# Salz, Dünen und Joshua-Bäume – mit dem Camper von Las Vegas durch Death Valley und Mojave

> Das tiefste Becken Nordamerikas, endlose Dünen und eine Wüste, die sich im Frühjahr mit Blüten überzieht: eine Schleife ab Las Vegas durch zwei der…

Source: https://camping-spirit.com/de/guides/rf-068-death-valley-mojave/

**Auf einen Blick:** 6-tägige Rundreise über etwa 855 km (531 mi) mit 14 Stopps, Start und Ziel in Las Vegas. Insgesamt etwa 9 h 29 min Fahrzeit. Das tiefste Becken Nordamerikas, endlose Dünen und eine Wüste, die sich im Frühjahr mit Blüten überzieht: eine Schleife ab Las Vegas durch zwei der trockensten Landschaften der USA.

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|---|---|
| Entfernung | 855 km (531 mi) |
| Fahrzeit | 9 h 29 min |
| Empfohlene Tage | 6 |
| Stopps | 14 |
| Route | Las Vegas → Las Vegas |
| Bundesstaaten | NV, CA |
| Aktualisiert | 1. September 2026 |

*Das tiefste Becken Nordamerikas, endlose Dünen und eine Wüste, die sich im Frühjahr mit Blüten überzieht: eine Schleife ab Las Vegas durch zwei der trockensten Landschaften der USA.*

## Der Spirit der Route

In der Mojave-Wüste ist Weite kein Wort, sondern ein Zustand. Hinter Las Vegas verschwinden Neonlichter binnen einer Stunde im Rückspiegel, und der Himmel öffnet sich über Kreosotbüschen und Salztonebenen. Im Death Valley liegt der Badwater Basin 86 Meter unter dem Meeresspiegel, im Winter angenehm, im Sommer lebensgefährlich heiß. Morgens leuchten die Dünen bei Stovepipe Wells in Orange, nachmittags fällt das Licht auf die Faltungen des Zabriskie Point, nachts steht die Milchstraße über dem Camper, weil der Park zu den dunkelsten Himmeln der Lower 48 gehört. Weiter südlich, in der Mojave National Preserve, wachsen Joshua-Bäume auf Cima Dome, Kelso Dunes singen unter den Schuhen, und die Stille zwischen den Vulkankegeln ist ungewohnt. Die beste Zeit ist Oktober bis April; im Sommer verbietet sich die Route.

## Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

### Etappe 1: Las Vegas nach Furnace Creek (Death Valley) (ca. 190 km)

- **Die Strecke:** Von Las Vegas auf dem Hwy 160 westlich nach Pahrump, weiter über Hwy 372 (Bell Vista Road) nach Death Valley Junction und auf dem Hwy 190 ostwärts in den Park nach Furnace Creek; der Abzweig zum Dantes View liegt östlich von Furnace Creek am Hwy 190. Die Strecke ist breit und gut ausgebaut, Tempo 55–65 mph. Reine Fahrzeit etwa 2,5 Stunden. In Pahrump ist die letzte günstige Gelegenheit zum Tanken und Einkaufen.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Dantes View: Aussichtspunkt auf 1.669 m über dem Badwater Basin, mit Blick auf Salzfläche und Panamint Range; die Zufahrtsstraße ist steil, Wohnmobile, Anhänger und Busse über 25 ft (7,6 m) dürfen laut NPS nur bis zum Anhänger-Parkplatz (etwa 7,5 Meilen) fahren, nicht bis zum Aussichtspunkt.
  - Zabriskie Point: Aussichtspunkt auf gelbe, gefaltete Badlands, am besten bei Sonnenaufgang; kurzer, asphaltierter Fußweg, Parkplatz begrenzt.
  - Furnace Creek Visitor Center: Information, Ausstellung und Wetter; Parkeintritt wird hier und an Automaten erhoben. Der Zuschlag für Besucher ohne US-Wohnsitz (seit 2026) galt zum Jahresbeginn nur in elf stark besuchten Parks, nicht hier; aktuelle Regeln auf nps.gov prüfen.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Furnace Creek Campground (NPS, ganzjährig geöffnet, vom 15. Oktober bis 15. April nur mit Reservierung über Recreation.gov; Wasser, Toiletten und Dump Station in der Nähe). Sunset Campground (Wohnmobile, ohne Anschlüsse, nur Mitte Oktober bis Mitte April) und Texas Spring Campground (ebenfalls saisonal) liegen ebenfalls bei Furnace Creek; Öffnungszeiten, Fahrzeuglängen und Reservierungsregeln auf nps.gov prüfen. Fiddlers’ Campground ist für kleinere Gruppen; Furnace Creek Ranch bietet private RV-Plätze mit Anschlüssen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Im Death Valley National Park ist Camping außerhalb der Plätze nur als „Roadside Camping“ an bestimmten unbefestigten Straßen erlaubt, an schon genutzten Stellen und mit Mindestabständen zur Asphaltstraße und zu Siedlungen laut NPS (Regeln vorab prüfen). In der Nähe liegen BLM-Flächen bei Pahrump und Beatty, auf denen dispersed camping meist bis zu 14 Tage erlaubt ist. Pisten sind sandig und nach Regen unpassierbar.
- **Insider-Tipp für Camper:** Im Death Valley gibt es nur wenige Tankstellen (Furnace Creek, Stovepipe Wells, Panamint Springs), mit deutlich höheren Preisen; in Pahrump tanken und Wasser füllen. Im Sommer können Temperaturen über 45 °C erreichen; Wanderungen frühmorgens, Wasser mindestens ein Gallon (rund 4 Liter) pro Person und Tag. Heat-Warnungen des NPS ernst nehmen.

### Etappe 2: Furnace Creek nach Stovepipe Wells (ca. 130 km)

- **Die Strecke:** Von Furnace Creek zuerst südlich auf dem Hwy 178 zum Badwater Basin (etwa 28 km, einfach), dann zurück und nordwestlich auf dem Hwy 190 nach Stovepipe Wells. Die Straßen sind asphaltiert, flach und gut befahrbar, Tempo meist 45–55 mph. Reine Fahrzeit etwa 2 Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag. Die Artist’s Drive (Einbahn, etwa 9 Meilen) ist laut NPS für Fahrzeuge über 25 ft nicht zugelassen; Fahrzeuglänge prüfen.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Badwater Basin: Salzpfanne auf 282 ft (86 m) unter dem Meeresspiegel, mit Holzsteg und Wanderweg; im Sommer ist Mittagshitze gefährlich, früh morgens oder abends besuchen.
  - Mesquite Flat Sand Dunes bei Stovepipe Wells: Dünen, die man frei begehen kann; Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind am besten, Schuhe oder Barfuß, vor Mittag nicht zu heiß.
  - Salt Creek und Harmony Borax Works: kurze Holzstege an einem Bach mit seltenen Death-Valley-Pupfischen (im Frühjahr aktiv) sowie Ruinen einer Boraxfabrik.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Stovepipe Wells Campground (NPS, in der Nähe des Dorfes, einfache Plätze für Wohnmobile ohne Anschlüsse; saisonal etwa Mitte Oktober bis Anfang Mai, ohne Reservierung; Fahrzeuglängen prüfen). Mesquite Spring Campground liegt im Norden bei der Scotty’s Castle Road; Scotty’s Castle und die Bonnie Clare Road sind wegen Flutschäden gesperrt (Stand Oktober 2026). In Stovepipe Wells gibt es einen privaten RV-Park mit Anschlüssen; Frischwasser und Entsorgung vorab klären.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Roadside Camping im Death Valley National Park ist laut NPS nur an bestimmten unbefestigten Straßen erlaubt, mit Genehmigung für Backcountry bei Übernachtung abseits der Straßen; Regeln, Entfernungen und Straßenzustand vorab prüfen. Auf BLM-Land außerhalb des Parks (Panamint Valley Road) ist dispersed camping an schon genutzten Stellen meist erlaubt.
- **Insider-Tipp für Camper:** Frisches Wasser und Eis in Furnace Creek oder Stovepipe Wells kaufen; es gibt keine Quellen für Trinkwasser abseits der Siedlungen. Mobilfunk gibt es nur lückenhaft; Offline-Karten laden. Salt Creek Boardwalk ist nur im Frühjahr interessant, wenn Fische aktiv sind.

