# Dünen, rote Klippen und Hummerboote – mit dem Camper auf die Îles de la Madeleine

> Von der Fähre in Souris bis zum Sandhaken von Havre-Aubert: eine Inselkette mitten im Golf von St. Lorenz, auf der man Wind, Salz und Sand im Fahrzeug hat…

Source: https://camping-spirit.com/de/guides/rf-182-iles-de-la-madeleine/

**Auf einen Blick:** 4-tägiger Roadtrip über etwa 246 km (153 mi) mit 8 Stopps, von Souris nach Havre-Aubert. Insgesamt etwa 2 h 44 min Fahrzeit. Von der Fähre in Souris bis zum Sandhaken von Havre-Aubert: eine Inselkette mitten im Golf von St. Lorenz, auf der man Wind, Salz und Sand im Fahrzeug hat und Strände fast für sich allein.

| | |
|---|---|
| Entfernung | 246 km (153 mi) |
| Fahrzeit | 2 h 44 min |
| Empfohlene Tage | 4 |
| Stopps | 8 |
| Route | Souris → Havre-Aubert |
| Provinzen | PE, QC |
| Aktualisiert | 1. September 2026 |

*Von der Fähre in Souris bis zum Sandhaken von Havre-Aubert: eine Inselkette mitten im Golf von St. Lorenz, auf der man Wind, Salz und Sand im Fahrzeug hat und Strände fast für sich allein.*

## Der Spirit der Route

Die Îles de la Madeleine liegen mitten im Golf von St. Lorenz, näher an Prince Edward Island als an Québec, und fühlen sich doch an wie eine eigene Welt. Die Überfahrt von Souris dauert gut fünf Stunden, und wer an Deck steht, sieht erst Möwen, dann Wasser, dann rote Klippen. Die Inseln hängen an schmalen Sandstreifen und Dünen zusammen, die Straße 199 läuft auf Dämmen zwischen Lagune und offenem Meer, links brandet der Golf, rechts liegt das stille Wasser der Lagune. Die Häuser sind bunt gestrichen, auf den Feldern stehen Windräder, an den Häfen warten Hummerboote. Abends riecht das Fahrzeug nach Salz, Fisch und Rauch aus den Räuchereien, und der Wind rüttelt am Hochdach. Die Inseln sind klein, die Wege kurz, die Entfernungen gering; die Strecke belohnt Gelassenheit, Fahrradfahren und lange Strandspaziergänge, verlangt aber Planung: Fährreservierung, Windprognose und wenige Stellplätze.

## Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

### Etappe 1: Souris (Prince Edward Island) nach Cap-aux-Meules (ca. 190 km)

- **Die Strecke:** Nach der Anreise über Charlottetown auf der Rte 2 nach Osten bis Souris: Dort legt die Fähre der CTMA nach Cap-aux-Meules ab, Überfahrt gut fünf Stunden. Fahrzeuge müssen vorab reserviert werden, im Sommer sind Termine knapp; Länge und Höhe bei der Buchung angeben und Zuschläge für große Wohnmobile einkalkulieren. An Bord gibt es Aufenthaltsräume, Verpflegung und je nach Schiff Kabinen; Fahrplan und Saison vor der Reise prüfen, der Betrieb ist nicht ganzjährig täglich. In Cap-aux-Meules gibt es Tankstellen, Supermarkt, Entsorgung und Geldautomaten.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Überfahrt Souris – Cap-aux-Meules: Die Fähre fährt durch den Northumberland Strait in den Golf; bei klarer Sicht sieht man die roten Klippen der Inseln lange vor der Ankunft. Seekrankheit bei Wind möglich, Medikamente vorab einplanen.
  - Cap-aux-Meules: Hauptort und Fährhafen auf der gleichnamigen Insel; Aussichtspunkt „Butte du Vent“ über dem Hafen und kleine Läden, Cafés und Fischverkauf. Öffnungszeiten saisonal.
  - Erste Strandspaziergänge an der Ostküste von Cap-aux-Meules: Rote Sandsteinfelsen und Meer in Sichtweite; Wege nur nutzen, wo ausgeschildert, Klippenkanten meiden.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Auf den Inseln gibt es mehrere private Campingplätze, unter anderem das Camping Plage de l’Est in Havre-aux-Maisons am Strand; weitere Plätze auf Grosse-Île, Havre-Aubert, Fatima und Étang-du-Nord. Namen, Öffnungszeiten und Ausstattung bei Tourisme Îles de la Madeleine prüfen; im Juli und August früh reservieren, nach Mitte September schließen viele Plätze. Anschlüsse und Platzgrößen variieren, Fahrzeuglänge bei der Buchung angeben.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Camping außerhalb ausgewiesener Plätze ist auf den Inseln nicht erlaubt: Strände und Dünen sind geschützt, Übernachten im Fahrzeug an Stränden, Häfen und Parkplätzen ist verboten und wird geahndet. Es gibt kein legales Freistehen für Camper; Dünen nie betreten, weil sie die Inseln zusammenhalten.
- **Insider-Tipp für Camper:** Frischwasser, Gas und Lebensmittel in Cap-aux-Meules einkaufen: Preise auf den Inseln liegen wegen der Fährtransporte oft höher als auf dem Festland, deshalb Vorräte vorher aufstocken. Fährtickets rechtzeitig buchen und eine Rückfahrt gleich mit reservieren, sonst bleibt man hängen. Vor der Überfahrt Gasflaschen und Propan-Zulassung prüfen: Beim Verladen gelten Sicherheitsregeln der Reederei.

