# Dünen, Bergwerke und ligurische Gassen – mit dem Camper von Cagliari durch Sulcis und Iglesiente zur Costa Verde

> Rund 310 km durch den Südwesten Sardiniens: von Cagliari über die Küste von Chia nach Porto Pino, auf die Insel Sant’Antioco und per Fähre nach Carloforte…

Source: https://camping-spirit.com/de/guides/rf-174-sulcis-costa-verde/

**Auf einen Blick:** 7-tägiger Roadtrip über etwa 221 km (138 mi) mit 13 Stopps, von Cagliari nach Arbus. Insgesamt etwa 3 h 04 min Fahrzeit. Rund 310 km durch den Südwesten Sardiniens: von Cagliari über die Küste von Chia nach Porto Pino, auf die Insel Sant’Antioco und per Fähre nach Carloforte, dann durch das Bergbaurevier des Iglesiente nach Buggerru und zu den Dünen von Piscinas an der Costa Verde.

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| Entfernung | 221 km (138 mi) |
| Fahrzeit | 3 h 04 min |
| Empfohlene Tage | 7 |
| Stopps | 13 |
| Route | Cagliari → Arbus |
| Länder | Italien |
| Aktualisiert | 1. September 2026 |

*Rund 310 km durch den Südwesten Sardiniens: von Cagliari über die Küste von Chia nach Porto Pino, auf die Insel Sant’Antioco und per Fähre nach Carloforte, dann durch das Bergbaurevier des Iglesiente nach Buggerru und zu den Dünen von Piscinas an der Costa Verde.*

## Der Spirit der Route

Der Südwesten Sardiniens ist der wildeste Teil der Insel. Hinter Cagliari folgt die Küstenstraße weißen Sandbuchten und Pinienhainen, dann beginnt das Sulcis mit Salinen, Flamingos und der Insel Sant’Antioco, deren Damm schon die Phönizier nutzten. Carloforte auf San Pietro spricht Ligurisch, die Gassen riechen nach Thunfisch und Basilikum. Im Iglesiente stehen verlassene Bergwerke wie Burgen über dem Meer: Nebida, Masua, der Felsturm Pan di Zucchero. Weiter nördlich, an der Costa Verde, erheben sich die Dünen von Piscinas bis zu 60 Meter hoch, mit Wacholder und Hirschen im Hinterland. Aus dem Wohnmobil hören Sie hier nachts nur Wind und Brandung. Die Gegend ist dünn besiedelt, die Straßen sind kurvig, und genau das macht sie so still.

## Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

### Etappe 1: Cagliari nach Porto Pino (ca. 80 km)

- **Die Strecke:** Von Cagliari auf der SS195 (Strada Sulcitana) an der Küste entlang über Pula, Chia und Teulada bis Sant’Anna Arresi und Porto Pino. Die Straße ist gut ausgebaut, aber kurvig, mit Küstenpanorama; rund 1,5 bis 2 Stunden. Der Verkehr ist in der Saison dicht, die Stichstraßen zu den Stränden sind schmal. Am Capo Teulada liegt ein Militärgebiet, Zufahrten können zeitweise gesperrt sein.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Nora bei Pula, eine phönizisch-römische Stadt auf einer Landzunge mit Theater, Mosaiken und Thermen.
  - Chia mit dem Strand Su Giudeu und der Düne von Campana sowie dem Torre di Chia.
  - Dune di Porto Pino: Dünen am Meer, Teile liegen im Militärgebiet und sind nur außerhalb von Übungszeiten zugänglich.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Entlang der Küste bei Chia und Porto Pino liegen Campingplätze und Aree di sosta, darunter die Area camper comunale Porto Pino und Agricamping Il Ruscello bei Sant’Anna Arresi laut Kartendaten; Strom, Sanitär und Entsorgung sind nicht überall vorhanden. Saison meist Frühjahr bis Herbst; vorab anrufen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Entlang der Küste von Chia und Porto Pino sind Übernachtungen auf Strand- und Küstenparkplätzen im Sommer verboten und werden kontrolliert; in den Dünengebieten gelten Schutzbestimmungen. Das Militärgebiet bei Capo Teulada darf nicht betreten werden.
- **Insider-Tipp für Camper:** Informieren Sie sich vor der Anfahrt zu den Dünen von Porto Pino über Sperrzeiten wegen Militärübungen; die Gemeinde und das Militär veröffentlichen die Zeiten. Tanken und einkaufen können Sie in Pula oder Teulada, danach wird das Angebot dünn. Die Strände von Chia sind im Sommer überfüllt, kommen Sie früh.