### Etappe 3: Stovepipe Wells nach Panamint Springs (ca. 110 km)

- **Die Strecke:** Auf dem Hwy 190 westwärts über Towne Pass (1.511 m, 4.956 ft) mit steilen Anstiegen und Gefällen, dann hinunter ins Panamint Valley zum Panamint Springs. Die Strecke ist kurvig; Gespanne und schwere Wohnmobile müssen Motorbremse und kurze Gänge nutzen. Reine Fahrzeit etwa 1,5 Stunden. Abstecher zu den Charcoal Kilns über Emigrant Canyon Road und Wildrose Road (asphaltiert, die letzten Meilen Schotter); RVs, Anhänger und Busse über 25 ft sind dort laut NPS nicht zugelassen.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Father Crowley Vista Point: Blick auf einen Lavakegel und die Rainbow Canyon; Kampfjets fliegen oft durch den Canyon (Navy Jet Lines); ein kurzer Abstecher ab Hwy 190.
  - Wildrose Charcoal Kilns: zehn Meiler aus dem 19. Jahrhundert; gut erhalten, die Zufahrt endet auf Schotter, für lange Wohnmobile nur eingeschränkt geeignet.
  - Darwin Falls: ein Wasserfall am Ende eines kurzen Weges bei Panamint Springs; der Zugang ist laut NPS voraussichtlich bis Sommer 2027 gesperrt, Status vorab prüfen.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Wildrose Campground und Emigrant Campground (NPS, einfache Ausstattung; Emigrant nur für Zelte oder sehr kleine Fahrzeuge und im Oktober 2026 wegen Reparatur der Wasserversorgung geschlossen, Wildrose ganzjährig ohne Wasser und für kleinere Wohnmobile bis 25 ft; Öffnungszeiten und Längen prüfen). Panamint Springs Resort (private Anlage) bietet Plätze mit einfachen Anschlüssen; Reservierung und Konditionen direkt klären.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Auf BLM-Land im Panamint Valley (südlich des Parks) ist dispersed camping an schon genutzten Stellen meist erlaubt; Staub und Wind sind stark, im Sommer gefährlich heiß. Im Death Valley National Park nur an ausgewiesenen Roadside-Camping-Stellen laut NPS.
- **Insider-Tipp für Camper:** Treibstoff in Stovepipe Wells oder Panamint Springs tanken; die Preise sind hoch, aber die Strecke bis zur nächsten Tankstelle ist lang. Frühmorgens fahren, damit die Bremsen am Towne Pass nicht überhitzen. Ein Satellitenkommunikator oder Offline-Karte ist ratsam.

