# Granit, Gischt und Jakobsweg – mit dem Camper durch Galicien von Ribadeo bis Vigo

> Von Ribadeo über Viveiro, Cedeira und A Coruña zur Costa da Morte, nach Fisterra und Santiago de Compostela und weiter durch die Rías Baixas bis Vigo: rund…

Source: https://camping-spirit.com/de/guides/rf-045-galicia/

**Auf einen Blick:** 8-tägiger Roadtrip über etwa 460 km (286 mi) mit 12 Stopps, von Ribadeo nach Vigo. Insgesamt etwa 6 h 21 min Fahrzeit. Von Ribadeo über Viveiro, Cedeira und A Coruña zur Costa da Morte, nach Fisterra und Santiago de Compostela und weiter durch die Rías Baixas bis Vigo: rund 640 Kilometer am atlantischen Ende Spaniens, bei denen Gezeiten, Nebel und Küstenschutzregeln die Planung bestimmen.

| | |
|---|---|
| Entfernung | 460 km (286 mi) |
| Fahrzeit | 6 h 21 min |
| Empfohlene Tage | 8 |
| Stopps | 12 |
| Route | Ribadeo → Vigo |
| Länder | Spanien |
| Aktualisiert | 30. September 2026 |

*Von Ribadeo über Viveiro, Cedeira und A Coruña zur Costa da Morte, nach Fisterra und Santiago de Compostela und weiter durch die Rías Baixas bis Vigo: rund 640 Kilometer am atlantischen Ende Spaniens, bei denen Gezeiten, Nebel und Küstenschutzregeln die Planung bestimmen.*

## Der Spirit der Route

Galicien riecht nach Eukalyptus, Salz und nassem Granit. Die Küste ist zerfranst wie sonst nirgends in Spanien: tief eingeschnittene Rías, Kaps mit Leuchttürmen, Strände, die bei Ebbe doppelt so breit sind wie bei Flut. Im Norden stehen die Steilküsten der Serra da Capelada im Wind, an der Costa da Morte brechen sich die Wellen an Felsen, an denen früher Schiffe zerschellten, und an den Rías Baixas stehen die Hórreos, die Steinspeicher auf Stelzen, direkt am Wasser. Aus der Schiebetür sehen Sie Fischerboote, Muschelflöße in der Bucht und morgens oft Nebel, der sich erst gegen Mittag hebt. Hinzu kommen die Pilger auf den Wegen nach Santiago, die Sie unterwegs immer wieder überholen oder kreuzen. Diese Route ist grün, feucht und langsam – gute Regenkleidung und Zeit gehören mit ins Gepäck.

## Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

### Etappe 1: Ribadeo nach Viveiro (ca. 60 km)

- **Die Strecke:** Von Ribadeo an der Grenze zu Asturien über die N-642 nach Foz und weiter auf Küstenstraßen nach Viveiro; parallel verläuft die Autovía A-8. Überwiegend breit und gut ausgebaut, in den Ortsdurchfahrten eng, die Ausblicke auf die Ría wechseln mit Eukalyptuswald. Rund eine Stunde reine Fahrzeit; mit dem Abstecher zur Praia das Catedrais und zu Fuß am Strand deutlich mehr.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Praia das Catedrais bei Ribadeo: Felsbögen und Grotten am Strand, nur bei Ebbe begehbar; Gezeitentabelle vorab prüfen.
  - Ría de Ribadeo mit der Brücke zwischen Galicien und Asturien und dem Ortskern von Ribadeo.
  - Viveiro: mittelalterliche Puerta de Carlos V und der Hafen an der Ría.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Für Ribadeo und Viveiro führen die OpenStreetMap-Daten Campingplätze (Camping Ribadeo, Camping Viveiro) sowie eine Área de autocaravanas in Viveiro; Ausstattung, Saison und Konditionen vorab beim Betreiber oder in den Stellplatz-Apps prüfen. In der Hauptsaison rechtzeitig reservieren.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** An den Catedrais und an den Stränden der Rías Altas gelten Küstenschutz und örtliche Verordnungen; Übernachten auf Strandparkplätzen wird häufig untersagt oder kontrolliert. Nur Parken und Ruhen im Fahrzeug ohne Camping-Verhalten ist denkbar, verbindlich ist das nicht – Schilder und Ortspolizei beachten.
- **Insider-Tipp für Camper:** Für die Praia das Catedrais ist 2026 vom 1. Juli bis 30. September (und in der Karwoche) eine kostenlose Online-Genehmigung der Xunta nötig, bis zu 30 Tage im Voraus; Zeiträume und Verfahren vorab auf den offiziellen Seiten prüfen und die Ebbezeit einplanen. Parkmöglichkeiten für große Wohnmobile vorab klären.