### Etappe 2: Cap-aux-Meules nach Grande-Entrée (ca. 45 km)

- **Die Strecke:** Von Cap-aux-Meules auf der Rte 199 nach Nordosten über Havre-aux-Maisons, dann über den Damm nach Grosse-Île und weiter bis Grande-Entrée. Die Straße führt auf Dämmen zwischen Lagune und Golf, flach, meist Tempo 70 bis 90, in den Orten 50. Reine Fahrzeit rund eine Stunde, mit Stopps ein halber Tag. Der Wind kann auf den Dämmen sehr stark sein, hohe Fahrzeuge vorsichtig fahren; Tankstellen gibt es nur in Cap-aux-Meules und wenigen Dörfern.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Dünenlandschaft an der Ostküste: Lange, helle Sandstrände mit Dünen, Strandhafer und Seevögeln, besonders ruhig am Morgen. Nur auf ausgewiesenen Wegen gehen, Dünenvegetation nicht betreten.
  - Havre-aux-Maisons: Farbige Häuser, Strände und Läden mit regionalen Produkten wie Räucherfisch, Käse und Bier; Öffnungszeiten saisonal, Parkplätze für große Fahrzeuge prüfen.
  - Grande-Entrée: Fischerhafen im Norden mit Hummerbooten und Lagunenblick; der Hafen ist Arbeitsplatz, Fahrzeuge nur auf ausgeschilderten Parkplätzen abstellen und Hafenanlagen nicht blockieren.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Nahe Havre-aux-Maisons liegt das Camping Plage de l’Est direkt am Strand mit Blick auf Dünen und Golf; Ausstattung, Anschlüsse und Fahrzeuglängen vorab erfragen und im Sommer reservieren. Weitere private Plätze auf Grosse-Île und in der Nähe von Havre-aux-Maisons, Namen bei Tourisme Îles de la Madeleine prüfen. Nach Mitte September viele geschlossen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Kein legales Freistehen auf den Inseln: Dünen, Strände und Häfen sind geschützt oder in Gemeindehand, Übernachten im Fahrzeug außerhalb von Plätzen ist verboten. Gemeinden und Polizei kontrollieren; bei Kontrolle kooperativ bleiben.
- **Insider-Tipp für Camper:** Windvorhersage ansehen und bei Sturm nicht auf den Dämmen fahren; hohe Wohnmobile reagieren auf Seitenwind empfindlich. Fahrrad ist auf den Inseln ideal: Strecken sind kurz und flach, aber Gegenwind kann anstrengend sein. Wer Fahrräder mitbringt, braucht einen sicheren Träger und Schloss.