### Etappe 4: Panamint Springs nach Baker (ca. 270 km)

- **Die Strecke:** Zurück auf dem Hwy 190 durch das Death Valley nach Death Valley Junction (etwa 3 Stunden), dann Hwy 127 südwärts durch Shoshone (der Abzweig nach Tecopa liegt rund 7 Meilen weiter südlich) nach Baker. Die Strecke ist breit, aber lang und heiß; Tempo meist 55–65 mph. Reine Fahrzeit etwa 4,5 Stunden. Tankstellen in Furnace Creek, Shoshone und Baker.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Shoshone Museum: kleine Ausstellung zur Regionalgeschichte und zu fossilen Funden der Gegend; Öffnungszeiten prüfen.
  - Tecopa Hot Springs: heiße Quellen mit Becken und Bädern, meist über private oder Landkreis-Einrichtungen zugänglich; Zugang und Öffnungszeiten prüfen.
  - Baker: Ort mit dem World’s Tallest Thermometer (134 ft / 41 m), Verpflegung und Tankstelle an der Interstate 15.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Tecopa Hot Springs & Campground (Gelände des Inyo County, inzwischen von einem privaten Betreiber geführt, mit Thermalbecken) liegt etwa 3 Meilen abseits des Hwy 127 an der Tecopa Hot Springs Road; es gibt trockene Stellplätze und einige Plätze mit Strom, Reservierung wird in der Hauptsaison empfohlen; Öffnungszeiten und Gebühren direkt beim Betreiber prüfen. In Baker und Shoshone gibt es private RV-Parks mit Anschlüssen. Alternativ weiter ins Mojave National Preserve (siehe Etappe 5).
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** BLM-Land bei Tecopa und Shoshone ist für dispersed camping an schon genutzten Stellen meist freigegeben, Pisten sind sandig. Im Mojave National Preserve ist Roadside Camping an bestimmten Straßen und Stellen laut NPS erlaubt; Regeln auf nps.gov prüfen.
- **Insider-Tipp für Camper:** In Baker tanken, Wasser füllen und einkaufen, bevor es in die Mojave National Preserve geht: Dort gibt es keine Tankstellen und nur wenige Wasserquellen. Wer von Baker nach Süden fährt, tankt am Kelbaker Road; die letzte Tankstelle liegt in Baker.

### Etappe 5: Baker nach Hole-in-the-Wall (Mojave National Preserve) (ca. 120 km)

- **Die Strecke:** Von Baker auf der Kelbaker Road südlich ins Mojave National Preserve, vorbei am Kelso Depot (Besucherzentrum), zu den Kelso Dunes, dann über Kelso-Cima Road nach Cima und über die Black Canyon Road nach Hole-in-the-Wall. Die Straßen sind asphaltiert, aber einsam; Seitenstraßen sind unbefestigt und teils sandig. Reine Fahrzeit etwa 3 Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Kelso Depot Visitor Center: historischer Bahnhof von 1924, heute Besucherzentrum mit Ausstellung und Infos; Öffnungszeiten vorab prüfen.
  - Kelso Dunes: bis zu rund 200 m hohe Sanddünen; Aufstieg dauert mehrere Stunden, bei Sand kann ein „Singen“ zu hören sein. Die Zufahrt ist eine Schotterstraße, für größere Wohnmobile nur bedingt geeignet.
  - Cima Dome und Teutonia Peak Trail: Joshua-Baum-Wald auf einem Granitdom; der Weg ist kurz und gut begehbar.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Hole-in-the-Wall Campground (NPS, Mojave National Preserve, auf rund 1.350 m): einfache Plätze mit Toiletten und Wasser, Fahrzeuglängen und Reservierungsregeln auf nps.gov prüfen. Mid Hills Campground liegt höher und ist über eine Schotterstraße erreichbar, für Wohnmobile ungeeignet. Alternativ private RV-Parks in Baker.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** In der Mojave National Preserve ist Roadside Camping entlang bestimmter Straßen und an ausgewiesenen Stellen laut NPS erlaubt (kein Camping direkt an asphaltierten Straßen oder in Ortsnähe; Regeln und Entfernungen vorab prüfen). Pisten können sandig sein, Allradantrieb teils nötig.
- **Insider-Tipp für Camper:** In der Mojave National Preserve gibt es keine Tankstellen; mit vollem Tank und Reserve fahren. Im Winter nachts Frost, im Sommer über 40 °C. Wildblumen blühen im Frühling, abhängig von Regen. Taschenlampen und Karte mitnehmen.

