# Regenwald, Gletscherberge und Treibholzstrände – mit dem Camper um die Olympic Peninsula

> Auf dem US-101-Loop von Olympia über Port Angeles und den Hoh Rain Forest bis zum Lake Quinault: knapp 600 Kilometer zwischen Gletscherbergen, Moosdächern…

Source: https://camping-spirit.com/de/guides/rf-051-olympic-peninsula-loop/

**Auf einen Blick:** 6-tägige Rundreise über etwa 612 km (380 mi) mit 12 Stopps, Start und Ziel in Olympia. Insgesamt etwa 6 h 48 min Fahrzeit. Auf dem US-101-Loop von Olympia über Port Angeles und den Hoh Rain Forest bis zum Lake Quinault: knapp 600 Kilometer zwischen Gletscherbergen, Moosdächern und wilder Pazifikküste.

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|---|---|
| Entfernung | 612 km (380 mi) |
| Fahrzeit | 6 h 48 min |
| Empfohlene Tage | 6 |
| Stopps | 12 |
| Route | Olympia → Olympia |
| Bundesstaaten | WA |
| Aktualisiert | 1. September 2026 |

*Auf dem US-101-Loop von Olympia über Port Angeles und den Hoh Rain Forest bis zum Lake Quinault: knapp 600 Kilometer zwischen Gletscherbergen, Moosdächern und wilder Pazifikküste.*

## Der Spirit der Route

Die Olympic Peninsula ist eine Welt für sich: Im Zentrum ragen schneebedeckte Gipfel, rundherum wächst ein Regenwald, in dem Bergahorn und Sitka-Fichten unter Moosvorhängen verschwinden. Der Highway 101 umrundet das Gebirge fast vollständig, aus der Schiebetür riecht es nach nasser Erde, Zedernholz und Salzwasser. Bei Port Angeles leuchtet Hurricane Ridge über dem Eis, am Lake Crescent liegt der See kalt und klar wie ein Fjord, im Hoh Rain Forest dämpft das Moos jeden Schritt. Dann öffnet sich die Küste: Ruby Beach, Kalaloch, Treibholzstapel, Gezeitentümpel, Seeadler. Am Lake Quinault ziehen Nebelbänke durch riesige Fichten. Die Strecke ist weit, regnerisch und verlangt Planung, belohnt aber mit einer Wildnis, die für nordamerikanische Verhältnisse ungewöhnlich zugänglich ist.

## Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

### Etappe 1: Olympia nach Port Townsend (ca. 155 km)

- **Die Strecke:** Von Olympia über die US-101 nach Norden am Hood Canal entlang (Shelton, Brinnon), bei Discovery Bay auf die SR 20 und über die Quimper-Halbinsel nach Port Townsend. Zweispurig, 55–60 mph, viele Küstenorte mit Läden. Die Hood Canal Bridge (SR 104, Pontonbrücke) liegt nicht auf dieser Route; sie wird nur bei einer Anfahrt über Kitsap befahren und kann bei Sturm oder Wartung zeitweise gesperrt sein (Status bei WSDOT). Reine Fahrzeit rund 2,5 Stunden.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Hood Canal: Aussichtspunkte auf den Fjord, im Sommer Muschel- und Austernstände entlang der Straße; Gezeiten- und Erntevorschriften beachten.
  - Port Townsend: viktorianische Altstadt am Wasser, Boote, kleine Läden; Fort Worden State Park mit Batterien und Strand lohnt einen halben Tag.
  - Dosewallips State Park am Hood Canal: Wanderwege und Strand, geeignet für eine kurze Pause.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Fort Worden State Park: Campground am Strand mit Plätzen mit Anschlüssen und Zelt-Bereich, Duschen, Dump Station; Wohnmobil-Längen vor der Buchung prüfen. Alternativ Fort Flagler State Park auf Marrowstone Island mit großen Strandplätzen und ruhiger Lage. Buchung über Washington State Parks (washington.goingtocamp.com), bis zu neun Monate im Voraus; im Sommer früh buchen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** In State Parks, an Stränden und an Parkplätzen ist Übernachten im Fahrzeug außerhalb von Plätzen nicht erlaubt; im Olympic National Forest ist Dispersed Camping auf Forstwegen möglich, die Zugänge sind aber teils schlecht für Wohnmobile.
- **Insider-Tipp für Camper:** In Washington braucht man für State-Park-Tagesbesuche und viele Landesflächen den Discover Pass; Tagespass und Jahrespass sind an Automaten und online erhältlich. Wer von Seattle über Kitsap anreist, prüft vor der Hood Canal Bridge die Verkehrslage bei WSDOT; die US-101 über Shelton und Brinnon ist die Hauptroute dieser Rundfahrt.