### Etappe 2: Porto Pino nach Sant’Antioco (ca. 50 km)

- **Die Strecke:** Von Porto Pino auf der SS195 und der Landstraße über Giba und Sant’Anna Arresi nach Westen, dann über den Damm auf die Insel Sant’Antioco. Die Straße ist größtenteils gut ausgebaut, mit Salinen und Lagunen; rund 1 Stunde. Auf der Insel sind die Straßen schmal, aber asphaltiert.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Sant’Antioco, die zweitgrößte Insel Sardiniens, mit der Basilica di Sant’Antioco, den Katakomben und dem Tophet, einer phönizischen Kultstätte.
  - Salinen und Lagunen im Sulcis mit Flamingos, besonders im Winter und Frühjahr.
  - Calasetta, ein Hafenort mit ligurischer Prägung, im Norden der Insel.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Auf Sant’Antioco und bei Calasetta gibt es Campingplätze, darunter der in Kartendaten verzeichnete Camping Le Saline (Betrieb vorab klären), mit Strom, Sanitär und Entsorgung; Saison meist Frühjahr bis Herbst. Hochsaison (Juli und August) vorab reservieren.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Auf Sant’Antioco sind Übernachtungen auf Strand- und Hafenparkplätzen im Sommer verboten oder werden kontrolliert; in den Lagunenschutzgebieten ist Camping nicht erlaubt.
- **Insider-Tipp für Camper:** Die Katakomben und das Tophet in Sant’Antioco sind besuchbar; Öffnungszeiten und Tickets vorab prüfen. Byssus, feines Meerseidenweben, ist eine lokale Handwerkstradition. Kaufen Sie Vorräte in Sant’Antioco, bevor Sie die Fähre nach Carloforte nehmen.

### Etappe 3: Sant’Antioco nach Carloforte (San Pietro) (ca. 25 km)

- **Die Strecke:** Von Sant’Antioco über die Inselstraße nach Calasetta, dann mit der Fähre (rund 30 Minuten) nach Carloforte auf der Insel San Pietro. Die Straße ist gut ausgebaut; die Fähre nimmt Fahrzeuge mit. In der Saison bilden sich lange Warteschlangen, Abfahrtszeiten und Fahrzeugtarife vorab beim Betreiber prüfen, Reservierung ratsam.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Carloforte mit der ligurischen Altstadt, die von Tabarka-Auswanderern im 18. Jahrhundert gegründet wurde, und dem Dialekt Tabarchino.
  - Thunfischfang (Mattanza) als historische Tradition; im Frühjahr findet das Festival Girotonno statt.
  - Küstenstraße um San Pietro mit Aussichtspunkten, den Felsen Le Colonne und Strände wie La Caletta.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Auf San Pietro gibt es nur wenige Plätze für Wohnmobile; Standorte und Konditionen in den Apps prüfen und anrufen. Viele Reisende lassen das Wohnmobil auf Sant’Antioco oder Calasetta und fahren als Fußgänger mit der Fähre.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Auf San Pietro sind Übernachtungen auf öffentlichen Parkplätzen im Wohnmobil verboten oder stark eingeschränkt; der Ort kontrolliert in der Saison.
- **Insider-Tipp für Camper:** Überlegen Sie, das Wohnmobil auf dem Festland zu lassen: Die Gassen von Carloforte sind eng, Parkplätze begrenzt. Es gibt auch eine Fährverbindung zwischen Portovesme und Carloforte (rund 30 bis 40 Minuten); Fahrpläne vorab prüfen. Probieren Sie Thunfisch und Cascà (ligurisch-sardischer Couscous) in den Trattorien.