### Etappe 2: Viveiro nach Cedeira (Serra da Capelada) (ca. 90 km)

- **Die Strecke:** Von Viveiro über Ortigueira und die Küste in Richtung Cabo Ortegal und Serra da Capelada, dann hinunter nach Cedeira. Hier wird die Küstenstraße schmal und kurvig, teils mit Nebel und ohne Leitplanke am Abgrund; Ortigueira und Cedeira haben enge Zufahrten. Rechnen Sie mit gut 2 Stunden Fahrzeit ohne Stopps.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Serra da Capelada und Garita de Herbeira: Steilklippen, die zu den höchsten des europäischen Festlands zählen, mit Blick über den Atlantik.
  - Cabo Ortegal: Leuchtturm und Felsformationen an einem der markanten Kaps der galicischen Nordküste.
  - Cedeira: Ort an der Ría mit geschütztem Sandstrand und Steilküsten in der Umgebung.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Im Raum Cedeira, Valdoviño und Ortigueira führen die OSM-Daten Campingplätze (etwa Camping Valdoviño) und einzelne Stellflächen für Wohnmobile, darunter den A Frouxeira Camper Park bei Valdoviño; Lage, Öffnung und Längenlimits vorab in park4night oder beim Tourismusbüro prüfen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Serra da Capelada und Cabo Ortegal liegen in Schutzgebieten; dort ist Campen untersagt, und Aussichtsparkplätze sind oft nur für den Tag gedacht. Freistehen mit Camping-Verhalten wird an der Küste kontrolliert.
- **Insider-Tipp für Camper:** Die Bergstraße zur Garita de Herbeira und die Nebenstraße nach San Andrés de Teixido sind eng, steil und bei Nebel unangenehm; für große Wohnmobile eher ungeeignet, im Zweifel den Camper unten lassen und mit einem kleineren Fahrzeug oder zu Fuß hinauf. Vor dem Abschnitt in Viveiro oder Ortigueira tanken.

### Etappe 3: Cedeira nach A Coruña (ca. 85 km)

- **Die Strecke:** Von Cedeira über Ferrol und die Rías de Ferrol und Betanzos nach A Coruña. Nach Ferrol wird die Straße breiter; die Autopista AP-9 ist mautpflichtig, die parallelen Landstraßen sind langsamer, aber mautfrei. Gut 1,5 Stunden. Rund um A Coruña dichter Stadtverkehr.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Torre de Hércules in A Coruña: römischer Leuchtturm, UNESCO-Welterbe, mit Küstenpark und Skulpturenweg.
  - Paseo Marítimo von A Coruña: Küstenpromenade um die Halbinsel.
  - Altstadt von A Coruña mit Praza de María Pita und den verglasten Galerien der Avenida de la Marina.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** In der Umgebung führen die OSM-Daten Camping Bastiagueiro in Oleiros (laut Betreiberseite von Juni bis September geöffnet) und eine kleine Área de autocaravanas im Stadtteil Elviña; Ausstattung, Öffnung und Kapazität vorab prüfen. Für die Stadtbesichtigung ist ein Platz am Stadtrand mit Busanbindung praktischer als die Innenstadt.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** In A Coruña ist Übernachten im Fahrzeug im Stadtgebiet nicht empfehlenswert; die Stadt regelt Parkflächen streng. Parken tagsüber ist auf ausgewiesenen Flächen möglich, mit Höhenbegrenzungen in Parkhäusern.
- **Insider-Tipp für Camper:** Zufahrtsbeschränkungen nach Umweltplakette gab es Ende 2025 in A Coruña nicht (Schwerpunkt Fußgängerzonen); in Ferrol ist eine Zona de Bajas Emisiones geplant – aktuelle Regeln vorab prüfen. Die Stadt am besten mit dem Stadtbus oder zu Fuß vom Stadtrand erkunden.

