# Wölfe, Burgen und Hochebenen – mit dem Camper durch die Abruzzen von L’Aquila über Campo Imperatore und Rocca Calascio nach Sulmona und in die Majella

> Rund 335 km durch das grüne Herz Italiens: von L’Aquila auf das Hochplateau Campo Imperatore unter dem Gran Sasso, zur Burg Rocca Calascio, nach Sulmona und…

Source: https://camping-spirit.com/de/guides/rf-118-gran-sasso-majella/

**Auf einen Blick:** 8-tägiger Roadtrip über etwa 184 km (115 mi) mit 10 Stopps, von L'Aquila nach Fara San Martino. Insgesamt etwa 2 h 33 min Fahrzeit. Rund 335 km durch das grüne Herz Italiens: von L’Aquila auf das Hochplateau Campo Imperatore unter dem Gran Sasso, zur Burg Rocca Calascio, nach Sulmona und Scanno und über die Pässe der Majella – Bergstraßen, Nationalparks und ein Landstrich, in dem Wolf und Marsischer Braunbär zu Hause sind.

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|---|---|
| Entfernung | 184 km (115 mi) |
| Fahrzeit | 2 h 33 min |
| Empfohlene Tage | 8 |
| Stopps | 10 |
| Route | L'Aquila → Fara San Martino |
| Länder | Italien |
| Aktualisiert | 1. September 2026 |

*Rund 335 km durch das grüne Herz Italiens: von L’Aquila auf das Hochplateau Campo Imperatore unter dem Gran Sasso, zur Burg Rocca Calascio, nach Sulmona und Scanno und über die Pässe der Majella – Bergstraßen, Nationalparks und ein Landstrich, in dem Wolf und Marsischer Braunbär zu Hause sind.*

## Der Spirit der Route

Die Abruzzen sind das wildeste Stück Italiens südlich der Alpen. Hinter L’Aquila steigt die Straße zu einer Hochebene, die man „Klein-Tibet“ nennt: Campo Imperatore, ein Meer aus Gras unter dem Corno Grande, auf dem im Frühling Schafe weiden und im Sommer Gewitterwolken schweben. Weiter östlich thront auf einem Kegel die Burg Rocca Calascio, die in Filmen als Kulisse diente. Dann führt die Route nach Sulmona, in die Heimat der Zuckermandeln und des Dichters Ovid, nach Scanno mit dem herzförmigen See und über die Pässe der Majella, den „Berg der Mutter“, bis zu den Hängen nahe Blockhaus. Aus der Schiebetür sehen Sie im Morgenlicht Berge, die bis Ende Mai Schnee tragen, und abends Dörfer aus hellem Kalkstein. Wer hier unterwegs ist, hört Schafglocken statt Motorenlärm.

## Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

### Etappe 1: L’Aquila nach Campo Imperatore (ca. 50 km)

- **Die Strecke:** Von L’Aquila Richtung Assergi und Fonte Cerreto am Fuß des Gran Sasso, dann auf der Hochstraße nach Campo Imperatore. Steile Serpentinen, Höhenunterschied von über 1000 Metern; im Winter und bei Schnee sind Hochstraße und Pässe gesperrt oder kettenpflichtig. Rund 1,5 Stunden.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - L’Aquila: Altstadt mit Piazza Duomo, Basilica di Collemaggio und dem wiederaufgebauten Zentrum nach dem Erdbeben von 2009.
  - Campo Imperatore: Hochplateau auf rund 1800 Metern mit Blick auf den Corno Grande, die höchste Erhebung des Apennins.
  - Der Giardino Botanico alpino di Campo Imperatore und die Wanderwege zum Rifugio Duca degli Abruzzi.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Am Fuß des Gran Sasso, bei L’Aquila und bei Castel del Monte sind in Kartenportalen einzelne Stellplätze und Campingplätze eingetragen; Existenz, Ausstattung und Saison vorab klären.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Auf Campo Imperatore und im Nationalpark Gran Sasso e Monti della Laga ist Zelten und Campieren außerhalb ausgewiesener Plätze verboten; auch Übernachten mit dem Wohnmobil auf den Parkplätzen wird kontrolliert. Wölfe und Bären sind im Park vertreten – Lebensmittel nicht draußen lassen.
- **Insider-Tipp für Camper:** Die Funivia del Gran Sasso von Fonte Cerreto nach Campo Imperatore war im Frühjahr/Sommer 2025 wegen der Erneuerung der Tragseile geschlossen; Betriebsstatus vor der Reise auf der Seite der Betreiber prüfen. Die Hochstraße ist im Sommer von Radfahrern und Motorradfahrern stark befahren. Tanken Sie unten in Assergi oder L’Aquila.