### Etappe 4: Carloforte nach Iglesias (ca. 40 km)

- **Die Strecke:** Von Carloforte mit der Fähre nach Portovesme, dann über Portoscuso und Gonnesa auf der SS126 nach Iglesias. Die Straße ist breit und gut ausgebaut, aber mit Industrieanlagen und Lkw-Verkehr; rund 1 Stunde. Die Fähre bildet in der Saison den Engpass.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Portoscuso mit dem Torre Spagnola und der Tonnara, einer ehemaligen Thunfischfabrik.
  - Iglesias mit dem Dom, der Kirche Santa Chiara, den Resten der Stadtmauer und dem Mineralienmuseum.
  - Aussichtspunkte über der Küste des Iglesiente, besonders bei Sonnenuntergang.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Rund um Iglesias und Gonnesa gibt es Campingplätze und Aree di sosta, darunter laut Kartendaten Camper Area Parco Monte Atzei; Strom und Entsorgung sind nicht überall vorhanden. Saison meist Frühjahr bis Herbst; vorab anrufen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** In Iglesias ist Übernachten im Wohnmobil auf öffentlichen Parkplätzen in der Altstadt eingeschränkt; an der Küste bei Gonnesa und Fontanamare gelten im Sommer Verbote.
- **Insider-Tipp für Camper:** Iglesias ist ein guter Ort für Einkäufe und Entsorgung vor der Küstenstrecke. Das Iglesiente ist Teil des UNESCO-Geoparks Sardinien (Geopark Storico Minerario); viele Bergwerksbesuche sind nur mit Führung möglich. Prüfen Sie Öffnungszeiten und Anmeldung vorab.

### Etappe 5: Iglesias nach Buggerru (ca. 45 km)

- **Die Strecke:** Von Iglesias auf der SP83 über Nebida und Masua an der Küste entlang nach Buggerru. Die Straße ist schmal, kurvig, mit Steigungen und Aussichtspunkten an den Felsen; rund 1,5 Stunden. Für große Wohnmobile und Gespanne ist sie anspruchsvoll, Gegenverkehr ist knapp.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Nebida mit dem Belvedere und der Laveria Lamarmora, einer Bergwerksanlage auf der Klippe über dem Meer.
  - Masua mit dem Felsturm Pan di Zucchero (Zuckerhut) vor der Küste und dem Stollen Porto Flavia, der Erz direkt auf Schiffe lud; Besuch nur mit Führung.
  - Buggerru mit dem Bergbaumuseum, der Galleria Henry und dem Hafen.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Bei Buggerru gibt es Campingplätze und Stellplätze, darunter laut Kartendaten die Sosta Camper Buggerru und die Area Camper San Nicolò, sowie Camping Ortus de Mari bei Portixeddu; Strom, Sanitär und Entsorgung sind nicht überall vorhanden. Saison meist Frühjahr bis Herbst.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Entlang der Küstenstraße und an den Stränden von Masua und Buggerru sind Übernachtungen im Wohnmobil auf Aussichtsparkplätzen im Sommer verboten oder werden kontrolliert; das Gebiet ist teils Schutzgebiet.
- **Insider-Tipp für Camper:** Die SP83 hat enge Kurven und teils Steinschlag; fahren Sie langsam. Porto Flavia ist nur mit Führung und Voranmeldung besuchbar; der Zugang erfolgt über einen Stollen. Der Wind an der Küste ist kräftig; sichern Sie Markise und Vorzelt.

### Etappe 6: Buggerru nach Piscinas (ca. 35 km)

- **Die Strecke:** Von Buggerru über Portixeddu und Ingurtosu zur Küste bei Piscinas; der letzte Abschnitt führt über eine unbefestigte Schotterpiste (rund 8 km) vom Bergbauort Ingurtosu zum Strand. Die Piste ist für Pkw machbar, für große Wohnmobile und Gespanne nicht geeignet; rund 1 bis 1,5 Stunden. Zustand und Zugang vorab bei Gemeinde und Park erfragen.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Dune di Piscinas, eine der höchsten Dünenlandschaften Europas mit Dünen von rund 60 Metern Höhe, im Gebiet der Costa Verde.
  - Ingurtosu mit dem verlassenen Bergwerksdorf und dem Palazzo della Direzione.
  - Strand von Portixeddu an der Küstenstraße, mit Blick auf die Berge des Iglesiente.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Bei Piscinas gibt es keine Campingplätze für große Wohnmobile; Übernachtungen sind in Agriturismi oder Campingplätzen bei Buggerru und Portixeddu möglich, teils mit Zufahrt über schmale Straßen. Vorab anrufen und Fahrzeuglänge angeben.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Im Dünengebiet von Piscinas und Costa Verde ist Camping außerhalb von Plätzen verboten; das Gebiet ist Schutzgebiet, Feuer sind verboten, und die Parkplätze werden kontrolliert.
- **Insider-Tipp für Camper:** Die Zufahrt nach Piscinas ist unbefestigt; fahren Sie mit einem kleineren Fahrzeug oder gehen Sie zu Fuß ab Ingurtosu, wenn Ihr Wohnmobil zu groß ist. Nehmen Sie ausreichend Wasser mit, die Dünen haben keinen Schatten. Auf den Dünen ist das Fahren und Camping verboten, bleiben Sie auf den Wegen.