### Etappe 2: Port Townsend nach Port Angeles (ca. 90 km)

- **Die Strecke:** Von Port Townsend über Sequim nach Port Angeles; die US-101 ist zweispurig, im Sommer viel Verkehr. Auf der Fahrt liegt der Dungeness Spit, der längste natürliche Sandhaken der USA, mit National Wildlife Refuge und Leuchtturm; die Zufahrt führt über eine Seitenstraße. Reine Fahrzeit etwa 1,5 Stunden.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Dungeness Spit und New Dungeness Lighthouse: Wanderung am Spit entlang (etwa 5 Meilen einfach zum Leuchtturm), Seevögel und Robben; Gezeitentabelle prüfen.
  - Hurricane Ridge: Panorama der Olympic Mountains, Wanderwege und im Sommer Murmeltiere; die Straße ist asphaltiert, aber steil und kurvig und kann wetterbedingt gesperrt sein; Straßenstatus vorher auf nps.gov prüfen. Obstruction Point Road und Hurricane Hill Road sind für Wohnmobile und Anhänger nicht geeignet.
  - Port Angeles Waterfront: Fähren nach Victoria (Kanada), Hafenpromenade, Läden und Restaurants.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Heart O’ the Hills Campground (NPS): Wald, kein Strom, keine Duschen und keine Dump Station, Trinkwasser; Fahrzeuge meist bis etwa 21 ft, einzelne Plätze bis 35 ft; laut NPS ohne Reservierung (first come, first served), Status vor der Fahrt prüfen. Alternativ Salt Creek Recreation Area (Clallam County) westlich von Port Angeles, Strand, Küstenwald und Wanderwege, Plätze teils mit Anschlüssen; Fahrzeuglängen prüfen. Dungeness Recreation Area (Clallam County) am Rand des Wildlife Refuge mit Waldplätzen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Im Olympic National Park ist Übernachten im Fahrzeug außerhalb ausgewiesener Plätze nicht erlaubt. Im Olympic National Forest sind einfache Forstweg-Campgrounds und Dispersed Camping teils möglich; Wegezustand, Bärenregeln und Feuerverbote beim Forest Service prüfen.
- **Insider-Tipp für Camper:** Der seit 2026 geltende Aufschlag von 100 USD für Besucher ohne US-Wohnsitz betrifft nach den bisherigen Meldungen nur elf besonders stark besuchte Parks, Olympic gehört nicht dazu; aktuelle Eintrittsregeln auf nps.gov prüfen. Zu Hurricane Ridge früh am Tag fahren; Parkplätze und Straßenzugang sind bei Nebel und Wind eingeschränkt.

### Etappe 3: Port Angeles nach Forks (ca. 130 km)

- **Die Strecke:** Von Port Angeles über die US-101 am Lake Crescent entlang, kurvig am Ufer mit schmalem Seitenstreifen und Ausweichbuchten; Tempo 35–55 mph. Danach geht es durch Wald und Flusstäler nach Westen, bei Sappho über die Sol Duc Valley und nach Forks, dem Ort in den Wäldern. Reine Fahrzeit etwa 2,5 Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Lake Crescent: Spruce Railroad Trail am Nordufer, Marymere Falls am Storm King Visitor Center, klares Wasser; Parkplätze im Sommer knapp.
  - Sol Duc Falls: Wanderung durch Moosdschungel zu einem dreigeteilten Wasserfall; Anfahrt über die Sol Duc Road.
  - Forks und La Push: Rialto Beach mit Treibholz und Hole-in-the-Wall, Seeadler und Seehunde; die Zufahrt nach La Push führt über Nebenstraßen.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Fairholme Campground (NPS) am Westende des Lake Crescent: Plätze am See, kein Strom, Trinkwasser, Dump Station gegen Gebühr; Fahrzeuge meist bis 21 ft, einzelne Plätze bis 35 ft, in der Hauptsaison Reservierung Pflicht. Sol Duc Hot Springs Campground (NPS) im Wald: Plätze ohne Anschlüsse, der RV-Park des Resorts hat 17 Plätze mit Anschlüssen (26–36 ft, nur Rückwärtseinparken); Reservierung erforderlich. Mora Campground (NPS) bei Rialto Beach: einfache Plätze nahe der Küste, Trinkwasser, Dump Station gegen Gebühr. Reservierung über Recreation.gov; Saison und Schließungen vor der Fahrt prüfen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Im Olympic National Park nicht erlaubt; im Olympic National Forest und auf Flächen des Washington Department of Natural Resources (DNR) sind Forstweg-Campgrounds teils möglich. Discover Pass für DNR-Flächen beachten, Zufahrten für Wohnmobile oft schlecht.
- **Insider-Tipp für Camper:** Am Lake Crescent und an der Küste Wettermeldungen und Straßenzustand prüfen: Starkregen und Erdrutsche haben die US-101 in den letzten Jahren mehrfach zeitweise gesperrt. In Forks tanken und Vorräte aufstocken; hinter Forks gibt es bis Kalaloch nur kleine Läden.