### Etappe 2: Campo Imperatore nach Calascio (Rocca Calascio) (ca. 35 km)

- **Die Strecke:** Vom Plateau hinunter nach Castel del Monte und weiter nach Santo Stefano di Sessanio und Calascio. Schmale Straßen, kurvig, teils ohne Leitplanken, im Herbst Nebelgefahr. Rund eine Stunde.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Rocca Calascio: Burg und Ruine auf 1460 Metern, Kulisse mehrerer Filme, der Aufstieg dauert rund eine Viertelstunde bis eine halbe Stunde.
  - Santo Stefano di Sessanio: mittelalterlicher Borgo mit dem Medici-Turm (beim Erdbeben 2009 eingestürzt) und Blick über die Hochebene.
  - Castel del Monte: Ort mit alter Schäfertradition und Pecorino.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** In Santo Stefano di Sessanio und bei Calascio sind laut Kartenportalen Parkflächen für Camper und Busse eingetragen. Preise, Ver- und Entsorgung und ob Übernachten erlaubt ist, vorab klären.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Rund um Rocca Calascio und im Nationalpark ist Freistehen nicht erlaubt; auch das Übernachten auf den Parkplätzen der Burg wird in Hochsaison kontrolliert.
- **Insider-Tipp für Camper:** Die Zufahrt zur Rocca Calascio führt über eine schmale Straße zu einem kleinen Parkplatz; die Parkflächen sind begrenzt, in der Hochsaison kann die Zufahrt geregelt sein – Stand vorab bei Gemeinde oder Nationalparkverwaltung prüfen. Für größere Wohnmobile ist der Parkplatz im Ort mit anschließendem Fußweg besser.

### Etappe 3: Calascio nach Sulmona (ca. 60 km)

- **Die Strecke:** Über Navelli und Capestrano ins Tal des Tirino, dann auf der SS17 und der SS5 Via Tiburtina Valeria durch die Valle Peligna nach Sulmona. Gut ausgebaute Straßen im Tal, davor Höhenstraßen mit Kurven. Rund 1 Stunde 15 Minuten.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Navelli: Ort mit Safrananbau, der „Zafferano dell’Aquila“.
  - Capestrano: Castello Piccolomini; hier wurde der berühmte Krieger von Capestrano gefunden (das Original steht im Archäologischen Nationalmuseum in Chieti).
  - Sulmona: Piazza Garibaldi mit dem Aquädukt, Corso Ovidio und die Zuckermandeln („confetti“).
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** In Sulmona und Umgebung gibt es Aree di sosta und Campingplätze; Details vorab in den Apps prüfen. Bei Pacentro ist laut Kartenportalen ein Stellplatz eingetragen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** In Sulmona ist Freistehen nicht vorgesehen; die Altstadt hat ZTL und Parkraumbewirtschaftung. Im Tal der Peligna dulden einzelne Gemeinden ruhiges Parken – nur wo kein Verbot ausgeschildert ist.
- **Insider-Tipp für Camper:** Zuckermandeln-Läden und Betriebe an der Via Pacentrana laden zum Besuch ein. Sulmona liegt in einem Talkessel und ist im Sommer heiß; planen Sie die Stadtbesichtigung am Morgen.

### Etappe 4: Sulmona nach Scanno (ca. 35 km)

- **Die Strecke:** Auf der SR 479 Sannita durch die Gole del Sagittario nach Scanno. Enge Schlucht, sehr schmale Passagen, ein einspuriger Tunnel (Galleria Foce Giardino) und Kurven; Wohnmobile fahren hier mit Vorsicht, im Winter kann die Strecke gesperrt sein. Rund eine Stunde.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Gole del Sagittario: Schlucht mit Kalkwänden, die die Straße einengen.
  - Lago di Scanno: der See mit der Herzform, Blick vom Aussichtspunkt „Lago a forma di cuore“ (Punto panoramico).
  - Scanno: Dorf mit Goldschmiedekunst und der Tradition der Frauen in schwarzer Tracht.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Bei Scanno ist laut Kartenportalen eine Camperarea eingetragen; Status, Ausstattung und Saison vorab prüfen. Im Raum Villalago, Scanno und Barrea finden sich Aree di sosta und Campingplätze.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Im Nationalpark Abruzzo, Lazio e Molise (PNALM) ist Campieren außerhalb ausgewiesener Plätze verboten; Bären und Wölfe sind hier heimisch. Wer parkt, lässt keinen Müll draußen.
- **Insider-Tipp für Camper:** Die SR 479 durch die Gole del Sagittario ist eng, bei Gegenverkehr ist Rangieren nötig; fahren Sie früh. Scanno hat enge Gassen – parken Sie am Ortsrand. Tanken in Sulmona.

