry toll charges](https://www.tamarcrossings.org.uk/tamar-bridge-and-torpoint-ferry-toll-charges/)
- [Dartmoor National Park Authority – Camping](https://www.dartmoor.gov.uk/enjoy-dartmoor/outdoor-activities/camping)
- [Dartmoor National Park Authority – Camping map](https://www.dartmoor.gov.uk/about-us/about-us-maps/camping-map)
- [Countryfile – Supreme Court ruling says wild camping can continue on Dartmoor](https://www.countryfile.com/news/supreme-court-ruling-says-wild-camping-can-continue-on-dartmoor)
- [GOV.UK – Get an electronic travel authorisation (ETA) to visit the UK](https://www.gov.uk/guidance/apply-for-an-electronic-travel-authorisation-eta)
- [The Local – UK to hike price of electronic travel authorisation](https://www.thelocal.de/20260207/uk-to-hike-price-of-electronic-travel-authorisation-for-foreign-travellers)
- [Wikipedia – King Harry Ferry](https://en.wikipedia.org/wiki/King_Harry_Ferry)

## Reiseverlauf Stopp für Stopp

1. **Porlock** (Vereinigtes Königreich)
2. **Lynmouth** (Vereinigtes Königreich)
3. **Bude** (Vereinigtes Königreich)
4. **Tintagel** (Vereinigtes Königreich)
5. **Padstow** (Vereinigtes Königreich)
6. **Newquay** (Vereinigtes Königreich)
7. **St Ives** (Vereinigtes Königreich)
8. **Land’s End** (Sennen, Vereinigtes Königreich): Granitklippen an der Westspitze Englands, mit Leuchttürmen und Seevögeln vor der Küste.
9. **The Lizard** (Vereinigtes Königreich)
10. **Falmouth** (Vereinigtes Königreich)
11. **Fowey** (Vereinigtes Königreich)
12. **Postbridge** (Vereinigtes Königreich)

## Beste Reisezeit

Am angenehmsten sind meist Juni–Juli. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Mai und August–Oktober. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)

## Praktisches für unterwegs

- **Vereinigtes Königreich: Maut auf einigen Straßen, Brücken oder Tunneln.** Linksverkehr. Einige Brücken und Tunnel sind mautpflichtig.
- **Lynmouth → Bude.** Ärmelkanal: Fähre oder Eurotunnel
- **Tintagel → Padstow.** Ärmelkanal: Fähre oder Eurotunnel
- **Padstow → Newquay.** Ärmelkanal: Fähre oder Eurotunnel
- **Newquay → St Ives.** Ärmelkanal: Fähre oder Eurotunnel
- **Land’s End → The Lizard.** Ärmelkanal: Fähre oder Eurotunnel
- **The Lizard → Falmouth.** Ärmelkanal: Fähre oder Eurotunnel
- **Fowey → Postbridge.** Ärmelkanal: Fähre oder Eurotunnel

## Häufige Fragen

**Wie lang ist die Route «Hecken, Klippen und Moorponys – mit dem Camper von Exmoor über Cornwalls Küste bis nach Dartmoor»?**
8-tägiger Roadtrip über etwa 452 km (281 mi) mit 12 Stopps, von Porlock nach Postbridge. Insgesamt etwa 6 h 14 min Fahrzeit.

**Wie viele Tage braucht man für «Hecken, Klippen und Moorponys – mit dem Camper von Exmoor über Cornwalls Küste bis nach Dartmoor»?**
Wir empfehlen 8 Tage: etwa 6 h 14 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

**Wo beginnt und endet «Hecken, Klippen und Moorponys – mit dem Camper von Exmoor über Cornwalls Küste bis nach Dartmoor»?**
Sie beginnt in Porlock und endet in Postbridge.

**Durch welche Länder führt «Hecken, Klippen und Moorponys – mit dem Camper von Exmoor über Cornwalls Küste bis nach Dartmoor»?**
Vereinigtes Königreich.

**Wo kann man entlang «Hecken, Klippen und Moorponys – mit dem Camper von Exmoor über Cornwalls Küste bis nach Dartmoor» campen?**
OpenStreetMap verzeichnet 467 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 20 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Warren Bay Holliday Village, Chelsfield Farm Holiday Park und South Penquite Farm.

**Wann ist die beste Reisezeit für Hecken, Klippen und Moorponys – mit dem Camper von Exmoor über Cornwalls Küste bis nach Dartmoor?**
Am angenehmsten sind meist Juni–Juli. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Mai und August–Oktober. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)