### Etappe 4: A Coruña nach Muxía (Costa da Morte) (ca. 110 km)

- **Die Strecke:** Von A Coruña auf der AC-552 (alternativ auf der mautpflichtigen AG-55) nach Carballo, über Ponteceso zur Küste, dann über Laxe und Camariñas nach Muxía. Die Straße ist überwiegend gut ausgebaut, aber in den Küstenorten eng und kurvig; mit Fotostopps bis zum Abend. Gut 2 Stunden Fahrzeit.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Laxe mit seinem Fischerhafen und dem langen Sandstrand.
  - Camariñas: Spitzenklöppelei (Encaixe) und der Cemiterio dos Ingleses am Kap, Gedenkort für das britische Schiff HMS Serpent (1890).
  - Muxía: das Santuario da Virxe da Barca direkt am Felsen und der Leuchtturm bei Punta da Barca.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** In Muxía gibt es laut OpenStreetMap eine kleine Área de autocaravanas (rund 15 Plätze); Ausstattung und Konditionen vorab prüfen. Bei Ponteceso, Corme Porto und Vimianzo führen die Daten weitere Áreas und Campingplätze, darunter Camping Costa da Morte; Saison und Ausstattung vorab erfragen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Die Costa da Morte ist küstengeschützt, Camping am Strand oder am Leuchtturm wird kontrolliert. Nach dem Grundsatz „pernocta“ ist Schlafen im ordnungsgemäß geparkten Fahrzeug denkbar, wo Parken erlaubt ist und keine Gemeindeverordnung entgegensteht; Markise und Möbel sind tabu.
- **Insider-Tipp für Camper:** Nach dem Untergang der „Prestige“ 2002 ist die Küste ein sensibles Gebiet; Plastikmüll und Verschmutzung nicht liegen lassen. Bei Nebel und Sturm die Küstenstraßen meiden; die Wellen an der Küste bei Sturm sind gefährlich, Abstand zu den Felsen halten.

### Etappe 5: Muxía nach Fisterra (ca. 30 km)

- **Die Strecke:** Kurze Etappe entlang der Küste: von Muxía über die AC-440 und AC-445 nach Fisterra, mit Halt am Kap. Kurvig; gut eine halbe Stunde ohne Stopps.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Cabo Fisterra: Leuchtturm am Kap und Wanderweg zum „Kilometer 0“ des Jakobswegs.
  - Praia do Rostro und Praia de Langosteira: lange Strände in Richtung Fisterra.
  - Fischerort Fisterra mit Hafen und Markt.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** Área de Autocaravanas de Fisterra (laut OSM rund 30 Plätze); Ausstattung, Saison und Konditionen vorab prüfen. In der Nähe führen die Daten mehrere Campingplätze, darunter Cámping Ruta Finisterre; Camping San Francisco liegt weiter südlich bei Carnota.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Am Kap selbst gilt Küstenschutz; Parken am Leuchtturm ist tagsüber möglich, Übernachten aber nicht vorgesehen. Im Küstenbereich nur „pernocta“ ohne Camping-Verhalten und nur, wo keine Gemeindeverordnung entgegensteht.
- **Insider-Tipp für Camper:** Am Kap Fisterra liegen viele Pilger und Reisebusse; früh oder spät am Tag kommen. Bei klarem Wetter lohnt der Sonnenuntergang am Kap; die Straße zum Leuchtturm ist im Dunkeln eng, also Rückweg einplanen.