### Etappe 6: Hole-in-the-Wall nach Las Vegas (ca. 220 km)

- **Die Strecke:** Von Hole-in-the-Wall auf der Black Canyon Road und der Ivanpah Road nach Nipton, dann auf dem Hwy 164 zur Interstate 15 und nordwärts nach Las Vegas. Die Strecke ist überwiegend asphaltiert; auf der I-15 gilt für Wohnmobile meist bis 75 mph (stellenweise 80 mph) in Nevada. Reine Fahrzeit etwa 3,5 Stunden. Auf der I-15 ist an Wochenenden mit Stau Richtung Las Vegas zu rechnen.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Nipton: kleiner historischer Ort mit Hotel und Geschäft aus dem frühen 20. Jahrhundert, an der Grenze zu Nevada; Öffnungszeiten prüfen.
  - Seven Magic Mountains: Kunstinstallation aus bunt bemalten Steintürmen, südlich von Las Vegas an der I-15 (Exit 25), mit Parkplatz; Öffnungszeiten und Zugang prüfen.
  - Red Rock Canyon National Conservation Area (westlich von Las Vegas): Scenic Drive durch rote Sandsteinfelsen; in der Hauptsaison ist oft eine zeitgebundene Reservierung nötig, aktuelle Regeln auf redrockcanyonlv.org prüfen.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Red Rock Campground (BLM, nahe Red Rock Canyon, Reservierung über Recreation.gov; Plätze für Wohnmobile ohne Anschlüsse) oder Boulder Beach Campground (Lake Mead National Recreation Area). In Las Vegas bieten private RV-Parks Strom und Entsorgung; Reservierung vor der Abgabe des Fahrzeugs prüfen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Auf BLM-Land um Las Vegas ist dispersed camping an schon genutzten Stellen meist bis zu 14 Tage erlaubt, mit Einschränkungen in Schutzgebieten und Stadtnähe. Auf Parkplätzen und Straßen der Stadt ist Übernachten im Fahrzeug nicht erlaubt; Casinos akzeptieren Wohnmobile teils auf Parkplätzen, Regeln vor Ort klären.
- **Insider-Tipp für Camper:** Vor der Rückgabe in Las Vegas entleeren und tanken; Mietwagenfirmen verlangen oft Endreinigung. Tankstellen in Las Vegas sind deutlich günstiger als in Death Valley. Für Fahrten auf der Strip lohnt sich Taxi oder Ride-Hailing, Parkhäuser haben Höhenbegrenzungen.

## Camping-Praxis & Länder-Knigge

### Wildcamping & Freistehen

- Freistehen: In Nationalparks (Death Valley) und in der Mojave National Preserve ist Camping außerhalb der Plätze nur als „Roadside Camping“ an bestimmten Straßen und Stellen erlaubt, mit Mindestabständen zu Asphaltstraßen und Siedlungen laut NPS; Regeln und Straßenzustand vorab prüfen. Kontrollen erfolgen durch Ranger, Verstöße kosten Bußgeld.
- Auf BLM-Land in Kalifornien und Nevada ist dispersed camping an schon genutzten Stellen meist bis zu 14 Tage erlaubt, mit Abstand zu Gewässern und Siedlungen. Feuerverbote, Schutzgebiete und Militärgebiete beachten; Karten beim BLM besorgen.
- Hitze und Wasser: Im Sommer sind Temperaturen über 45 °C normal; die Route ist dann nicht zu empfehlen. Mindestens 4 Liter Wasser pro Person und Tag, Sonnenschutz, frühe Wanderungen. Das Fahrzeug mit Kühlflüssigkeit und Reifendruck prüfen; Pannen in der Wüste sind ernst.
- Wildtiere: Klapperschlangen, Skorpione und Wüstenschildkröten; Schildkröten nicht berühren oder stören (Schutz). Wildesel (Burros) im Death Valley nicht füttern. Hunde sind in vielen Bereichen nur an Straßen und Campgrounds erlaubt.
- Apps und Seiten: Recreation.gov, iOverlander, Campendium, The Dyrt; nps.gov für Straßenzustand und Hitzewarnungen; Caltrans QuickMap und NDOT (Nevada). Mobilfunk fällt aus; Offline-Karten laden.