### Etappe 3: Grande-Entrée nach Havre-Aubert (ca. 70 km)

- **Die Strecke:** Zurück auf der Rte 199 nach Südwesten über Havre-aux-Maisons, Cap-aux-Meules, Fatima und Bassin bis Havre-Aubert. Flach, Tempo 70 bis 90, in den Orten 50; zwischen den Orten wechseln sich Lagune, Dünen und Felder ab. Reine Fahrzeit rund anderthalb Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag. Zwischen Cap-aux-Meules und Havre-Aubert kommen Aussichtspunkte und mehrere Strandzufahrten, die teils schmal sind.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Dune du Sud bei Havre-aux-Maisons: Langer Sandstrand mit roten Klippen im Hintergrund und Möwenkolonien; Aussichtspunkte und Wege ausgeschildert, Dünen nicht betreten.
  - Havre-Aubert, La Grave: Historisches Hafenviertel mit Holzhäusern, Läden, Restaurants und dem Museum zum Seefahrer- und Fischerleben; zu Fuß erkunden, Öffnungszeiten saisonal. Die Parkplätze sind knapp, für große Fahrzeuge früh am Tag kommen.
  - Sandy Hook Beach (Plage de la Grave) bei Havre-Aubert: breiter Strand, der bei Wind „singenden Sand“ bietet; Sandburgenfestival im Spätsommer, Termin vor Ort prüfen. Strandnutzung nur, wo erlaubt.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Auf Havre-Aubert, Bassin, Fatima und in der Umgebung gibt es mehrere private Plätze, teils mit Strom und Wasser, teils einfach; Namen, Öffnungszeiten und Ausstattung bei Tourisme Îles de la Madeleine prüfen und im Sommer rechtzeitig reservieren. Wer mit einem größeren Fahrzeug anreist, klärt Platzgröße und Zufahrt vorab. Nach Mitte September viele Plätze geschlossen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Kein legales Freistehen auf den Inseln; Strände, Dünen und Häfen sind geschützt, Übernachten im Fahrzeug außerhalb von Plätzen ist verboten. Strandparkplätze nur tagsüber nutzen und Fahrzeuge nachts auf einem Platz abstellen.
- **Insider-Tipp für Camper:** Ein Ausflug zur Île d’Entrée per Boot ab Cap-aux-Meules lohnt sich bei ruhigem Wetter; Fahrplan und Saison vor Ort erfragen, das Wohnmobil bleibt auf der Hauptinsel. Wind und Seegang bestimmen Termine; Ersatztag einplanen und Fährreservierung nach Souris nicht zu knapp legen.

### Etappe 4: Havre-Aubert nach Cap-aux-Meules (Rückfahrt Souris) (ca. 30 km)

- **Die Strecke:** Von Havre-Aubert auf der Rte 199 nach Norden bis Cap-aux-Meules zum Fährhafen, rund 30 Kilometer. Flach, Tempo 70 bis 90, in den Orten 50; Reine Fahrzeit rund 40 Minuten. Zur Fähre mit ausreichend Puffer fahren, die Verladung beginnt lange vor der Abfahrt und die Reederei verlangt Ankunft zu festgelegten Zeiten; Ticket und Fahrzeugdaten bereithalten.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Letzte Strandspaziergänge: Morgenlicht an den roten Klippen und Dünen entlang der Küste; Zeit für Fotos, Ruhe und Abschied von den Inseln. Klippenkanten meiden.
  - Einkauf regionaler Produkte vor der Abreise: Räucherfisch, Käse, Bier und Kunsthandwerk in Läden und Räuchereien; Öffnungszeiten saisonal prüfen und Vorräte kühlen.
  - Fährfahrt zurück nach Souris: Gut fünf Stunden Überfahrt, bei klarer Sicht Sonnenuntergang über dem Golf; warme Kleidung an Deck.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Für die letzte Nacht vor der Rückfahrt bietet sich ein Platz in der Nähe von Cap-aux-Meules an, damit die Anfahrt zur Fähre kurz bleibt; Namen und Ausstattung bei Tourisme Îles de la Madeleine prüfen und reservieren. Nach der Ankunft in Souris gibt es auf Prince Edward Island Provincial Parks und private Plätze; Prinz-Edward-Island-Routen sind nicht Teil dieses Führers.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Kein legales Freistehen auf den Inseln; vor der Fähre auf dem Hafenparkplatz zu übernachten ist nur nach ausdrücklicher Erlaubnis der Reederei oder des Hafens möglich, im Zweifel auf einem Platz bleiben.
- **Insider-Tipp für Camper:** Fährreservierung für die Rückfahrt schon bei der Hinfahrt buchen und Check-in-Zeit der Reederei beachten. Vor dem Verladen Tanks prüfen und Gasventile schließen, wie es die Reederei vorschreibt. Bei starkem Wind kann der Fährbetrieb ausfallen; Puffer im Reiseplan für Rückreise und Mietrückgabe einplanen.