### Etappe 5: Scanno nach Pacentro (ca. 50 km)

- **Die Strecke:** Zurück durch die Gole del Sagittario nach Sulmona und weiter nach Pacentro. Zunächst dieselbe Schlucht wie auf der Hinfahrt, danach Talstraße. Rund 1 Stunde.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Pacentro: Dorf mit dem Castello Caldora und drei Türmen, am Rand der Majella.
  - Das Heiligtum von Ercole Curino bei Sulmona, Tempel am Hang des Monte Morrone.
  - Der Parco Nazionale della Majella: Wanderwege vom Ort aus.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Bei Pacentro sind laut Kartenportalen ein Stellplatz und Campingplätze in der Umgebung eingetragen; Ausstattung und Saison vorab klären. Im Raum Pacentro und Campo di Giove gibt es Agriturismi.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Im Nationalpark Majella ist Campieren außerhalb ausgewiesener Plätze verboten; Wanderparkplätze sind keine Übernachtungsplätze.
- **Insider-Tipp für Camper:** Pacentro ist ein Dorf auf einem Hügel, die Gassen sind eng; parken Sie unterhalb. Die Straße Richtung Passo San Leonardo steigt stetig – Gang runterschalten.

### Etappe 6: Pacentro nach Caramanico Terme (ca. 35 km)

- **Die Strecke:** Von Pacentro über die Straße zum Passo San Leonardo (mit Aussicht auf die Valle Peligna) und hinunter nach Caramanico Terme. Kurven, kaum Verkehr, gut asphaltiert. Rund 1 Stunde.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Passo San Leonardo: Pass an der Majella mit weitem Blick.
  - Caramanico Terme: Thermenort mit Altstadt und den Schluchten des Orfento.
  - Riserva Naturale Orfento: Wanderweg durch die Schlucht des Orfento.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Bei Caramanico Terme sind laut Kartenportalen mehrere Agricampeggi und Campingplätze eingetragen; Existenz, Ausstattung und Saison vorab prüfen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** In den Naturreservaten rund um Caramanico (Orfento, Majella) ist Campieren außerhalb der Plätze nicht erlaubt; auf Wanderparkplätzen kontrollieren die Parkwächter.
- **Insider-Tipp für Camper:** Die Thermen von Caramanico öffnen zu bestimmten Zeiten; Stand vorab prüfen. Die Orfento-Schlucht ist zeitweise gesperrt oder nur mit Voranmeldung zu begehen, die Regeln der Reserve beachten.

### Etappe 7: Caramanico Terme nach Passo Lanciano (ca. 35 km)

- **Die Strecke:** Über Pretoro hinauf zum Passo Lanciano auf rund 1300 Metern, einem Ausgangspunkt für Wanderungen und Skiwege am Blockhaus. Steile Serpentinen, der Pass ist im Winter gesperrt und im Sommer von Radfahrern befahren. Rund eine Stunde.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Passo Lanciano: Pass mit Blick auf die Majella und das Meer; im Winter Skigebiet.
  - Blockhaus: Gipfel, der als Etappenziel des Giro d’Italia bekannt ist.
  - Pretoro: Bergdorf auf dem Weg, mit Pecorino und Pilzen.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Am Passo Lanciano gibt es Berghütten und Parkplätze; Übernachtung für Wohnmobile ist im Nationalpark eingeschränkt. Auf der Seite von Pretoro bieten Agriturismi Plätze. Ausstattung vorab klären.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Im Nationalpark Majella ist Übernachten auf Passparkplätzen nicht vorgesehen; an Spitzentagen kann die Zufahrt geregelt sein; Stand vorab prüfen.
- **Insider-Tipp für Camper:** Die Straße zum Passo Lanciano ist im Winter gesperrt; Öffnung im Frühjahr vorab prüfen (Gemeinde/Provinz). Wetter schlägt schnell um, auf 1300 Metern kann es auch im Sommer nachts frisch werden.