### Entsorgung & Versorgung

- Entsorgung: Dump Stations im Death Valley (Furnace Creek, Stovepipe Wells), in Baker und Las Vegas; sanidumps.com liefert Standorte. In der Mojave National Preserve gibt es keine Dump Stations.
- Trinkwasser: Leitungswasser an Besucherzentren und Campgrounds (Furnace Creek, Stovepipe Wells, Hole-in-the-Wall); abseits Quellen sind unzuverlässig. 20-Liter-Kanister und Reservekanister einplanen.
- Treibstoff: Tankstellen in Pahrump, Furnace Creek, Stovepipe Wells, Panamint Springs, Shoshone, Baker; in der Mojave National Preserve keine. Preise im Death Valley hoch; in Pahrump, Baker oder Las Vegas tanken.
- Einkauf: Supermärkte in Las Vegas, Pahrump und kleinere Läden in Furnace Creek, Stovepipe Wells und Baker. Propan an Tankstellen und Händlern in Las Vegas und Pahrump; europäische Gasflaschen brauchen einen Adapter.
- Strom: Die meisten Nationalpark-Plätze haben keine Anschlüsse; Klimaanlage im Wohnmobil braucht Generator, dessen Betrieb zeitlich beschränkt ist. Bordbatterie und Solar planen.

### Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

- Tempolimits in mph: auf Parkstraßen meist 35–55, auf I-15 in Nevada bis 75 (stellenweise 80), in Kalifornien 55 mph für Gespanne und Lkw mit mehreren Achsen. Wilde Esel und Rinder auf Straßen: nachts langsam fahren.
- Gebühren: Eintritt in Death Valley wird erhoben; Der Zuschlag für Besucher ohne US-Wohnsitz (seit 2026) galt zum Jahresbeginn nur in elf stark besuchten Parks, nicht hier; aktuelle Regeln auf nps.gov prüfen. Mojave National Preserve hat keinen Eintritt. Campgrounds kosten meist niedrige zweistellige Dollarbeträge.
- Längen und Höhen: Auf Artist’s Drive, Emigrant Canyon Road und der unteren Wildrose Road sind laut NPS Fahrzeuge über 25 ft nicht zugelassen, auf der Dantes View Road nur bis zum Anhänger-Parkplatz; Schotterstraßen sind für große Fahrzeuge ungeeignet. Legale Maximalhöhe 14 ft (4,27 m); in Las Vegas haben Parkhäuser Höhenbegrenzungen.
- Saison: Beste Zeit Oktober bis April; im Winter nachts Frost. Sommer (Mai bis September) ist wegen Hitze gefährlich. Frühlingsblüte (Februar bis April) variiert nach Winterregen. Sturzfluten nach Gewittern sperren Straßen.
- Reservierung: Im Death Valley nimmt nur Furnace Creek Reservierungen an (Pflicht vom 15. Oktober bis 15. April); Red Rock Campground über Recreation.gov; Plätze in der Hochsaison (Februar bis April) früh buchen. Mojave National Preserve Plätze meist nach „first come, first served“, Status prüfen.
- Notfall: 911; Mobilfunk fällt in weiten Teilen aus. Bei Pannen am Fahrzeug bleiben und nicht zu Fuß in der Hitze gehen.

## CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

- Wasserkanister (mindestens 40 l insgesamt) und Reservekanister: Quellen gibt es nur an Siedlungen.
- Sonnenschutz, Hut und leichte lange Kleidung: Die Sonne ist extrem, Hitzeschutz ist zentral.
- Reifendruckprüfer, Reifenflickzeug und Ersatzkühlflüssigkeit: Pannen in der Wüste sind teuer und gefährlich.
- Warme Kleidung für Nächte im Winter und in Höhenlagen wie Hole-in-the-Wall.
- Stirnlampe und Sternkarte: Death Valley hat einen der dunkelsten Himmel der Lower 48.
- Offline-Karten und Satellitenkommunikator: Mobilfunk fällt in weiten Teilen aus.

_Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen._

## Reiseverlauf Stopp für Stopp

1. **Las Vegas** (NV)
2. **Pahrump** (NV)
3. **Dante’s View** (Death Valley National Park, CA): Ein Aussichtspunkt 5,475 Fuß über dem Badwater Basin mit dem Telescope Peak auf der anderen Talseite. Die asphaltierte Straße steigt 13 Meilen von der SR-190 an; das letzte steile Stück ist für Fahrzeuge über 25 Fuß nicht geeignet. Kühler als der Talboden.
4. **Furnace Creek** (CA)
5. **Badwater Basin** (Death Valley, CA): Mit 86 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt Nordamerikas. Die Salzflächen brechen in Sechsecke. Im Sommer die Mittagszeit meiden.
6. **Stovepipe Wells** (CA)
7. **Panamint Springs** (CA)
8. **Shoshone** (CA)
9. **Baker** (CA)
10. **Kelso Depot** (Kelso, CA): Ein Bahnhof im Mission-Revival-Stil von 1924, einsam in der Mojave und heute Besucherzentrum des Mojave National Preserve. Noch immer donnern Güterzüge vorbei.
11. **Kelso Dunes** (Kelso, CA): Dünen, die sich rund 600 Fuß über den Wüstenboden erheben; rutschen Sie die steilen Hänge hinunter, dann kann der Sand ein tiefes Dröhnen erzeugen. Steigen Sie früh auf, nicht in der Mittagshitze.
12. **Hole-in-the-Wall** (Essex, CA): Von Löchern durchsiebte Vulkanfelsen, wo der Rings Loop Trail an in den Fels gebohrten Metallringen durch eine enge Schlucht hinaufführt. In der Nähe liegt ein Campingplatz.
13. **Nipton** (CA)
14. **Las Vegas** (NV)

## Beste Reisezeit

Am angenehmsten sind meist März–April und Oktober–November. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Februar, Mai und Dezember. Heiß: Juni–September. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)

## Häufige Fragen

**Wie lang ist die Route «Salz, Dünen und Joshua-Bäume – mit dem Camper von Las Vegas durch Death Valley und Mojave»?**
6-tägige Rundreise über etwa 855 km (531 mi) mit 14 Stopps, Start und Ziel in Las Vegas. Insgesamt etwa 9 h 29 min Fahrzeit.

**Wie viele Tage braucht man für «Salz, Dünen und Joshua-Bäume – mit dem Camper von Las Vegas durch Death Valley und Mojave»?**
Wir empfehlen 6 Tage: etwa 9 h 29 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

**Wo beginnt und endet «Salz, Dünen und Joshua-Bäume – mit dem Camper von Las Vegas durch Death Valley und Mojave»?**
Es ist eine Rundreise mit Start und Ziel in Las Vegas.

**Durch welche Bundesstaaten führt «Salz, Dünen und Joshua-Bäume – mit dem Camper von Las Vegas durch Death Valley und Mojave»?**
Nevada und California.

**Wo kann man entlang «Salz, Dünen und Joshua-Bäume – mit dem Camper von Las Vegas durch Death Valley und Mojave» campen?**
OpenStreetMap verzeichnet 63 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 30 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Thousand Trails Las Vegas, Hitchin' Post RV Park and Motel und Las Vegas RV Resort.

**Wann ist die beste Reisezeit für Salz, Dünen und Joshua-Bäume – mit dem Camper von Las Vegas durch Death Valley und Mojave?**
Am angenehmsten sind meist März–April und Oktober–November. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Februar, Mai und Dezember. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)