### Etappe 6: Fisterra nach Santiago de Compostela (ca. 110 km)

- **Die Strecke:** Von Fisterra entlang der Küste über Carnota und Muros nach Noia und von dort ins Landesinnere nach Santiago. Die Küstenstraße ist kurvig, die letzten Kilometer nach Santiago sind breit. Gut 2 Stunden Fahrzeit.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Hórreo de Carnota: einer der längsten Kornspeicher Galiciens, Wahrzeichen an der Praia de Carnota.
  - Noia und Muros: alte Hafenorte mit Arkaden und Gassen.
  - Santiago: Kathedrale, Praza do Obradoiro und Altstadt, die zu Fuß gut zu erlaufen sind.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** In Santiago führen die OSM-Daten die private Área de Autocaravanas dos Salgueiriños (rund 80 Plätze) und Camping As Cancelas (laut Betreiberseite ganzjährig geöffnet) sowie Cámping San Marcos; Ausstattung, Öffnung und Konditionen vorab prüfen. Für die Altstadt eignet sich ein Platz mit Busanbindung, weil der Camper in der Altstadt nichts verloren hat.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** In Santiago ist Übernachten im Stadtgebiet außerhalb ausgewiesener Plätze nicht empfehlenswert; die Zufahrt zur historischen Altstadt ist stark eingeschränkt, mit dem Wohnmobil dort nicht hinein. In der Küstenstrecke gelten die üblichen Küstenschutzregeln.
- **Insider-Tipp für Camper:** Die Altstadt von Santiago ist weitgehend für den Autoverkehr gesperrt; parken Sie außerhalb und gehen Sie zu Fuß oder nehmen Sie den Bus. Zur Pilgermesse und in der Woche um den 25. Juli ist die Stadt sehr voll – rechtzeitig reservieren.

### Etappe 7: Santiago de Compostela nach O Grove (Rías Baixas) (ca. 80 km)

- **Die Strecke:** Von Santiago über die Autobahn oder die Landstraßen in die Ría de Arousa nach Cambados und weiter über A Toxa nach O Grove. Breite Straßen, nur die Zufahrten in die Ortskerne sind eng. Gut 1 Stunde.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Cambados: Albariño-Weinort mit Pazo de Fefiñáns und Weinkellern; Verkostungen sind vielerorts möglich.
  - A Toxa: kleine Insel mit Kapelle aus Muschelschalen, über eine Brücke erreichbar.
  - Muschelzucht in der Ría: die Bateas (Zuchtflöße) sind von den Aussichtspunkten zu sehen; Muscheln und Meeresfrüchte in O Grove.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** An der Ría de Arousa führen die OSM-Daten Camping Ría de Arousa und mehrere Plätze bei O Grove (darunter Praia Paisaxe und Camping Siglo XXI) sowie Áreas in Vilagarcía, Caldas de Reis und Sanxenxo; Lage, Saison und Ausstattung vorab prüfen. Im Sommer sind die Plätze stark gebucht.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Die Rías Baixas sind dicht besiedelt; Strände und Aussichtsparkplätze sind oft mit Verboten belegt. Nur „pernocta“, wo erlaubt; in Schutzgebieten (etwa im Nationalpark Illas Atlánticas) ist Campen untersagt.
- **Insider-Tipp für Camper:** Feste beachten: Zur Zeit der Fiesta del Albariño in Cambados und der Muschelfeste in O Grove ist die Gegend voll. Für Muscheln und Meeresfrüchte frisch am Hafen einkaufen, wenn Sie selbst kochen.