### Etappe 8: Passo Lanciano nach Fara San Martino (ca. 35 km)

- **Die Strecke:** Von Passo Lanciano hinunter ins Tal und über Straßen am Fuß der Majella nach Fara San Martino. Kurven und Gefälle, rund eine Stunde.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Fara San Martino: Dorf am Fuß der Majella mit den Gole di San Martino, Schlucht und Wanderwege.
  - Abbazia di San Martino in Valle: Kloster in der Schlucht, Ruine mit Kapelle.
  - Fara San Martino ist für seine Pastaherstellung bekannt.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Bei Fara San Martino und Lama dei Peligni sind laut Kartenportalen Campingplätze eingetragen; Existenz, Ausstattung und Saison vorab klären.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Im Park und rund um die Schlucht ist Campieren verboten; Parkplätze am Eingang der Gole di San Martino sind für Wanderer.
- **Insider-Tipp für Camper:** Fara San Martino ist ein Ausgangspunkt für Wanderungen in der Majella; für einzelne Wege können Regeln der Parkverwaltung gelten; vorab informieren. Die Pasta aus Fara ist ein typisches Mitbringsel.

## Camping-Praxis & Länder-Knigge

### Wildcamping & Freistehen

- Italienisches Recht (Codice della Strada, Art. 185) trennt Parken („sosta“) vom Campen („campeggio“): Ein Wohnmobil darf dort stehen und auch übernachten, wo Parken erlaubt ist, solange es nur mit den Rädern den Boden berührt. Verboten sind Stühle, Tische, Markise, Stützen, Keile und abgelassenes Grauwasser; viele Gemeinden verbieten die Übernachtung zusätzlich per Verordnung.
- Die Nationalparks Gran Sasso e Monti della Laga, Majella sowie Abruzzo, Lazio e Molise untersagen Zelten und Campieren außerhalb ausgewiesener Plätze; die Parkwächter kontrollieren. Rund um die Ortschaften erlassen Gemeinden zusätzliche Verbote.
- Wölfe und Marsische Braunbären sind in den Abruzzen heimisch: Lebensmittel nicht außerhalb des Fahrzeugs lassen, Müll sachgerecht entsorgen, Abstand halten.
- Nützliche Apps: park4night, CamperOnline (italienisch, mit aktuellen Nutzerberichten) und Campercontact; Stand vorab prüfen.

### Entsorgung & Versorgung

- Ver- und Entsorgung heißt „camper service“ oder „carico e scarico“. Stationen gibt es auf Campingplätzen, an vielen Aree di sosta und bei einigen Agriturismi; die Apps zeigen aktuelle Nutzerberichte, denn defekte oder abgesperrte Stationen sind häufig.
- Grauwasser und Kassette nur an der Station leeren; wildes Entsorgen ist ein Hauptgrund für neue Camperverbote in Gemeinden.
- Leitungswasser ist meist trinkbar, auf „acqua potabile“ achten. Öffentliche Brunnen („fontanella“) sind in Italien oft gute Füllstellen, in trockenen Sommern kann es aber Einschränkungen geben.
- Gas: Deutsche Tauschflaschen werden in Italien nicht getauscht. Tankflaschen und Gastanks füllen Sie an GPL-Tankstellen mit dem italienischen Adapter (Dish); oft tankt nur das Personal, und in ländlichen Regionen sind GPL-Stationen dünn gesät. Mit vollen Flaschen anreisen.

### Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

- Tempolimits: Wohnmobile bis 3,5 t außerorts 90 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h, auf der Autobahn 130 km/h; über 3,5 t außerorts 80 km/h und auf der Autobahn 100 km/h. Gespanne mit Wohnwagen: 70 km/h außerorts, 80 km/h auf der Autobahn. Außerorts gilt Abblendlicht auch am Tag.
- ZTL mit Kameraüberwachung gibt es in L’Aquila, Sulmona und weiteren Orten der Abruzzen; die Einfahrt ohne Genehmigung ist verboten, Bußgelder kommen per Post.
- Maut: Die A24 Roma–L’Aquila–Teramo und die A25 Torano–Pescara („Strada dei Parchi“) sind mautpflichtig und im Italien-Vergleich teuer; der Gran-Sasso-Tunnel gehört zur A24. Höhenstraßen und Pässe (Campo Imperatore, Passo Lanciano) sind im Winter oft gesperrt, Stand beim Betreiber und bei der Gemeinde prüfen.
- Ragt Ladung über das Heck hinaus, etwa Fahrräder auf dem Heckträger, ist die rot-weiße Warntafel (50 × 50 cm) Pflicht. Promillegrenze 0,5, für Fahranfänger und Berufsfahrer 0,0; Handy am Steuer nur mit Freisprecheinrichtung. Vom 15. November bis 15. April kann auf vielen Strecken Winterausrüstung (Schneeketten oder Winterreifen) vorgeschrieben sein – Beschilderung beachten.

## CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

- Wanderschuhe mit Profil und Windjacke für Campo Imperatore und die Majella – auf 1800 Metern ist es auch im Sommer kühl.
- Fernglas für die Hochebene – hier lassen sich Gämsen, Steinadler und mit Glück Wölfe beobachten.
- Schneeketten oder Winterreifen: Von November bis April sind auf den Pässen Winterausrüstung vorgeschrieben.
- Ein gefüllter Tank und ein Ersatzkanister: Tankstellen sind in den Bergen dünn gesät.
- Auffahrkeile Stufe 2 für die geneigten Plätze in den Dörfern.
- Thermosflasche und Wolldecke für die kühlen Abende auf der Hochebene.

_Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen._

## Reiseverlauf Stopp für Stopp

1. **L'Aquila** (Italien)
2. **Campo Imperatore** (Assergi, Italien): Eine hoch gelegene, baumlose Ebene mit dem Spitznamen „Kleines Tibet“, wo Pferde unter dem höchsten Gipfel des Apennins grasen.
3. **Castel del Monte** (Italien)
4. **Santo Stefano di Sessanio** (Italien)
5. **Rocca Calascio** (Calascio, Italien): Eine Burgruine auf 1.460 m auf einem kahlen Grat des Gran Sasso, mit einer winzigen achteckigen Kirche darunter.
6. **Sulmona** (Italien)
7. **Scanno** (Italien)
8. **Pacentro** (Italien)
9. **Caramanico Terme** (Italien)
10. **Fara San Martino** (Italien)

## Beste Reisezeit

Am angenehmsten sind meist April–Mai und September–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: März, Juni, August und November. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)

## Praktisches für unterwegs

- **Italien: Autobahnmaut.** Maut auf den meisten Autostrade; Zahlung an der Schranke per Karte oder bar. Tempolimit für Pkw auf Autobahnen: 130 km/h.

## Häufige Fragen

**Wie lang ist die Route «Wölfe, Burgen und Hochebenen – mit dem Camper durch die Abruzzen von L’Aquila über Campo Imperatore und Rocca Calascio nach Sulmona und in die Majella»?**
8-tägiger Roadtrip über etwa 184 km (115 mi) mit 10 Stopps, von L'Aquila nach Fara San Martino. Insgesamt etwa 2 h 33 min Fahrzeit.

**Wie viele Tage braucht man für «Wölfe, Burgen und Hochebenen – mit dem Camper durch die Abruzzen von L’Aquila über Campo Imperatore und Rocca Calascio nach Sulmona und in die Majella»?**
Wir empfehlen 8 Tage: etwa 2 h 33 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

**Wo beginnt und endet «Wölfe, Burgen und Hochebenen – mit dem Camper durch die Abruzzen von L’Aquila über Campo Imperatore und Rocca Calascio nach Sulmona und in die Majella»?**
Sie beginnt in L'Aquila und endet in Fara San Martino.

**Durch welche Länder führt «Wölfe, Burgen und Hochebenen – mit dem Camper durch die Abruzzen von L’Aquila über Campo Imperatore und Rocca Calascio nach Sulmona und in die Majella»?**
Italien.

**Wo kann man entlang «Wölfe, Burgen und Hochebenen – mit dem Camper durch die Abruzzen von L’Aquila über Campo Imperatore und Rocca Calascio nach Sulmona und in die Majella» campen?**
OpenStreetMap verzeichnet 56 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 20 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Agricampeggio Cardito, Tenuta Il Guerriero - Agricampeggio Capestrano und Agricampeggio Colle dei Lupi.

**Wann ist die beste Reisezeit für Wölfe, Burgen und Hochebenen – mit dem Camper durch die Abruzzen von L’Aquila über Campo Imperatore und Rocca Calascio nach Sulmona und in die Majella?**
Am angenehmsten sind meist April–Mai und September–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: März, Juni, August und November. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)