### Etappe 4: Forks nach Kalaloch (ca. 120 km)

- **Die Strecke:** Von Forks zuerst nach Süden, dann auf der Hoh Rain Forest Road 18 Meilen ins Hoh-Tal (Sackgasse, zweispurig, zahlreiche Wohnmobile im Sommer), zurück auf die 101 und weiter nach Süden zur Küste. Hinter dem Hoh River öffnet sich die Straße zum Meer, Ruby Beach und die Beach-Zugänge 1–6 folgen. Reine Fahrzeit etwa 2,5 Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Hoh Rain Forest: Hall of Mosses und Spruce Nature Trail, Moosvorhänge, Wapiti und Regenwaldflechten; der Parkplatz füllt sich im Sommer früh, frühe Anreise lohnt.
  - Ruby Beach: Felsnadeln, Treibholz, Gezeitentümpel; die Treppe führt vom Parkplatz zum Strand, bei Flut wird der Strand schmal.
  - Kalaloch Beach und Tree of Life: Wurzelbaum über einer Bucht, bei Ebbe Gezeitentümpel; Zugang über Beach 4 (Gezeitenzeiten beachten).
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Hoh Campground (NPS) am Eingang des Regenwalds: Plätze am Fluss, kein Strom, Trinkwasser, keine Dump Station; im Sommer Reservierung Pflicht, Fahrzeuge meist bis 21 ft, einzelne bis 35 ft. Kalaloch Campground (NPS) an der Küste: Plätze am Klippenrand mit Meerblick, kein Strom, Trinkwasser und Dump Station vorhanden; in der Hauptsaison Reservierung über Recreation.gov Pflicht. Mora Campground bei Rialto Beach als Alternative im Norden.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Im Olympic National Park ist Übernachten im Fahrzeug außerhalb von Plätzen verboten; an den Küstenparkplätzen gilt Nachtparkverbot. Im Olympic National Forest und auf DNR-Flächen gibt es Forstwege, die für Camper ungeeignet sind.
- **Insider-Tipp für Camper:** Im Hoh Rain Forest gibt es keinen Mobilfunk und keine Tankstelle; vor der Einfahrt tanken. Beim Strandspaziergang Gezeitentabelle prüfen, Treibholz kann bei Flut gefährlich werden. Der Highway 101 bei Kalaloch ist von Küstenerosion betroffen; Status bei WSDOT vor der Fahrt prüfen.