### Etappe 8: O Grove nach Vigo (Cíes-Inseln) (ca. 75 km)

- **Die Strecke:** Von O Grove entlang der Ría de Pontevedra über Combarro und Pontevedra nach Vigo. Kurvige Küstenstraßen in Combarro, ab Pontevedra breite Autobahn. Gut 1 Stunde.
- **Highlights & Must-Sees:**
  - Combarro: Fischerdorf mit Hórreos direkt am Wasser und engen Gassen.
  - Pontevedra: Altstadt, weitgehend autofrei, mit den Plätzen und Kirchen.
  - Cíes-Inseln: Ausflug per Schiff ab Vigo (oder Baiona) in den Nationalpark Illas Atlánticas.
- **Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz:** In Pontevedra führt OSM eine Área de autocaravanas; bei Vigo, Nigrán und Baiona mehrere Campingplätze (darunter Camping Playa América und Camping Praia de Baiona). Auf den Cíes gibt es den Camping Islas Cíes, nur mit Online-Reservierung (sie liefert die Zugangsgenehmigung für die Fähre) und mit Anreise per Schiff, ohne Fahrzeug; Saison (laut Betreiber etwa Mai bis September) und Konditionen vorab beim Betreiber prüfen.
- **Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal):** Für die Cíes gelten Nationalparkregeln: Zutritt begrenzt, in der Hochsaison (Ostern und 15. Mai bis 15. September) kostenlose Genehmigung der Xunta vorab, kein Camping außerhalb des Campingplatzes. In Vigo ist Übernachten im Stadtgebiet nicht empfehlenswert.
- **Insider-Tipp für Camper:** Die Zahl der Besucher auf den Cíes (und auf Ons) ist täglich begrenzt; die Genehmigung gilt nur kurz nach der Reservierung (etwa zwei Stunden), daher Schiffstickets direkt danach buchen und die Regeln der Xunta und des Nationalparks prüfen. Der Camper bleibt am Festland, die Fähren fahren von Vigo, Baiona und Cangas. Die Ribeira Sacra mit ihren Canyons des Sil liegt rund 100–150 km landeinwärts und lässt sich als eigene Reise anschließen.

## Camping-Praxis & Länder-Knigge

### Wildcamping & Freistehen

- Spanien unterscheidet zwischen „pernocta“ (Schlafen im ordnungsgemäß geparkten Fahrzeug) und „acampada“ (Markise, Tisch, Stühle, Stützen, Grauwasser): Das eine ist erlaubt, wo Parken erlaubt ist, das andere verboten. Gemeindeverordnungen können Übernachten zusätzlich einschränken.
- Galicien schützt seine Küste und die Naturräume streng; im Nationalpark Illas Atlánticas, in Naturparks und auf vielen Strandparkplätzen sind Campen und Übernachten untersagt. Bußgelder können erheblich sein; die genaue Höhe hängt von Gemeinde und Schutzgebiet ab.
- Legal übernachten Sie auf Campingplätzen und den gemeindlichen Áreas de autocaravanas, die in Galicien zahlreich sind. Nützliche Apps: park4night, Campercontact, Áreas AC.
- Feuer im Wald und in Waldnähe ist in der Waldbrandsaison verboten; Galicien hat in den letzten Jahren schwere Waldbrände erlebt; die Hochrisikozeit läuft 2026 bis 15. Oktober (von der Xunta verlängert) – Feuer meiden und Regeln vor Ort beachten.

### Entsorgung & Versorgung

- Ver- und Entsorgung heißt in Spanien „área de autocaravanas“ oder „punto de vaciado“; viele Stationen sind kostenpflichtig, oft per Münzautomat oder App.
- Leitungswasser ist in den meisten Orten trinkbar; auf „agua potable“ achten.
- Gas: Spanische Flaschen werden nur im Land getauscht; deutsche Flaschen können nicht getauscht werden. Autogas (GLP) gibt es an vielen Tankstellen, meist mit Dish-Adapter; Tankflaschen mitbringen.
- Feuchtes Klima: Lüften und Entfeuchten des Wohnmobils gehört an der galicischen Küste dazu; Wäsche trocknet schlecht.

### Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

- Tempolimits: Wohnmobile bis 3,5 t außerorts in der Regel 90 km/h, auf Autobahnen und Autovías 120 km/h; über 3,5 t außerorts 80 km/h, auf Autobahnen 90 km/h. Gespanne 80 km/h außerorts und 90 km/h auf Autobahnen. Innerorts 30 km/h auf Straßen mit einer Spur je Richtung, sonst 50 km/h.
- Seit 1. Januar 2026 ist die vernetzte Warnleuchte V16 vorgeschrieben und ersetzt das Warndreieck; Warnweste beim Verlassen des Fahrzeugs auf der Straße ist Pflicht.
- Maut: Die AP-9 (Ferrol–A Coruña–Santiago–Vigo–Tui) ist mautpflichtig, die AG-55 (A Coruña–Carballo) ebenfalls; die Küstenstraßen sind mautfrei. Höhe und Zahlweise vor Ort prüfen.
- Umweltzonen (ZBE): Spanische Städte führen Zonas de Bajas Emisiones ein; Stand Ende 2025 galten in Galicien Pontevedra (ohne Plakettenbeschränkung) und Ourense, in Santiago (Altstadt), Vigo und Ferrol waren sie geplant, in A Coruña lag der Schwerpunkt auf Fußgängerzonen; Regeln vor der Fahrt prüfen. Bußgelder kommen per Post.
- Alkohol 0,5 ‰; Handy am Steuer verboten. Bei Nebel Abblendlicht und Nebelscheinwerfer verwenden, an Küstenstraßen Geschwindigkeit anpassen.

## CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

- Regenjacke und wasserdichte Schuhe – Galicien ist auch im Sommer oft nass, und Nebel kommt schnell.
- Gezeitentabelle (Tabla de mareas) für Catedrais und Strände – die Zugänglichkeit hängt von Ebbe und Flut ab.
- V16-Warnleuchte und Warnweste – ab 2026 in Spanien Pflicht.
- Entfeuchter oder Trocknungsmittel für das Wohnmobil – die Luftfeuchtigkeit im Atlantikklima ist hoch.
- Sonnenschutz und Windjacke – an Kaps und auf den Cíes weht der Wind stark, und die Sonne kann trotz Nebel intensiv sein.

_Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen._

## Quellen

- [DGT – Dispositivos de preseñalización V16](https://www.dgt.es/muevete-con-seguridad/tecnologia-e-innovacion-en-carretera/Dispositivos-de-presenalizacion-V16/)
- [Xunta de Galicia – Parque nacional das Illas Atlánticas](https://patrimonionatural.xunta.gal/es/parque-nacional-illas-atlanticas)
- [Parque Nacional Illas Atlánticas – Visit the Park](https://illasatlanticas.gal/en/visit-the-park)
- [Camping Islas Cíes](https://www.campingislascies.com/)
- [Xunta de Galicia – Monumento natural Praia das Catedrais](https://patrimonionatural.xunta.gal/es/praia-catedrais)
- [Xunta de Galicia (DOG) – Decreto 159/2019, ordenación de los campamentos de turismo](https://www.xunta.gal/dog/Publicados/2019/20191227/AnuncioG0535-131219-0001_es.html)
- [Camping As Cancelas – Santiago de Compostela](https://www.campingascancelas.com/en/inicio.html)
- [Concello de Santiago de Compostela – Acceso ó casco histórico](https://sede.santiagodecompostela.gal/sta/CarpetaPublic/doEvent?APP_CODE=STA&PAGE_CODE=CATALOGO&DETALLE=6269000926176759499500&lang=ES)

## Reiseverlauf Stopp für Stopp

1. **Ribadeo** (Spanien)
2. **Viveiro** (Spanien)
3. **Cedeira** (Spanien)
4. **A Coruña** (Spanien)
5. **Laxe** (Spanien)
6. **Muxía** (Spanien)
7. **Fisterra** (Spanien)
8. **Santiago de Compostela** (Spanien)
9. **Cambados** (Spanien)
10. **O Grove** (Spanien)
11. **Combarro** (Spanien)
12. **Vigo** (Spanien)

## Häufige Fragen

**Wie lang ist die Route «Granit, Gischt und Jakobsweg – mit dem Camper durch Galicien von Ribadeo bis Vigo»?**
8-tägiger Roadtrip über etwa 460 km (286 mi) mit 12 Stopps, von Ribadeo nach Vigo. Insgesamt etwa 6 h 21 min Fahrzeit.

**Wie viele Tage braucht man für «Granit, Gischt und Jakobsweg – mit dem Camper durch Galicien von Ribadeo bis Vigo»?**
Wir empfehlen 8 Tage: etwa 6 h 21 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

**Wo beginnt und endet «Granit, Gischt und Jakobsweg – mit dem Camper durch Galicien von Ribadeo bis Vigo»?**
Sie beginnt in Ribadeo und endet in Vigo.

**Durch welche Länder führt «Granit, Gischt und Jakobsweg – mit dem Camper durch Galicien von Ribadeo bis Vigo»?**
Spanien.