### Etappe 7: Piscinas nach Arbus (Montevecchio) (ca. 35 km)

- **Die Strecke:** Von Piscinas zurück über Ingurtosu und das Bergbaurevier von Montevecchio nach Arbus, auf Provinzstraßen durch Hügel mit Macchia und Korkeichen. Die Straßen sind kurvig, teils schmal; rund 1 Stunde. Zustand vorab erfragen.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Montevecchio, eine der größten Bergbauanlagen Sardiniens, mit Verwaltungsgebäuden und Schächten, teils zugänglich im Rahmen von Führungen.
  - Arbus mit der Altstadt und den Messerschmieden, bekannt für die Messer Arburesa.
  - Wanderwege im Hinterland der Costa Verde mit Blick auf Macchia und Küste.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** In Arbus und Umgebung gibt es Agriturismi und kleine Plätze; Standorte in den Apps prüfen und anrufen. Plätze mit Strom, Sanitär und Entsorgung sind selten.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Im Hinterland ist Freistehen außerhalb der Plätze nicht vorgesehen; in der Waldbrandsaison (meist Juni bis Oktober) gelten verschärfte Feuerverbote. Ruhige Parkplätze am Ortsrand werden teils geduldet, fragen Sie vorab.
- **Insider-Tipp für Camper:** Montevecchio ist Teil des Geoparks Sardinien; Führungen finden zu festen Zeiten statt, vorab prüfen. Arbus ist bekannt für Messer; kaufen Sie bei einem Messerschmied vor Ort. Von Arbus aus erreichen Sie die SS131 und die Weiterfahrt nach Oristano oder Cagliari.

## Camping-Praxis & Länder-Knigge

### Wildcamping & Freistehen

- Italienisches Recht unterscheidet Parken („sosta“) vom Campen („campeggio“): Wo Parken erlaubt ist, darf ein Wohnmobil stehen und auch übernachten, sofern es nur auf den Rädern steht. Markise, Tisch, Stühle, Stützen und abgelassenes Grauwasser sind verboten.
- In Sardinien ist freies Campen außerhalb von Plätzen nach regionalen und kommunalen Vorschriften weitgehend verboten; im Sulcis und Iglesiente verbieten viele Gemeinden das Übernachten auf Strand- und Küstenparkplätzen in der Saison. Bußgelder und Abschleppen sind möglich.
- In Schutzgebieten (Dünen von Piscinas und Porto Pino, Lagunen, Costa Verde) gelten eigene Regeln: Fahrzeuge nur auf ausgewiesenen Flächen, kein Feuer, kein Mitnehmen von Sand, Steinen oder Pflanzen; im Militärgebiet bei Teulada Betreten verboten. In der Waldbrandsaison (meist Juni bis Oktober) gelten verschärfte Feuerverbote.
- Hilfreiche Apps: park4night, Campercontact und CamperOnline. Aree di sosta im Südwesten sind saisonal, vorab anrufen.

### Entsorgung & Versorgung

- Ver- und Entsorgung heißt „camper service“ oder „carico e scarico“. Im Südwesten gibt es Stationen vor allem auf Campingplätzen und Aree attrezzate; an der Costa Verde sind sie selten.
- Grauwasser und Kassette nur an Entsorgungsstationen leeren; wildes Ablassen führt zu Verboten und Strafen.
- Trinkwasser aus Leitungen ist meist trinkbar, auf „acqua potabile“ achten; im Sommer kann es Wassereinschränkungen geben, Tank vor den Küstenetappen füllen.
- Gas: Deutsche Tauschflaschen werden in Italien nicht getauscht. Tankflaschen und Gastanks füllen Sie an GPL-Tankstellen mit dem italienischen Adapter; mit zwei vollen Flaschen anreisen.

### Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

- Tempolimits: Wohnmobile bis 3,5 t außerorts 90 km/h, Schnellstraßen 110 km/h, Autobahn 130 km/h; über 3,5 t außerorts 80 km/h, Autobahn 100 km/h. Gespanne 70 km/h außerorts, 80 km/h auf der Autobahn. Außerorts Abblendlicht auch am Tag.
- ZTL (Zona a Traffico Limitato) mit Kameraüberwachung gibt es in Cagliari, Iglesias und Carloforte; Bußgelder kommen oft Monate später per Post.
- Maut: Die Staatsstraßen Sardiniens (SS195, SS126, SS131) sind mautfrei. Fähren nach Carloforte sind kostenpflichtig, Fahrzeuglängen und -höhen bei der Buchung angeben; in der Hochsaison weit im Voraus reservieren.
- Auf Küstenstraßen wie der SP83 und auf Schotterpisten (Piscinas) sind Straßenbreite und Untergrund beschränkend; informieren Sie sich vorab über Höhen- und Breitenbegrenzungen und Zugangsregeln.
- Ragt Ladung über das Heck hinaus, etwa Fahrräder auf dem Träger, ist die rot-weiße Warntafel (50 × 50 cm) Pflicht. Promillegrenze 0,5, für Fahranfänger und Berufsfahrer 0,0; Handy am Steuer nur mit Freisprecheinrichtung.

## CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

- Festes Schuhwerk und Kopfbedeckung für Dünen und Bergbaupfade; Sand und Hitze im Sommer.
- Ausreichend Trinkwasser (mindestens 3 Liter pro Person): An der Costa Verde und in den Dünen gibt es kaum Schatten und keine Versorgung.
- Windfeste Jacke und Heringe mit Sturmleinen: Der Mistral kann an der Westküste kräftig wehen.
- Auffahrkeile Stufe 2–3 für abschüssige Plätze und Agricampeggi.
- Rot-weiße Warntafel nach italienischer Norm für Heckträger oder überstehende Boxen.
- Stirnlampe für die Besuche von Bergwerksstollen und Katakomben, falls Führungen dies erfordern.

_Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen._

## Reiseverlauf Stopp für Stopp

1. **Cagliari** (Italien)
2. **Pula** (Italien)
3. **Chia** (Italien)
4. **Porto Pino** (Italien)
5. **Sant’Antioco** (Italien)
6. **Calasetta** (Italien)
7. **Carloforte** (Italien)
8. **Portoscuso** (Italien)
9. **Iglesias** (Italien)
10. **Nebida** (Italien)
11. **Buggerru** (Italien)
12. **Piscinas** (Italien)
13. **Arbus** (Italien)

## Beste Reisezeit

Am angenehmsten sind meist April–Mai und September–November. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: März, Juni und Dezember. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)

## Praktisches für unterwegs

- **Italien: Autobahnmaut.** Maut auf den meisten Autostrade; Zahlung an der Schranke per Karte oder bar. Tempolimit für Pkw auf Autobahnen: 130 km/h.
- **Cagliari → Pula.** Autofähre nach Sardinien
- **Porto Pino → Sant’Antioco.** Autofähre nach Sardinien
- **Sant’Antioco → Calasetta.** Autofähre nach Sardinien
- **Portoscuso → Iglesias.** Autofähre nach Sardinien
- **Iglesias → Nebida.** Autofähre nach Sardinien
- **Nebida → Buggerru.** Autofähre nach Sardinien
- **Buggerru → Piscinas.** Autofähre nach Sardinien
- **Piscinas → Arbus.** Autofähre nach Sardinien

## Häufige Fragen

**Wie lang ist die Route «Dünen, Bergwerke und ligurische Gassen – mit dem Camper von Cagliari durch Sulcis und Iglesiente zur Costa Verde»?**
7-tägiger Roadtrip über etwa 221 km (138 mi) mit 13 Stopps, von Cagliari nach Arbus. Insgesamt etwa 3 h 04 min Fahrzeit.

**Wie viele Tage braucht man für «Dünen, Bergwerke und ligurische Gassen – mit dem Camper von Cagliari durch Sulcis und Iglesiente zur Costa Verde»?**
Wir empfehlen 7 Tage: etwa 3 h 04 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

**Wo beginnt und endet «Dünen, Bergwerke und ligurische Gassen – mit dem Camper von Cagliari durch Sulcis und Iglesiente zur Costa Verde»?**
Sie beginnt in Cagliari und endet in Arbus.

**Durch welche Länder führt «Dünen, Bergwerke und ligurische Gassen – mit dem Camper von Cagliari durch Sulcis und Iglesiente zur Costa Verde»?**
Italien.

**Wo kann man entlang «Dünen, Bergwerke und ligurische Gassen – mit dem Camper von Cagliari durch Sulcis und Iglesiente zur Costa Verde» campen?**
OpenStreetMap verzeichnet 22 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 20 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Camper Cagliari Park, Camping Flumendosa und Camping Cala D'Ostia.

**Wann ist die beste Reisezeit für Dünen, Bergwerke und ligurische Gassen – mit dem Camper von Cagliari durch Sulcis und Iglesiente zur Costa Verde?**
Am angenehmsten sind meist April–Mai und September–November. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: März, Juni und Dezember. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)