### Etappe 5: Kalaloch nach Aberdeen (ca. 150 km)

- **Die Strecke:** Südlich von Kalaloch folgt die US-101 der Küste durch Quinault-Indianerreservat und Küstenwald, dann um den Lake Quinault herum (Loop auf Südufer-Straße), anschließend durch Waldgebiet nach Aberdeen. Die Straße ist meist zweispurig, im Wald oft feucht, 45–55 mph. Reine Fahrzeit etwa 2,5–3 Stunden.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Lake Quinault Loop und Quinault Rain Forest: Fahrt um den See, Wanderwege (zum Beispiel Quinault Rain Forest Nature Trail) und der Rain Forest mit riesigen Fichten und Zedern; Parkplätze im Sommer begrenzt.
  - Maple Glade Rain Forest Trail: kurzer Rundweg durch Ahornwald mit Moos; auch bei Regen schön.
  - Aberdeen und Hoquiam: Hafenstädte mit Museen und Fischerei; in Aberdeen die Grays Harbor Historical Seaport.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Falls Creek Campground (USFS) am Südufer des Lake Quinault: Plätze am Wasser, Duschen nicht vorhanden, Trinkwasser, Fahrzeuglänge begrenzt; Reservierung über Recreation.gov. Willaby Campground (USFS) am See mit Plätzen für Wohnmobile. Alternativ Grayland Beach State Park an der Küste (Strand, Plätze mit Anschlüssen, Dump Station) oder Twin Harbors State Park bei Westport.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Im Olympic National Forest sind einfache Forstweg-Campgrounds und Dispersed Camping teils möglich; bei Regen sind Forstwege schlammig und für große Camper ungeeignet. Vor der Fahrt Zustand und Feuerverbote beim Forest Service prüfen.
- **Insider-Tipp für Camper:** Am Lake Quinault gibt es eine Lodge mit Restaurant, aber Wohnmobil-Parkplätze sind rar; Reservierungen für Campgrounds und Fahrzeuglängen prüfen. In Aberdeen tanken und einkaufen, die Stadt hat Supermärkte, Tankstellen und Werkstätten.

### Etappe 6: Aberdeen nach Olympia (ca. 80 km)

- **Die Strecke:** Von Aberdeen auf der US-12 nach Osten über Montesano und Elma zurück nach Olympia. Gut ausgebaute Straße, 55–60 mph, mit Verkehr in den Städten. Reine Fahrzeit etwa eine Stunde.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Capitol State Forest bei Olympia: Waldwanderwege und Forstwege, kurzer Abstecher vor der Rückkehr.
  - Washington State Capitol Campus in Olympia: Sandsteingebäude, Kuppel, Parkanlage; Besichtigung zu Öffnungszeiten prüfen.
  - Olympia Farmers Market: Regionale Produkte, an Wochenenden geöffnet; Parkplätze für Wohnmobile begrenzt.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Millersylvania State Park bei Olympia: Wald- und Seecampground mit Plätzen mit Anschlüssen, Duschen, Dump Station; Reservierung über Washington State Parks. Alternativ Kitsap Memorial State Park (Hood Canal) oder Plätze im Capitol State Forest (einfach, Forstwege).
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** In Olympia und Umgebung ist Übernachten im Fahrzeug außerhalb von Plätzen verboten; die Stadt kontrolliert Parkplätze. Dispersed Camping gibt es im Capitol State Forest, aber nur mit Discover Pass und bei schlechtem Wetter schwer zugänglich.
- **Insider-Tipp für Camper:** Vor der Rückgabe des Fahrzeugs Frischwasser und Abwasser an einer Dump Station entleeren; in Olympia gibt es Dump Stations an RV-Parks und Tankstellen. Wer zum Flughafen Seattle-Tacoma weiterfährt, plant einen Puffer wegen des Verkehrs auf der I-5 ein.

## Camping-Praxis & Länder-Knigge

### Wildcamping & Freistehen

- Übernachten im Fahrzeug außerhalb ausgewiesener Plätze ist im Olympic National Park nicht erlaubt; auch an Stränden, Aussichtspunkten und Parkplätzen gilt in Washington meist Nachtparkverbot. Kontrolliert wird durch Ranger, Sheriffs und Stadtpolizei.
- Legal ist Dispersed Camping auf vielen Flächen des Olympic National Forest und des Washington DNR (für DNR-Flächen Discover Pass nötig), meist bis zu 14 Tage an einem Ort; viele Zufahrten sind für große Camper ungeeignet. Vorher Waldbrand- und Feuerverbote prüfen.
- Rest Areas und Supermarktparkplätze erlauben Übernachten teils nur kurz; im Zweifel im Laden fragen. Walmart-Märkte sind nicht überall erlaubt.
- Wildtiere: Bären, Pumas und Wapiti kommen vor; Lebensmittel nachts im Fahrzeug oder in den bärensicheren Behältern, Müll verschlossen halten. Mindestens 100 Yards (91 m) Abstand zu Bären und Wölfen, 25 Yards (23 m) zu Wapiti und anderen Tieren, Füttern verboten.
- Nützliche Apps und Seiten: iOverlander, Campendium, The Dyrt, Recreation.gov (NPS- und Forest-Service-Plätze), Washington State Parks (washington.goingtocamp.com) und WSDOT (Straßenzustand und Fähren).
- Wer keinen Platz bekommt, hat drei Optionen: private RV-Parks (Sequim, Port Angeles, Forks, Aberdeen, Olympia), Kurzfristplätze auf den Websites der Parks und einzelne Nächte in Orten mit Hotels.
- Bei einer Kontrolle freundlich bleiben, den Parkplatz verlassen, nicht diskutieren. Bußgelder bei Mietmobilen werden meist weitergereicht.