## Camping-Praxis & Länder-Knigge

### Wildcamping & Freistehen

- Freistehen ist auf den Îles de la Madeleine nicht erlaubt: Strände, Dünen und Lagunen sind geschützt, Übernachten im Fahrzeug an Stränden, Häfen, Straßen und Parkplätzen wird geahndet. Es gibt kein legales Naturcamping für Wohnmobile; Plätze ausschließlich über Campingplätze buchen.
- Dünen sind das Rückgrat der Inseln: Strandhafer hält den Sand zusammen, Betreten außerhalb der Wege zerstört die Vegetation und kann zu Bußgeldern führen. Auf Holzstegen und markierten Wegen bleiben, Müll nicht liegen lassen.
- Lagerfeuer nur in den Feuerringen der Campingplätze und nur, wenn kein Feuerverbot gilt; Wind trägt Funken weit, Dünen und Strandhafer brennen leicht. Aktuelle Lage bei SOPFEU bzw. bei der Platzleitung prüfen.
- Apps und Seiten: iOverlander, Campendium, Park4Night und Tourisme Îles de la Madeleine für aktuelle Plätze; die CTMA für Fährreservierungen. Ein Offline-Kartenpaket lohnt sich, weil Mobilfunk teils lückenhaft ist.
- Wildtiere: Seehunde und Kegelrobben liegen an Strand und Felsen, Abstand halten und Tiere nicht berühren; Seevögel nisten an den Klippen, Klippenkanten und Nistplätze meiden. Füchse und Seevögel nicht füttern.
- Hunde sind an vielen Stränden und in Schutzgebieten nur angeleint oder gar nicht erlaubt; Beschilderung beachten und Hundekot einsammeln.
- Wetter und Wind: Nebel, Wind und schnell wechselndes Wetter sind normal; Sturmwarnungen der Reederei und Wetterdienste ernst nehmen. Bei starkem Wind keine Fahrt auf den Dämmen mit hohen Fahrzeugen.
- Bei Kontrollen freundlich bleiben, den Platz verlassen und sich nicht auf Diskussionen über Auslegung einlassen.

### Entsorgung & Versorgung

- Dump Stations gibt es auf einzelnen Campingplätzen und in Cap-aux-Meules; Standorte bei Tourisme Îles de la Madeleine bzw. bei der Platzleitung erfragen. Entsorgung vor der Rückfahrt einplanen.
- Trinkwasser aus dem Leitungsnetz ist auf den Inseln in der Regel trinkbar; Plätze ohne Wasseranschluss erfordern Kanister. Wasser sparsam nutzen, weil die Inseln begrenzte Grundwasserressourcen haben.
- Grauwasser nie auf den Boden, in Dünen oder Lagunen ablassen; Chemietoiletten nur an Dump Stations leeren.
- Propan in Tankstellen und bei Händlern in Cap-aux-Meules; europäische Gasflaschen brauchen einen Adapter und werden meist nicht befüllt. Gasfüllstand vor der Überfahrt prüfen, die Reederei hat Sicherheitsregeln für Gasflaschen.
- Treibstoff: Tankstellen gibt es in Cap-aux-Meules und einigen Dörfern; Preise liegen meist höher als auf dem Festland. Vor der Überfahrt vollständig tanken lohnt sich nicht automatisch, Preise vergleichen.
- Einkaufen: Supermärkte in Cap-aux-Meules und Havre-aux-Maisons, kleine Läden in den Dörfern; regionale Produkte wie Räucherfisch, Hummer in der Saison, Käse und Bier in Läden und Räuchereien. Öffnungszeiten saisonal.
- Strom: Plätze mit Anschluss bieten 15, 30 oder 50 A bei 120 V; Mietmobile haben in der Regel das passende Kabel. Auf Plätzen ohne Anschluss mit der Bordbatterie planen.
- Wäsche und Müll: Waschsalons in Cap-aux-Meules; Müll auf Plätzen in Behältern entsorgen, Mülltrennung auf den Inseln beachten.

### Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

- Tempolimits in km/h: Rte 199 meist 70 bis 90, in Ortschaften 50, vor Schulen 30. Maximale Fahrzeughöhe in Québec 4,15 m; Brücken und Unterführungen sind ausgeschildert. Bei Seitenwind auf den Dämmen langsamer fahren.
- Fähre: Die CTMA verbindet Souris (Prince Edward Island) mit Cap-aux-Meules; Fahrzeuge müssen vorab reserviert werden, Länge und Höhe sind anzugeben, Preise richten sich nach Fahrzeuggröße. Fahrplan, Saison, Check-in-Zeiten und Gaspflichten vor der Buchung auf ctma.ca prüfen.
- Parks und Eintritte: Auf den Inseln gibt es keinen Sépaq-Nationalpark; Naturschutzgebiete und Strände haben eigene Regeln, teils mit Eintritt oder Parkgebühr. Beschilderung beachten.
- Maße und Längen: Private Plätze auf den Inseln sind teils klein, Zufahrten schmal; Fahrzeuglänge und Höhe bei der Buchung angeben. Große Wohnmobile sind auf kleinen Straßen und Parkplätzen eingeschränkt.
- Reservierung: Fähre und Plätze mit mehreren Monaten Vorlauf, besonders im Juli und August; private Plätze telefonisch oder online. Saisonende meist Mitte September bis Mitte Oktober, Fährbetrieb saisonal.
- Wetter und Saison: Sommer mild, Wind und Nebel häufig; Herbst mit Stürmen möglich. Hochsaison Juli und August, Nebensaison ruhiger, aber viele Betriebe schließen nach Mitte September.
- Verkehrsrecht: Rechtsabbiegen bei Rot ist in Québec nach vollständigem Halt erlaubt, außer in Montréal und wo ein Schild es verbietet. Schilder sind auf Französisch, „ARRÊT“ heißt Stopp. Handy am Steuer nur freihändig, offene Alkoholbehälter im Fahrzeug verboten, Gurt- und Kindersitzpflicht auch im Wohnmobil. Deutscher Führerschein genügt für Touristen.
- Einreise: Wer nach Kanada fliegt, braucht als Deutscher eine eTA (elektronische Reisegenehmigung); Bedingungen vorab auf der Seite der kanadischen Einwanderungsbehörde prüfen. Mietmobil, Versicherung und Fährbedingungen für das Fahrzeug vorab klären.
- Notfall: 911; Mobilfunk ist auf den Inseln meist verfügbar, aber lückenhaft. Bei Wind und Seegang Fährausfälle einplanen, Wasser und Vorräte für ein bis zwei Extra-Tage im Fahrzeug haben.

## CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

- Winddichte Jacke, Mütze und warme Schichten: Auf den Inseln weht fast immer Wind, an Deck der Fähre ist es kühl.
- Sandbleche oder Unterlegbretter und Auffahrkeile für weichen Untergrund und schräge Plätze am Strand.
- Fahrräder mit Schloss und Träger: Strecken sind kurz und flach, Strände und Dörfer lassen sich so ohne Fahrzeug erreichen.
- Fernglas und Kamera mit Tele für Seehunde, Seevögel und Hummerboote.
- Wasserkanister (20 l) und Frischwasserschlauch in Trinkwasserqualität, dazu Vorräte für ein bis zwei Extra-Tage bei Fährausfall.
- Fährunterlagen, Reservierungen und Fahrzeugpapiere ausgedruckt, dazu Medikamente gegen Seekrankheit für die rund fünfstündige Überfahrt.

_Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen._

## Reiseverlauf Stopp für Stopp

1. **Souris** (PE)
2. **Cap-aux-Meules** (QC)
3. **Havre-aux-Maisons** (QC)
4. **Grosse-Île** (QC)
5. **Grande-Entrée** (QC)
6. **Étang-du-Nord** (QC)
7. **Fatima** (QC)
8. **Havre-Aubert** (QC)

## Beste Reisezeit

Am angenehmsten sind meist Juni–September. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Mai. Kalt und kurze Tage: November–März. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)

## Häufige Fragen

**Wie lang ist die Route «Dünen, rote Klippen und Hummerboote – mit dem Camper auf die Îles de la Madeleine»?**
4-tägiger Roadtrip über etwa 246 km (153 mi) mit 8 Stopps, von Souris nach Havre-Aubert. Insgesamt etwa 2 h 44 min Fahrzeit.

**Wie viele Tage braucht man für «Dünen, rote Klippen und Hummerboote – mit dem Camper auf die Îles de la Madeleine»?**
Wir empfehlen 4 Tage: etwa 2 h 44 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

**Wo beginnt und endet «Dünen, rote Klippen und Hummerboote – mit dem Camper auf die Îles de la Madeleine»?**
Sie beginnt in Souris und endet in Havre-Aubert.

**Durch welche Provinzen führt «Dünen, rote Klippen und Hummerboote – mit dem Camper auf die Îles de la Madeleine»?**
Prince Edward Island und Quebec.

**Wann ist die beste Reisezeit für Dünen, rote Klippen und Hummerboote – mit dem Camper auf die Îles de la Madeleine?**
Am angenehmsten sind meist Juni–September. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Mai. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)