### Entsorgung & Versorgung

- Dump Stations gibt es in vielen State Parks (Fort Worden, Millersylvania, Grayland Beach, Twin Harbors) und an RV-Parks oder Tankstellen gegen Gebühr; Im Olympic National Park haben Fairholme, Mora und Kalaloch eine Dump Station (gegen Gebühr), Hoh und Heart O’ the Hills nicht; sanidumps.com listet Standorte.
- Leitungswasser in Washington ist trinkbar; Wasserstationen finden Sie in State Parks und NPS-Plätzen. Bäche und Flüsse immer filtern oder abkochen.
- Grauwasser nie auf den Boden oder in Bäche ablassen; Chemietoiletten nur an Dump Stations leeren.
- Propan bei Tankstellen, Baumärkten und Propanhändlern in Port Angeles, Forks, Aberdeen und Olympia. Europäische Gasflaschen brauchen einen Adapter; Mietmobile haben fest verbaute US-Tanks.
- Tanken: In Port Angeles, Forks, Aberdeen und Olympia gibt es mehrere Tankstellen; entlang der Küste und im Hoh- und Quinault-Gebiet nur vereinzelt. Vor dem Hoh Rain Forest und vor Kalaloch volltanken.
- Einkaufen: Supermärkte in Olympia, Port Angeles, Sequim, Forks und Aberdeen; im Hoh- und Quinault-Gebiet nur kleine Läden mit höheren Preisen.
- Strom: Plätze mit Anschluss bieten 30 und 50 A bei 120 V; NPS-Plätze haben meist keinen Strom. Generatoren sind in State Parks und NPS-Plätzen nur zu festgelegten Zeiten erlaubt.
- Wäsche und Müll: Münzwäschereien in Port Angeles, Forks, Aberdeen und Olympia; Mülltonnen auf allen Plätzen, oft bärensicher gesichert.

### Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

- Tempolimits in mph: Auf der US-101 gilt meist 55 mph, in Ortschaften 25–35 mph, in Waldabschnitten teils 45; für Wohnmobile und Gespanne gilt kein generelles Sonderlimit, aber auf kurvigen Abschnitten langsamer fahren. Langsame Fahrzeuge müssen in Washington Ausweichstellen nutzen, wenn mehrere Fahrzeuge folgen.
- Maut und Gebühren: Auf der US-101 keine Maut; Hood Canal Bridge ist mautfrei. Fähren (zum Beispiel Port Angeles–Victoria) sind kostenpflichtig, Reservierung für Fahrzeuge empfohlen. Eintritt in den Olympic National Park: aktuelle Beträge auf nps.gov prüfen; der America the Beautiful Pass gilt für NPS-Flächen.
- Parks und Eintritte: Campground-Preise liegen 2026 je nach Platztyp und Saison etwa im Bereich von 25–60 USD pro Nacht; Plätze mit Anschlüssen sind teurer. Für Washington State Parks und DNR-Flächen den Discover Pass beachten.
- Maße und Längen: Viele Plätze sind auf 30–40 ft begrenzt; auf den NPS-Plätzen meist nur bis 21 ft, einzelne Plätze bis 35 ft. Legale Maximalhöhe 14 ft (4,27 m). Auf kleinen Parkplätzen und in Parkhäusern Höhenbegrenzungen beachten.
- Reservierung: Washington State Parks bis zu neun Monate im Voraus, NPS- und Forest-Service-Plätze über Recreation.gov, meist sechs Monate vorher. Flexible Termine lohnen sich, weil Plätze oft kurzfristig freiwerden.
- Wetter und Saison: Die Küste ist ganzjährig feucht; Sommer meist 15–22 °C, im Regenwald häufig Regen auch im Juli. Herbst und Winter mit Sturm, Hochwasser und teils Sperrungen. Beste Reisezeit Juli bis September.
- Verkehrsrecht für Reisende: Rechtsabbiegen bei Rot ist nach vollständigem Halt erlaubt, außer wo ein Schild es verbietet; an Kreuzungen mit Stoppschildern gilt die Reihenfolge der Ankunft. Handy am Steuer nur freihändig, offene Alkoholbehälter im Fahrzeug sind verboten. Deutscher Führerschein genügt für Touristen.
- Stellplatzregeln: Viele Plätze begrenzen die Aufenthaltsdauer (oft 14 Nächte), Ruhezeiten meist 22 bis 6 Uhr, Feuer nur in den Feuerringen. Beim Buchen auf Fahrzeug- und Anhängerlänge achten.
- Notfall: 911; Mobilfunk fällt im Hoh-, Quinault- und Küstengebiet häufig aus. Gezeiten, Treibholz und Wetter nie unterschätzen; Bärenspray und Wasserfilter mitführen, Wanderungen im Regenwald nie ohne Karte.

## CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

- Regenjacke, Regenhose und wasserdichte Schuhe – im Regenwald und an der Küste regnet es oft auch im Sommer.
- Auffahrkeile Stufe 2–3 – NPS- und Forest-Service-Plätze sind oft leicht schräg und im Regen weich.
- Gezeiten-App oder Tabelle für Strandspaziergänge, Ruby Beach, Tree of Life und Beach 4.
- Fernglas für Wapiti, Seeadler, Seehunde und Seevögel; Bärenspray und bärensichere Behälter für Lebensmittel.
- Offline-Karten und ausgedruckte Reservierungen – im Hoh- und Quinault-Gebiet gibt es oft keinen Empfang.
- Trocknungs- und Lüftungshilfen (Handtücher, Entfeuchter, Schuhtrockner) gegen Feuchtigkeit im Fahrzeug.

_Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen._

## Reiseverlauf Stopp für Stopp

1. **Olympia** (WA)
2. **Port Townsend** (WA)
3. **Port Angeles** (WA)
4. **Hurricane Ridge** (Port Angeles, WA): Ein Kamm auf 5,200 Fuß gegenüber den Gletschern des Mount Olympus, 17 Meilen oberhalb von Port Angeles. Die Tageslodge ist 2023 abgebrannt, bringen Sie also Essen mit; prüfen Sie die Öffnungszeiten der Straße, da der Zugang im Winter eingeschränkt ist.
5. **Lake Crescent** (WA)
6. **Forks** (WA)
7. **Hoh Rain Forest** (Forks, WA): Moosbehangene Ahornbäume und 3,6 Meter Regen im Jahr. Der Hall-of-Mosses-Rundweg im Olympic National Park dauert unter einer Stunde.
8. **Ruby Beach** (Kalaloch, WA): Ein Strand mit Brandungspfeilern, Treibholz und rötlichem Sand an der Olympic-Küste, einen kurzen Fußweg von einer Haltebucht an der US-101 entfernt. Beliebteste Zeit ist der Sonnenuntergang; der Parkplatz ist klein und im Sommer voll.
9. **Kalaloch** (WA)
10. **Quinault** (WA)
11. **Aberdeen** (WA)
12. **Olympia** (WA)

## Beste Reisezeit

Am angenehmsten sind meist Mai–September. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: April und Oktober. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)

## Häufige Fragen

**Wie lang ist die Route «Regenwald, Gletscherberge und Treibholzstrände – mit dem Camper um die Olympic Peninsula»?**
6-tägige Rundreise über etwa 612 km (380 mi) mit 12 Stopps, Start und Ziel in Olympia. Insgesamt etwa 6 h 48 min Fahrzeit.

**Wie viele Tage braucht man für «Regenwald, Gletscherberge und Treibholzstrände – mit dem Camper um die Olympic Peninsula»?**
Wir empfehlen 6 Tage: etwa 6 h 48 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

**Wo beginnt und endet «Regenwald, Gletscherberge und Treibholzstrände – mit dem Camper um die Olympic Peninsula»?**
Es ist eine Rundreise mit Start und Ziel in Olympia.

**Durch welche Bundesstaaten führt «Regenwald, Gletscherberge und Treibholzstrände – mit dem Camper um die Olympic Peninsula»?**
Washington.

**Wo kann man entlang «Regenwald, Gletscherberge und Treibholzstrände – mit dem Camper um die Olympic Peninsula» campen?**
OpenStreetMap verzeichnet 159 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 30 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: American Heritage Campground, Camano Island State Park Campground und Sequim Bay State Park Campground.

**Wann ist die beste Reisezeit für Regenwald, Gletscherberge und Treibholzstrände – mit dem Camper um die Olympic Peninsula?**
Am angenehmsten sind meist Mai–September. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: April und Oktober. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)
